Organisationen formulieren Erwartungen daran, wie Menschen handeln sollen, wie Zusammenarbeit funktionieren und welche Wirkung durch eine Rolle entstehen soll. Dahinter stehen Annahmen darüber, welches Handeln unter den jeweiligen Bedingungen zur erwarteten Wirkung beitragen soll.
Was geschieht mit diesen Annahmen, wenn der Arbeitsalltag beginnt?
Menschen werden ausgewählt, geführt und entwickelt. Ihr Handeln wird beurteilt, ihre Wirkung beobachtet und ihre Resultate gemessen.
Woran misst die Organisation ihre eigenen Erwartungen?
Der blinde Fleck im System richtet den Blick auf diese zweite Seite: Auf die Verbindung zwischen dem, was eine Organisation erwartet und annimmt, und dem, was im Arbeitsalltag tatsächlich geschieht.
Denn auch die Erwartungen einer Organisation müssen sich an der Wirklichkeit messen lassen. Erst dann kann sie aus ihren eigenen Annahmen lernen.
Aus Annahmen entsteht Wissen.
