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Wie werden Datentransfers in Drittländer abgesichert?

amaise bietet dedizierte Datenzonen für EU, CH und US an. Kundendaten verbleiben strikt in der zugewiesenen Region:

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Verfasst von amaise Support

Wie werden Datentransfers in Drittländer abgesichert?

amaise bietet dedizierte Datenzonen für EU, CH und US an. Kundendaten verbleiben strikt in der zugewiesenen Region:

  • EU-Datenzone: Die Kerndatenverarbeitung (Dokumente, Datenbank, KI) erfolgt in der EU/Schweiz.

  • CH-Datenzone: Schweizer Kundendaten werden ausschliesslich in der Schweiz gespeichert und verarbeitet (AWS Zürich, Azure OpenAI Switzerland North).

  • US-Datenzone: Die Kerndatenverarbeitung erfolgt in den USA. Die Daten verlassen niemals die USA.

Unterstützende Dienste mit US-Bezug verarbeiten keine Kundendokumentinhalte:

  • Auth0/Okta — Benutzeranmeldedaten und Authentifizierungsereignisse (US-Kunden in der Auth0-Region US; EU- und CH-Kunden in der Auth0-Region EU)

  • Twilio — Zustellung von SMS-Einmalcodes für MFA (nur Telefonnummer)

  • Intercom — Support-Chat und Help Center (Name, E-Mail-Adresse und Organisation der Person, Support-Gespräche)

  • Sentry — Fehlerberichte (so konfiguriert, dass sie möglichst wenige Personendaten enthalten; nur die pseudonyme Benutzer-ID)

  • Mixpanel — Produktanalysen (Name und E-Mail-Adresse der angemeldeten Person, in Such- und Filterfelder eingegebener Text, an die Piloten gestellte Fragen, Session Replay mit vollständig maskiertem Text; keine Dokumentinhalte, keine Suchergebnisse). Die Daten werden in der EU-Datenregion von Mixpanel gespeichert.

  • Slack — Interne Kommunikation (Feedback zu KI-Antworten, mit der E-Mail-Adresse der Person)

  • Gravatar — Profilbilder (Einweg-Hash der E-Mail-Adresse)

  • Perplexity — Optionale Webrecherche, nur wenn die Recherchequellen oder LegalPilot für einen Workspace aktiviert sind (Suchanfragen und Fragen an LegalPilot; keine Dokumente)

Die vollständige Liste findet sich in der Übersicht der Unterauftragsverarbeiter.

Alle Transfers in die USA werden durch DSGVO-Standardvertragsklauseln (SCCs) und die Auftragsverarbeitungsverträge (DPAs) der jeweiligen Anbieter abgesichert. Für jeden US-Transfer wurde ein Transfer Impact Assessment (TIA) gemäss Schrems II durchgeführt und dokumentiert. Die TIA-Dokumentation wird Kunden auf Anfrage zur Verfügung gestellt.

Die USA stehen nicht auf der EDÖB-Angemessenheitsliste — daher sind SCCs und ergänzende Massnahmen (TIA) erforderlich.

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