Variablen sind Platzhalter, die Sie in einen Sequenz-Schritt schreiben und die später durch die echten Daten des jeweiligen Kontakts ersetzt werden. So schreiben Sie eine Nachricht einmal und verschicken sie trotzdem für jeden Empfänger persönlich.
Was Variablen sind
Eine Variable steht in doppelten geschweiften Klammern, zum Beispiel {{first_name}} für den Vornamen.
Beispiel: „Hallo {{first_name}}, ich habe gesehen, dass {{clean_company}} eine Stelle als {{clean_job_title}} ausgeschrieben hat." wird für einen konkreten Empfänger zu „Hallo Max, ich habe gesehen, dass Beispiel eine Stelle als Software Developer ausgeschrieben hat."
Ersetzt werden die Platzhalter in dem Moment, in dem Sie Kontakte in eine Kampagne aufnehmen — nicht erst beim Versand. Deshalb sehen Sie im Vorschau-Schritt bereits den fertigen Text, der später rausgeht.
Die einzige Ausnahme ist {{signature}}: Diese Variable bleibt bis zum Versand stehen und wird dann durch die Signatur des Postfachs ersetzt, das die E-Mail tatsächlich verschickt.
Groß- und Kleinschreibung spielt keine Rolle, und Leerzeichen innerhalb der Klammern sind erlaubt — {{ First_Name }} funktioniert genauso wie {{first_name}}. Der Variablenname selbst darf allerdings kein Leerzeichen enthalten.
Variablen funktionieren sowohl im Betreff als auch im Nachrichtentext, in E-Mail- wie in LinkedIn-Schritten.
Variablen in einen Sequenz-Schritt einfügen
Öffnen Sie Ihre Sequenz und klicken Sie den Schritt an, den Sie bearbeiten möchten. Der Editor öffnet sich an der rechten Seite.
Über dem Nachrichtenfeld finden Sie eine Leiste mit Buttons für alle verfügbaren Variablen, gruppiert nach Herkunft: Kontakt, Firma, Vakanz, Anrede und Recruiter.
Die Buttons tragen den Klartext-Namen der Variable (zum Beispiel „Vorname"), nicht die Schreibweise mit Klammern. Eingefügt wird trotzdem der Platzhalter, also {{first_name}}.
Ein Klick fügt die Variable an der Stelle ein, an der Ihr Cursor gerade steht. Waren Sie zuletzt im Betreff-Feld, landet die Variable im Betreff — sonst im Nachrichtentext.
Sie können jede Variable auch direkt eintippen. Die Buttons sind nur die bequemere Abkürzung.
In Kandidaten-Sequenzen heißen die Gruppen Person, Kandidat, Firma, Anrede und Recruiter. Die Gruppe „Vakanz" fehlt dort, weil eine Kandidaten-Sequenz keiner Stellenanzeige zugeordnet ist.
In LinkedIn-Schritten wird die Variable „Signatur" nicht angeboten, weil LinkedIn keine Signaturen kennt.
Verfügbare Variablen
Dies sind die Variablen, die Ihnen im Editor als Buttons angeboten werden.
Kontakt
{{first_name}} — Vorname, zum Beispiel „Max".
{{last_name}} — Nachname, zum Beispiel „Mustermann". Ist beim Kontakt ein akademischer Titel hinterlegt, wird er mit eingesetzt („Dr. Müller", „Professor Müller").
{{position}} — Position des Ansprechpartners, zum Beispiel „Geschäftsführer".
{{email}} — E-Mail-Adresse des Kontakts.
{{linkedin_url}} — LinkedIn-Profil des Kontakts.
Firma
{{clean_company}} (Button „Firma") — Firmenname ohne Rechtsform, zum Beispiel „Beispiel" statt „Beispiel GmbH". Entfernt werden die gängigen Rechtsformen wie GmbH, AG, SE, KG, OHG, UG, e. V., Ltd., Inc. sowie zusammengesetzte Formen wie „GmbH & Co. KG".
{{company}} (Button „Firma (mit Rechtsform)") — der vollständige Firmenname, zum Beispiel „Beispiel GmbH".
Vakanz
Diese Variablen gibt es nur in Lead-Sequenzen, also in Sequenzen an Ansprechpartner in Firmen. Sie beziehen sich auf die Stellenanzeige, zu der Sie die Kontakte anschreiben.
{{clean_job_title}} (Button „Stellentitel") — der Stellentitel ohne Geschlechtszusätze, zum Beispiel „Senior Software Developer" statt „Senior Software Developer (m/w/d)". Seniorität, Ortsangaben und alle übrigen Bestandteile bleiben erhalten.
{{job_title}} (Button „Stellentitel (Original)") — der Titel genau so, wie er in der Anzeige steht, inklusive Zusätzen wie „(m/w/d)".
