Um diese Frage zu beantworten, muss zwischen verschiedenen Setups und Implementierungen unterschieden werden. Der Hauptunterschied liegt im Einsatz von statischer versus dynamischer Routung.
Statisches Routing
GLS-Original-Label (GLS Shipper Label)
Werden Änderungen ausschließlich auf das ursprüngliche GLS-Label angewendet, dauert es länger, bis Anpassungen an Tourgebieten auf jedem Paket wirksam werden:
Veraltete Informationen: Das Label wird bereits beim Versender (Shipping Destination) erstellt. Je länger das Paket zum Zieldepot unterwegs ist, desto älter sind die Informationen auf dem Paket.
Beispiel: Wird das Paket am 11.12. im System erfasst und kommt am 14.12. im Zieldepot an, sind die gedruckten Routing-Informationen auf dem Paket bereits 3 Tage alt.
Aktualisierung: Die Informationen können allerdings durch ein geringen Mehraufwand während der APL- oder EPL-Scans in den jeweiligen Depots aktualisiert werden.
Hinweis: Das EPL-Relabeling berücksichtigt derzeit noch keine Anpassungen aus der Lastenverteilung (Load Balancing).
Dynamisches Routing
Bonuslabel (Inbound Labeling / Zusatzlabeling), Digital Pre-pick oder Autosorter
Beim dynamischen Routing werden Anpassungen am Tourplan oder an der Lastenverteilung (Load Balancing) direkt für das Label übernommen – vorausgesetzt, die Änderungen werden bis kurz vor Beginn des Inbounds im System aktiviert.
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