Was sind Finanz-Prognosen?
Öffne links „Finanzen“ und dann „Prognosen“. Die Prognose schaut auf deine bisherigen Zahlen – deine Einnahmen und Kosten aus der Vergangenheit – und rechnet daraus hoch, wie sich Einnahmen, Kosten und Gewinn wahrscheinlich weiter entwickeln. So kannst du früh planen, statt nur rückblickend zu sehen, was war. Die Seite hat drei Teile: die eigentliche Prognose (Verlauf), die Szenarien und die Break-even-Ansicht. Wir gehen sie der Reihe nach durch.
So liest du die Prognose
Öffne den Bereich „Prognosen“.
Schau dir die erwartete Entwicklung an: geht der Trend nach oben oder nach unten?
Vergleiche die Prognose mit deinen echten Zahlen im „Finanzbericht – Einnahmen, Kosten, Gewinn im Blick“. So siehst du, ob du besser oder schlechter liegst als erwartet.
Der Prognose-Verlauf
Der obere Teil zeigt dir den erwarteten Verlauf deiner Einnahmen, Kosten und deines Gewinns über die kommenden Zeiträume. Der bisherige Verlauf (echte Zahlen) geht hier fließend in die geschätzte Fortsetzung über. So erkennst du auf einen Blick, ob dein Betrieb voraussichtlich profitabler oder schwächer wird und ab wann.
Die Szenarien: was wäre wenn?
Im Szenarien-Teil kannst du durchspielen, was passiert, wenn sich etwas ändert. Typische Fragen: Was, wenn die Einnahmen um 10 % steigen? Was, wenn die Spritkosten zulegen? Was, wenn ein weiteres Fahrzeug dazukommt? Für jedes Szenario siehst du, wie sich dein erwarteter Gewinn verschiebt. So triffst du Entscheidungen mit Zahlen statt aus dem Bauch heraus – zum Beispiel, ob sich ein zusätzliches Auto rechnet.
Die Break-even-Ansicht (Gewinnschwelle)
Die Break-even-Ansicht zeigt dir deine Gewinnschwelle: den Punkt, ab dem deine Einnahmen deine Kosten genau decken. Alles darunter ist Verlust, alles darüber ist Gewinn. Konkret siehst du, wie viel Umsatz du brauchst, um deine „FIXKOSTEN“, „VARIABLE KOSTEN“ und „PERSONALKOSTEN“ zu decken. Das ist deine wichtigste Zielmarke: Solange du unter dem Break-even liegst, zahlst du drauf. Deshalb müssen deine Fixkosten vollständig erfasst sein (siehe „Wiederkehrende Kosten (Versicherung, Leasing …)“), sonst liegt die Schwelle zu niedrig und täuscht dich.
Wie die Prognose rechnet
Die Prognose baut auf deinen erfassten Daten auf. Sie nutzt den Verlauf deiner Einnahmen (u. a. den automatischen Uber-/Bolt-Umsatz) und deiner Kosten und schreibt den erkennbaren Trend in die nahe Zukunft fort. Sie ist also nur so gut wie die Daten, die du eingibst.
Gut zu wissen
Eine Prognose ist eine Schätzung, keine Garantie.
Je mehr echte Daten du hast (Einnahmen und Kosten), desto genauer wird sie.
Trage deshalb deine Kosten (siehe „Kosten erfassen (Ausgaben, Fixkosten, Personalkosten)“) und deine manuellen Einnahmen (siehe „Einnahmen verwalten (Uber/Bolt automatisch + manuell)“) immer sauber ein. Besonders deine „Wiederkehrende Kosten (Versicherung, Leasing …)“ dürfen nicht fehlen.