{{platform}} — die Plattform, auf der die Anzeige gefunden wurde, zum Beispiel „Indeed", „LinkedIn", „StepStone" oder „Website".
{{job_location}} — der Ort der Stelle, zum Beispiel „Berlin".
Anrede
Diese Variablen setzen automatisch die zum hinterlegten Geschlecht passende Form ein. Akademische Titel werden dabei übernommen.
{{anrede}} (Button „Herr / Frau") — nur die Anrede selbst: „Herr" oder „Frau".
{{anrede_formal}} — die vollständige formelle Anrede: „Sehr geehrter Herr Müller" oder „Sehr geehrte Frau Schmidt".
{{anrede_lieb}} — die persönlichere Variante mit Nachname: „Lieber Herr Müller" oder „Liebe Frau Schmidt".
{{anrede_dear}} — die Du-Form mit Vornamen: „Lieber Max" oder „Liebe Anna".
Kandidat
Diese Variablen gibt es nur in Kandidaten-Sequenzen.
{{last_job_title}} — die aktuelle beziehungsweise letzte Position des Kandidaten.
{{last_job_company}} — die aktuelle beziehungsweise letzte Firma des Kandidaten.
Recruiter
{{signature}} — Ihre E-Mail-Signatur. Sie wird erst beim Versand eingesetzt, und zwar die Signatur des Postfachs, über das die E-Mail tatsächlich rausgeht.
Wenn Daten fehlen
Nicht zu jedem Kontakt sind alle Daten vorhanden. Für einen Teil der Variablen springt dann automatisch ein Ersatz ein, für den Rest bleibt der Platzhalter sichtbar.
Variablen mit automatischem Ersatz
{{company}} und {{clean_company}} — zuerst wird versucht, den Firmennamen aus der Domain der E-Mail-Adresse abzuleiten. Klappt das nicht, steht dort „Ihr Unternehmen".
{{first_name}} und {{last_name}} — werden aus dem vollständigen Namen oder aus der E-Mail-Adresse abgeleitet.
{{anrede}} — ist kein Geschlecht bekannt, wird die Variable ersatzlos entfernt. Formulieren Sie den Satz deshalb so, dass er auch ohne „Herr" oder „Frau" funktioniert, oder nutzen Sie stattdessen {{anrede_formal}} beziehungsweise {{anrede_lieb}}.
{{anrede_formal}} — ohne bekanntes Geschlecht wird daraus „Guten Tag Max Mustermann", ohne verwertbaren Namen „Sehr geehrte Damen und Herren".
{{anrede_lieb}} — ohne bekanntes Geschlecht wird daraus „Hallo Max", ohne verwertbaren Namen „Guten Tag".
{{anrede_dear}} — ohne bekanntes Geschlecht wird daraus „Liebe/r Max", ohne Vornamen „Hallo".
{{platform}} und {{job_location}} — werden ersatzlos entfernt, wenn Plattform oder Ort nicht sicher bekannt sind.
Variablen ohne automatischen Ersatz
Bei allen übrigen Variablen — etwa {{email}}, {{linkedin_url}}, {{position}} oder {{clean_job_title}} — bleibt der Platzhalter in eckigen Klammern sichtbar, zum Beispiel [{{position}}].
Setzen Sie diese Variablen deshalb nur dort ein, wo der Wert bei Ihren Kontakten wirklich gepflegt ist — und prüfen Sie die Vorschau, bevor Sie die Kampagne starten.
Zwei Schreibweisen, die nicht funktionieren
Eine eigene Ersatzangabe direkt in der Variable, etwa {{first_name|dort}}, wird nicht unterstützt. Ein solcher Platzhalter wird nicht ersetzt, sondern bleibt unverändert in der Nachricht stehen und geht so an den Empfänger raus.
Dasselbe gilt für Tippfehler im Variablennamen: Ein Name, den es nicht gibt, wird nicht ersetzt und bleibt wörtlich im Text stehen.
Nachricht vor dem Versand prüfen
Wenn Sie Kontakte in eine Kampagne aufnehmen, kommt vor dem Start der Schritt Vorschau.
Links sehen Sie die Liste der ausgewählten Empfänger. Klicken Sie einen an, wird die Sequenz mit dessen echten Daten angezeigt — also genau der Text, der später rausgeht.
Achten Sie dabei auf Platzhalter in eckigen Klammern wie [{{position}}]: Sie zeigen an, dass für diesen Empfänger ein Wert fehlt.
Klicken Sie einen Schritt an, öffnet sich der Editor an der rechten Seite. Dort können Sie den Text für genau diesen einen Empfänger noch anpassen.
Bei E-Mails zeigt die Vorschau eine Signatur aus den Postfächern, die der Sequenz zugeordnet sind. Beim Versand wird die Signatur des Postfachs eingesetzt, das die E-Mail tatsächlich verschickt.
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