Was der Motor wirklich tut
Der Motor ist das Herzstück von Fahrly. Er ist ein Programm, das sich für dich mit Uber verbindet, ständig die eingehenden Fahrtanfragen empfängt und sie an deine Fahrer weiterleitet. Läuft der Motor, arbeitet deine Flotte. Ist der Motor aus, kommen keine Fahrten mehr rein – egal wie viele Fahrer online sind.
Wo du den Motor findest
Öffne die Einstellungen und klicke in der Seitenleiste auf „Integration".
Suche die „Uber"-Karte und klicke sie an, damit sie sich aufklappt.
In der aufgeklappten Uber-Karte siehst du ganz oben eine Zeile mit dem Status und rechts den runden Power-Knopf.
„Systeme aktiv" oder „Gestoppt" – was bedeutet das?
Die Statuszeile in der Uber-Karte zeigt dir mit klaren Worten, ob dein Motor läuft:
„Systeme aktiv" (grüner Power-Knopf): Der Motor läuft. Darunter steht „System voll funktionsfähig - Fahrten werden überwacht". Das bedeutet: Fahrly verbindet sich mit Uber, empfängt die eingehenden Fahrtanfragen und leitet sie an deine Fahrer weiter.
„Gestoppt" (grauer Power-Knopf): Der Motor ist aus. Fahrly empfängt keine Fahrtanfragen mehr und deine Flotte bekommt keine Fahrten, bis du wieder startest.
Um umzuschalten, klickst du einfach auf den runden Power-Knopf rechts in der Zeile.
Das Stopp-Limit: nur 2 Stopps pro Tag
Direkt unter der „Antwortverzögerung" steht die Zeile „Verbleibende Stopps heute" mit einer Zahl wie 2 / 2 (grün, solange du noch Stopps übrig hast). Das ist bewusst so gebaut: Du darfst den Motor so oft starten, wie du willst, aber ihn nur 2 Mal pro Tag stoppen.
Warum diese Grenze? Jedes Mal, wenn der Motor aus ist, empfängt Fahrly keine Fahrtanfragen und deine Flotte verpasst Fahrten und damit Umsatz. Ohne Limit wäre die Versuchung groß, ständig zwischendurch zu stoppen – und dabei ohne es zu merken viele Fahrten zu verlieren. Das Limit schützt dich also vor genau diesem Fehler. Überlege daher kurz, ob ein Stopp wirklich nötig ist, bevor du klickst. Der Zähler wird jede Nacht automatisch zurückgesetzt. Alle Details dazu stehen im Artikel „Tägliches Stopp-Limit verstehen (nur 2 Stopps pro Tag)".
Beim Start: Uber-Anmeldung und ggf. Code
Startest du den Motor, verbindet er sich mit Uber. Verlangt Uber einen Sicherheitscode (2FA), erscheint ein Code-Feld. Gib den Code einmal ein. Die Telefonnummer, an die dieser Code geht, stellst du in den Einstellungen unter „Konto" ein. Die komplette Ersteinrichtung steht im Artikel „Uber verbinden – dein Uber-Konto einrichten".
Die weiteren Zeilen in der Uber-Karte
In der aufgeklappten Uber-Karte findest du unter dem Motor noch drei nützliche Zeilen:
„Antwortverzögerung": Mit den Knöpfen − und + stellst du zwischen 0,5 und 5 Sekunden ein, wie schnell der Motor auf eine eingehende Fahrtanfrage reagiert und sie weiterleitet. Details im Artikel „Antwortverzögerung einstellen (wie schnell auf Fahrten reagiert wird)".
„Uber E-Mail": zeigt die hinterlegte Uber-Adresse; über „Bearbeiten" änderst du sie.
„Testfahrt" mit dem Button „Senden": schickt eine Test-Fahrt an einen Fahrer, um die Verbindung zu prüfen. Details im Artikel „Testfahrt senden (prüfen, ob Fahrten ankommen)".
Merke: Motor an ist der Normalzustand. Lass ihn laufen, damit deine Flotte durchgehend Fahrten bekommt.

