Erst klären: abgelehnt, im Spam oder verschwunden?
Du bekommst eine Fehlermeldung zurück (z. B. „Unzustellbar“ oder ein Code wie „550“): Dann wurde die Mail abgelehnt. Sie liegt nirgends, auch nicht im Spam-Ordner. Schick uns bitte die komplette Fehlermeldung. Die Tipps unten helfen in diesem Fall nicht.
Die Mail liegt beim Empfänger im Spam-Ordner: Dann helfen die Schritte in diesem Artikel.
Die Mail fehlt, und du bekommst keine Fehlermeldung: Prüfe zuerst, ob sie versendet wurde, siehe Wie kontrolliere ich, ob Rechnungen versendet wurden? Danach schreib uns.
Sonderzeichen im Firmennamen
Enthält dein Firmenname im Feld „Firmenname/Name“ einen Doppelpunkt (:), Strichpunkt (;), Anführungszeichen ("), spitze Klammern (< >) oder ein @, kann das dazu führen, dass Mails abgelehnt werden.
Rechnungen landen im Spam-Ordner
Rechnungen, die du über unser Programm erstellst, werden über unseren Server und unsere Mailadresse versendet. Das kann in manchen Fällen dazu führen, dass deine Rechnungen im Spam Ordner deiner Kund*innen landen. Um das umzugehen, empfehlen wir dir, deinen eigenen SMTP Server zu verwenden. Gehe dazu wie folgt vor:
Gehe zu Einstellungen > Allgemein > E-Mails und wähle den letzten Punkt Eigenen SMTP Server aus. Fülle alle Felder aus und klicke anschließend auf Speichern.
Wenn du Hilfe beim Ausfüllen benötigst, schreib uns. Wir helfen dir gerne weiter.
Hier ist ein Analysetool von Google, wo du deine Domain, über die du die E-Mails verschickst, überprüfen kannst: https://toolbox.googleapps.com/apps/checkmx/
Hier einfach deine Domain eingeben:
Weitere Dinge, die du beachten darfst:
DNS, DMARC, SPF und DKIM einfach erklärt
DNS (Domain Name System):
Das DNS ist wie ein Telefonbuch für das Internet. Es übersetzt Domainnamen (z.B. www.everbill.com) in die IP-Adressen (z.B. 5.183.216.2), die Computer zum Kommunizieren benötigen.
DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance):
DMARC ist ein E-Mail-Authentifizierungsprotokoll, das hilft, E-Mail-Spoofing und Phishing zu verhindern. Es ermöglicht Domaininhabern, festzulegen, wie E-Mail-Empfänger mit E-Mails umgehen sollen, die von ihrer Domain zu kommen scheinen, aber nicht authentifiziert sind.
SPF (Sender Policy Framework):
SPF ist ein E-Mail-Authentifizierungsprotokoll, mit dem Domaininhaber festlegen können, welche Server berechtigt sind, E-Mails in ihrem Namen zu versenden. Dies hilft, E-Mail-Spoofing zu verhindern, bei dem gefälschte E-Mails so aussehen, als kämen sie von einer anderen Person oder Organisation.
DKIM (DomainKeys Identified Mail):
DKIM ist ein E-Mail-Authentifizierungsprotokoll, mit dem digitale Signaturen für E-Mails hinzugefügt werden. Diese Signaturen ermöglichen es E-Mail-Empfängern, die Echtheit der E-Mails zu überprüfen und sicherzustellen, dass sie nicht verändert wurden.
Zusammenspiel von DNS, DMARC, SPF und DKIM:
DNS: Das DNS wird verwendet, um die TXT-Einträge zu veröffentlichen, die für SPF und DKIM benötigt werden.
DMARC: DMARC nutzt die Informationen aus SPF und DKIM, um festzulegen, wie mit E-Mails umgegangen werden soll, die nicht authentifiziert sind.
SPF: SPF hilft, E-Mail-Spoofing zu verhindern, indem es festlegt, welche Server berechtigt sind, E-Mails in deinem Namen zu versenden.
DKIM: DKIM hilft, die Echtheit von E-Mails zu überprüfen und sicherzustellen, dass sie nicht verändert wurden.
Vorteile der Verwendung von DNS, DMARC, SPF und DKIM:
Verhinderung von E-Mail-Spoofing und Phishing.
Schutz deiner Domain und deiner Reputation.
Verbesserung der Zustellbarkeit deiner E-Mails.
