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Rückkehrpflicht prüfen (mit Uber-„FAHRTAKTIVITÄT“)

Büro-Adresse und Schwelle setzen, Uber-„FAHRTAKTIVITÄT“-CSV hochladen, Ergebnis lesen und mit „XLSX exportieren“ speichern.

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Verfasst von Abdul Belamri

Was macht die „Rückkehrpflicht“-Prüfung?

Öffne links „Compliance“ und dann „Rückkehrpflicht“. Die Prüfung findet für jeden Fahrer die erste Fahrt pro Tag – also den Schichtstart – und schaut, wie weit dieser Start von deinem Büro entfernt war. Ist der Schichtstart weiter weg als deine gewählte Schwelle, gilt das als Verstoß gegen die Rückkehrpflicht und der Fahrer wird markiert.

Schritt 1: Büro-Adresse und Schwelle einmal einstellen

  1. Öffne den Bereich „Rückkehrpflicht“.

  2. Trage die Adresse deines Büros ein.

  3. Wähle den „SCHWELLENWERT“: 500 m, 1 km oder 2 km. Das ist der erlaubte Abstand vom Büro.

  4. Speichere die Einstellung. Das machst du nur einmal.

Schritt 2: Uber-„FAHRTAKTIVITÄT“-CSV hochladen

Die Analyse braucht den Uber-Bericht „FAHRTAKTIVITÄT“ (Trip Activity). Den lädst du im Uber-Portal unter „Berichte“ herunter – es ist dieselbe CSV-Quelle wie beim „Stundenzettel“.

  1. Lade bei Uber die Datei „FAHRTAKTIVITÄT“ als CSV herunter.

  2. Klicke bei Fahrly auf „+ Neue Analyse“ und wähle die Datei.

  3. Die KI erkennt die Spalten automatisch. Du musst nichts von Hand zuordnen.

Wie ein „Tag“ gezählt wird: die 03:00-UTC-Grenze

Wichtig für das Verständnis der Ergebnisse: Ein „Tag“ endet für die Auswertung nicht um Mitternacht, sondern um 03:00 UTC. Das entspricht in Deutschland etwa 4 bzw. 5 Uhr morgens (je nach Sommer-/Winterzeit). Der Grund: Nachtschichten laufen über Mitternacht hinaus. Würde der Tag um 00:00 Uhr enden, würde eine einzige Nachtschicht künstlich in zwei Tage zerschnitten und die „erste Fahrt“ falsch bestimmt. Durch die Grenze um 03:00 UTC bleibt die gesamte Nachtschicht zusammen und der echte Schichtstart wird korrekt gefunden.

Schritt 3: Das Ergebnis lesen („Analysis Results“)

Nach dem Upload siehst du unter „Analysis Results“ vier Stat-Karten: „ANALYSIERTE SCHICHTEN“, „VERSTÖSSE GEFUNDEN“, „DURCHSCHN. VERSTOSSEN“ und „ANALYSIERTE FAHRER“. Darunter stehen der „SCHLIMMSTER VERSTOSS“ und die „Verstoßliste“.

In der „Verstoßliste“ findest du die Spalten „FAHRER“, „DATE/TIME“ (Datum/Uhrzeit), „ABHOLADRESSE“ (wo die erste Fahrt startete), „ENTFERNUNG“ (Abstand zum Büro) und „SCHWELLENWERT“. Je Fahrer siehst du außerdem „Compliance-Rate:“ und „Durchschn. Entfernung:“.

Wichtig: Ergebnis speichern („XLSX exportieren“)

Die Analyse läuft nur in deinem Browser. Sie wird nicht automatisch gespeichert. Deshalb siehst du oben die englische Warnung „Report Not Saved“ mit dem Hinweis, die XLSX herunterzuladen.

  1. Klicke auf „XLSX exportieren“.

  2. Speichere die Datei auf deinem Gerät.

Wenn du die Seite schließt, ohne zu exportieren, ist das Ergebnis weg und du musst die CSV erneut hochladen.

Die Verstoßliste im Detail durchgehen

In der „Verstoßliste“ steht jede markierte Schicht als eigene Zeile. Gehe sie von oben nach unten durch – der „SCHLIMMSTER VERSTOSS“ mit der größten „ENTFERNUNG“ steht dir dabei besonders ins Auge. Für jeden Fahrer siehst du an der „Compliance-Rate:“, wie zuverlässig er die Rückkehrpflicht einhält, und an der „Durchschn. Entfernung:“, wie weit seine Schichtstarts im Schnitt vom Büro weg waren. So erkennst du Wiederholungstäter sofort und kannst sie gezielt ansprechen.

Tipp: eine CSV, zwei Auswertungen

Da die Rückkehrpflicht dieselbe „FAHRTAKTIVITÄT“-CSV nutzt wie der „Stundenzettel“, kannst du beide Auswertungen aus einem einzigen Uber-Download machen: einmal für die Rückkehrpflicht hier und einmal für die Arbeitszeiten im „Stundenzettel“.

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