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Finanz-Prognosen verstehen

Die „Prognosen“ schĂ€tzen aus deinen bisherigen Zahlen, wie sich Einnahmen, Kosten und Gewinn weiter entwickeln.

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Verfasst von Abdul Belamri

Was sind Finanz-Prognosen?

Öffne links „Finanzen“ und dann „Prognosen“. Die Prognose schaut auf deine bisherigen Zahlen – deine Einnahmen und Kosten aus der Vergangenheit – und rechnet daraus hoch, wie sich Einnahmen, Kosten und Gewinn wahrscheinlich weiter entwickeln. So kannst du frĂŒh planen, statt nur rĂŒckblickend zu sehen, was war. Die Seite hat drei Teile: die eigentliche Prognose (Verlauf), die Szenarien und die Break-even-Ansicht. Wir gehen sie der Reihe nach durch.

So liest du die Prognose

  1. Öffne den Bereich „Prognosen“.

  2. Schau dir die erwartete Entwicklung an: geht der Trend nach oben oder nach unten?

  3. Vergleiche die Prognose mit deinen echten Zahlen im „Finanzbericht – Einnahmen, Kosten, Gewinn im Blick“. So siehst du, ob du besser oder schlechter liegst als erwartet.

Der Prognose-Verlauf

Der obere Teil zeigt dir den erwarteten Verlauf deiner Einnahmen, Kosten und deines Gewinns ĂŒber die kommenden ZeitrĂ€ume. Der bisherige Verlauf (echte Zahlen) geht hier fließend in die geschĂ€tzte Fortsetzung ĂŒber. So erkennst du auf einen Blick, ob dein Betrieb voraussichtlich profitabler oder schwĂ€cher wird und ab wann.

Die Szenarien: was wÀre wenn?

Im Szenarien-Teil kannst du durchspielen, was passiert, wenn sich etwas Ă€ndert. Typische Fragen: Was, wenn die Einnahmen um 10 % steigen? Was, wenn die Spritkosten zulegen? Was, wenn ein weiteres Fahrzeug dazukommt? FĂŒr jedes Szenario siehst du, wie sich dein erwarteter Gewinn verschiebt. So triffst du Entscheidungen mit Zahlen statt aus dem Bauch heraus – zum Beispiel, ob sich ein zusĂ€tzliches Auto rechnet.

Die Break-even-Ansicht (Gewinnschwelle)

Die Break-even-Ansicht zeigt dir deine Gewinnschwelle: den Punkt, ab dem deine Einnahmen deine Kosten genau decken. Alles darunter ist Verlust, alles darĂŒber ist Gewinn. Konkret siehst du, wie viel Umsatz du brauchst, um deine „FIXKOSTEN“, „VARIABLE KOSTEN“ und „PERSONALKOSTEN“ zu decken. Das ist deine wichtigste Zielmarke: Solange du unter dem Break-even liegst, zahlst du drauf. Deshalb mĂŒssen deine Fixkosten vollstĂ€ndig erfasst sein (siehe „Wiederkehrende Kosten (Versicherung, Leasing 
)“), sonst liegt die Schwelle zu niedrig und tĂ€uscht dich.

Wie die Prognose rechnet

Die Prognose baut auf deinen erfassten Daten auf. Sie nutzt den Verlauf deiner Einnahmen (u. a. den automatischen Uber-/Bolt-Umsatz) und deiner Kosten und schreibt den erkennbaren Trend in die nahe Zukunft fort. Sie ist also nur so gut wie die Daten, die du eingibst.

Gut zu wissen

  • Eine Prognose ist eine SchĂ€tzung, keine Garantie.

  • Je mehr echte Daten du hast (Einnahmen und Kosten), desto genauer wird sie.

  • Trage deshalb deine Kosten (siehe „Kosten erfassen (Ausgaben, Fixkosten, Personalkosten)“) und deine manuellen Einnahmen (siehe „Einnahmen verwalten (Uber/Bolt automatisch + manuell)“) immer sauber ein. Besonders deine „Wiederkehrende Kosten (Versicherung, Leasing 
)“ dĂŒrfen nicht fehlen.

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