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Worauf du vor Projektstart achten solltest

Dieser Artikel hilft dir, vor Projektstart die entscheidenden Punkte zu prüfen und professionell abzusichern.

Diese Woche aktualisiert

Ein Projekt kann fachlich noch so interessant sein, wenn die Rahmenbedingungen vor dem Start nicht sauber geklärt sind, entstehen später fast immer Reibung. Die wichtigsten Probleme in Vertriebskooperationen entstehen nicht im Vertrieb selbst, sondern durch unklare Erwartungen, unpräzise Absprachen oder fehlende Verbindlichkeit.

Rolle und Verantwortungsbereich klar festlegen

Bevor du startest, sollte eindeutig sein, welche Rolle du im Vertriebsprozess übernimmst. Kläre konkret:

  • ob du Opener, Setter, Closer oder Full-Cycle arbeitest

  • welche Aufgaben du übernimmst (z. B. Terminierung, Beratung, Abschluss)

  • wie Übergaben funktionieren, falls mehrere Rollen beteiligt sind

Je genauer die Abgrenzung, desto weniger Missverständnisse entstehen später.

Vergütung transparent verstehen

Vergütung ist nicht nur die Höhe, sondern vor allem die Logik dahinter. Kläre vorab:

  • wie sich dein Einkommen zusammensetzt (Fixum, Provision, Hybrid)

  • wann Provision als verdient gilt (z. B. bei Vertragsabschluss, Zahlungseingang, nach Widerruf)

  • in welchen Abständen abgerechnet wird und wann ausgezahlt wird

Wichtig ist, dass du nicht nur Zahlen kennst, sondern den Ablauf dahinter verstehst.

Leadquelle und Erwartungen realistisch einordnen

Viele Projekte scheitern, weil Leadqualität und Erwartung nicht zusammenpassen. Kläre:

  • woher Leads kommen (Inbound, Outbound, Bestand, Empfehlungen)

  • was als „qualifizierter Lead“ oder „qualifizierter Termin“ gilt

  • welche Mengen realistisch sind und welche Anlaufzeit erwartet wird

Je transparenter diese Punkte sind, desto besser kannst du deine eigene Leistung einordnen.

Arbeitsweise und Kommunikation definieren

Auch starke Vertriebler performen schlechter, wenn Abstimmungen chaotisch sind. Kläre vor dem Start:

  • wer deine Ansprechperson ist

  • wie Kommunikation läuft (z. B. wöchentliche Check-ins)

  • welche Tools genutzt werden (CRM, Kalender, Telefonie)

  • wie Feedback gegeben wird und wie Entscheidungen getroffen werden

Das spart Zeit und verhindert unnötige Diskussionen.

Produkt und Zielgruppe verstehen

Du solltest vor Start ein klares Bild davon haben:

  • wem das Produkt hilft und warum

  • welche Einwände häufig kommen

  • welche Argumente wirklich funktionieren

  • ob es vorhandene Materialien gibt (Pitch, Case Studies, Skripte)

Je schneller du inhaltlich sattelfest bist, desto schneller kannst du Ergebnisse liefern.

Unser Fazit

Ein professioneller Projektstart entsteht nicht durch Motivation, sondern durch Klarheit. Wenn Rolle, Vergütung, Leadquelle, Kommunikation und Produktverständnis vorab sauber geklärt sind, wird die Zusammenarbeit für beide Seiten deutlich einfacher und die Performance realistischer bewertbar.

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