Diese Schritte empfehlen wir
1 - SPF Eintrag
Erstelle einen SPF-Eintrag, der deinen SMTP-Server als autorisierten E-Mail-Versender für deine Domain angibt. Der genaue Inhalt des SPF-Eintrags hängt von deiner Konfiguration und deinem SMTP-Anbieter ab.
Welche Einträge hineingehören, hängt davon ab, worüber deine Rechnungen verschickt werden:
Versand über everbill (ohne eigenen SMTP-Server): Füge everbill mit include:everbill.eu hinzu. Damit ist everbill ein erlaubter Versender für deine Domain.
Versand über deinen eigenen SMTP-Server: everbill gehört dann nicht in deinen SPF-Eintrag. Eintragen musst du nur deinen eigenen Mailanbieter, zum Beispiel include:spf.protection.outlook.com für Microsoft 365 oder include:_spf.google.com für Google.
Beispiel für Google als Mailanbieter:
v=spf1 include:_spf.google.com ~all
Das „~all“ am Ende ist vorsichtiger als „-all“: Mails von nicht eingetragenen Servern werden dann nur als verdächtig markiert, nicht sofort abgelehnt. „-all“ empfiehlt sich erst, wenn wirklich alle Server eingetragen sind, die für deine Domain Mails versenden.
2 - DKIM-Eintrag
Erstelle einen DKIM-Eintrag, der deine Domain mit einem öffentlichen Schlüssel verbindet, der zur Signierung deiner E-Mails verwendet wird. Der genaue Inhalt des DKIM-Eintrags hängt von deiner Konfiguration und deinem SMTP-Anbieter ab. Dein Hosting-Provider kann dir dabei sicher helfen. Versendest du über deinen eigenen SMTP-Server, bekommst du den DKIM-Eintrag von deinem Mailanbieter, everbill stellt dafür keine Einträge bereit. Bei Microsoft 365 schaltest du DKIM im Microsoft-Defender-Portal bei den Einstellungen zur E-Mail-Authentifizierung ein, bei Google Workspace in der Google-Admin-Konsole in den Gmail-Einstellungen.
Hier gibt es ein gratis Tool, mit dem du deinen Status überprüfen kannst: https://dkimvalidator.com/
Kopiere die markierte E-Mail-Adresse und verschicke an diese E-Mail eine E-Mail. Dann warte ein paar Minuten, damit das Service deine E-Mail empfangen kann. Danach klicke auf "View Results". Dann hast du die Informationen, ob dein DKIM richtig eingerichtet ist.
3 - DMARC-Eintrag
Erstelle einen DMARC-Eintrag, der deine Präferenzen für den Umgang mit E-Mails festlegt, die von deiner Domain zu kommen scheinen, aber nicht authentifiziert sind.
v=DMARC1; p=none; rua=mailto:email@deinedomain.com;
Der "p"-Tag in einem DMARC-Eintrag bestimmt, wie E-Mail-Empfänger mit E-Mails umgehen sollen, die von deiner Domain zu kommen scheinen, aber nicht authentifiziert sind.
Es gibt drei Möglichkeiten:
p=none
Keine Aktion: Es wird keine Aktion auf E-Mails selbst ausgeführt.
p=quarantine
Quarantäne: E-Mails, die nicht authentifiziert sind, werden in den Spam-Ordner oder in die Quarantäne verschoben.
p=reject
Ablehnung: E-Mails, die nicht authentifiziert sind, werden vom Empfänger abgelehnt und nicht zugestellt.
Welche Option du wählen solltest, hängt von deinen Bedürfnissen ab:
p=none: Dies ist eine gute Option, wenn du gerade erst mit DMARC beginnst und Daten sammeln möchtest, um deine Konfiguration zu optimieren.
p=quarantine: Dies ist eine gute Option, wenn du deine E-Mails nicht vollständig blockieren möchtest, aber dennoch etwas Schutz vor Spoofing und Phishing wünschst.
p=reject: Dies ist die sicherste Option, aber sie kann auch dazu führen, dass legitime E-Mails abgewiesen werden.
rua=mailto:email@deinedomain.com
rua steht für "Report URI Aggregate" und ist ein Tag im DMARC-Eintrag, der den E-Mail-Empfängern die Adresse mitteilt, an die sie DMARC-Aggregate-Berichte senden sollen. Sprich, an diese Email-Adresse bekommst du Reports zugeschickt, die dich über den Status deiner Domain informieren.



