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KI-BetrĂŒger erkennen (offline fahren / online aber untĂ€tig)

Die „KI-BetrĂŒger“-Erkennung nutzt die Samsara-Innenraum-Kamera und KI-Bildanalyse, um zu prĂŒfen, ob wirklich jemand fĂ€hrt und ob der Fahrer online oder offline ist.

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Verfasst von Abdul Belamri

Was macht die „KI-BetrĂŒger“-Erkennung?

Öffne links „Compliance“ und dann „KI-BetrĂŒger“ (Seitentitel „KI-BetrĂŒger“). Diese Funktion deckt Fahrer auf, die tricksen. Sie nutzt dazu die Samsara-Dashcam (Innenraum-Kamera) im Fahrzeug: Wenn sich das Auto bewegt, macht die KI per Bildanalyse Fotos aus dem Innenraum und vergleicht, ob wirklich jemand im Auto sitzt – und ob das der zum Fahrzeug registrierte Fahrer ist. Kombiniert wird das mit dem App-Status (online/offline) und dem erkannten Kennzeichen. Weicht der Fahrer am Steuer vom hinterlegten Fahrer ab (Account-Sharing) oder passt Bewegung und App-Status nicht zusammen, entsteht ein Vorfall.

Zwei typische Betrugsarten

  • Offline, aber fahrend: Der Fahrer bewegt das Auto und hat einen Fahrgast, ist in der App aber „offline“. Das Geld landet dann nicht bei dir, sondern bar in seiner Tasche.

  • Online, aber untĂ€tig und fahrend: Der Fahrer ist „online“, fĂ€hrt aber offensichtlich privat herum, statt AuftrĂ€ge anzunehmen.

ZusÀtzlich vergleicht die KI das Gesicht am Steuer und das erkannte Kennzeichen bei der Abholung mit dem registrierten Fahrer. FÀhrt jemand anderes das Fahrzeug als der Fahrer, dem der Auftrag zugewiesen ist, deutet das auf geteilte Accounts hin und wird markiert.

Wichtig: Kamera nötig

Die Erkennung braucht eine Samsara-Kamera im Fahrzeug. Ohne Innenraum-Kamera gibt es keine Bilder – dann kann die KI nicht prĂŒfen, wer im Auto sitzt, und es entstehen keine VorfĂ€lle. Voraussetzung ist außerdem, dass Samsara in „Integrationen“ verbunden und dem Fahrzeug ein Samsara-Kamera-GerĂ€t zugeordnet ist.

Das Dashboard: die Stat-Karten oben

Ganz oben siehst du drei Kennzahlen, die dir sofort den Stand zeigen:

  • „AKTIV“: VorfĂ€lle, die gerade offen sind und von dir geprĂŒft werden mĂŒssen.

  • „BESTÄTIGT (30 T)“: in den letzten 30 Tagen von dir als echt bestĂ€tigte BetrugsfĂ€lle.

  • „FALSCH POSITIV“: VorfĂ€lle, die du als harmlos verworfen hast.

Darunter zeigt ein Chart „Last 7 days“ den Verlauf der letzten sieben Tage mit der Legende „BestĂ€tigt“ (echte FĂ€lle) und „Verworfen“ (harmlose FĂ€lle). So erkennst du auf einen Blick, ob Betrug in deiner Flotte zu- oder abnimmt.

Die Liste „Aktive VorfĂ€lle“ verstehen

Unter den Karten steht die Liste „Aktive VorfĂ€lle“. Über „Show all“ blendest du alle VorfĂ€lle (nicht nur die aktiven) ein. Die Tabelle hat diese Spalten:

  • „KENNZEICHEN“: das Fahrzeug, in dem der Vorfall passiert ist.

  • „FAHRER“: der zum Fahrzeug registrierte Fahrer.

  • „TYP“: die Art des Verdachts – „offline aber fahrend“ oder „online aber untĂ€tig“.

  • „DAUER“: wie lange der verdĂ€chtige Zustand angehalten hat.

  • „BEGONNEN“: Zeitpunkt, an dem der Vorfall begann.

Einen Vorfall im Detail prĂŒfen

  1. Klicke einen Eintrag in „Aktive VorfĂ€lle“ an, um die Detailansicht zu öffnen.

  2. Du siehst dort die Kamera-Aufnahme aus dem Innenraum als Beweisbild – ein erkannter Vorfall mit Fahrzeug- und Personendaten – sowie Zeit, Ort und den „TYP“.

  3. PrĂŒfe, ob wirklich jemand fĂ€hrt und ob der App-Status (offline/untĂ€tig) zur Bewegung passt.

BestÀtigen oder verwerfen

  • Ist es wirklich Betrug? Klicke im Detail auf „BestĂ€tigen“ – der Fall zĂ€hlt dann zu „BESTÄTIGT (30 T)“.

  • Gibt es eine harmlose ErklĂ€rung (z. B. ein Werkstattbesuch)? Klicke auf „Verwerfen“ – der Fall zĂ€hlt zu „FALSCH POSITIV“.

Mit jeder Entscheidung lernt die Erkennung dazu und wird fĂŒr dich genauer.

Verwandt

Dieselbe Innenraum-Kamera nutzt auch die „Sicherheitserkennung (Rauchen / kein Gurt per Kamera)“. Reine GPS-Verluste ohne Kamera findest du unter „Verluste / Geisterfahrten erkennen (Samsara)“. Hast du Samsara-Kameras im Einsatz, lohnt es sich, beide Kamera-PrĂŒfungen zu aktivieren.

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