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Sperrliste und DSGVO

Wie Sie in den Einstellungen E-Mail-Adressen, Domains und LinkedIn-Profile sperren, Listen per CSV importieren, Absender aus der Inbox blockieren und wie sich die Sperrliste auf laufende Kampagnen auswirkt.

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Verfasst von Fabian Warmdt

Die Sperrliste legt fest, wen Vakanzio nicht kontaktiert. E-Mail-Adressen, Domains und LinkedIn-Profile auf dieser Liste können nicht in Kampagnen eingeschrieben werden, und bereits eingeplante Nachrichten an sie werden storniert.

Sperrliste öffnen

Einstellungs-Uebersicht mit rot markierter Karte Sperrliste

  • Sie finden die Sperrliste in den Einstellungen über die Karte Sperrliste.

  • Die Liste gilt für Ihre gesamte Organisation: Jeder Eintrag wirkt für alle Nutzer, alle verbundenen Postfächer und alle Kampagnen Ihres Accounts.

  • Es gibt keine Rechtebeschränkung — jedes Teammitglied kann Einträge sehen, hinzufügen und löschen.

Die Übersichtsseite

Die Seite Sperrliste mit Kennzahl-Karten, Suchfeld, Typfilter und Tabelle

  • Oben stehen vier Kennzahlen: Gesamt, E-Mails, Domains und LinkedIn — die Anzahl Ihrer Einträge je Typ.

  • Die Tabelle zeigt pro Eintrag Typ, Wert, Grund und das Datum unter Hinzugefügt, sortiert nach Alter (älteste zuerst).

  • Ab 50 Einträgen wird seitenweise geblättert; die Anzeige nennt jeweils, welcher Ausschnitt der Gesamtmenge zu sehen ist.

  • Rechts oben liegen die beiden Schaltflächen Eintrag hinzufügen und CSV Import.

Einträge hinzufügen

Dialog Eintrag hinzufuegen mit den Feldern Typ, Werte und Grund

  • Typ — E-Mail-Adresse, Domain oder LinkedIn-Profil.

  • Wert(e) — Sie können mehrere Werte auf einmal eintragen, getrennt durch Zeilenumbruch, Komma oder Semikolon; maximal 100 pro Vorgang. Für größere Mengen nutzen Sie den CSV-Import.

  • Grund (optional) — freier Text, der später in der Tabelle steht, z. B. „Kundenunternehmen".

  • Ihre Eingabe wird vereinheitlicht: E-Mail-Adressen werden kleingeschrieben; bei einer Domain werden „https://", „www.", Pfad und Port entfernt, und aus einer eingetippten E-Mail-Adresse wird der Teil hinter dem @ übernommen; bei LinkedIn wird der Profilname aus der URL (der Adresse der Profilseite) gezogen.

  • Ein bereits vorhandener Wert wird nicht doppelt angelegt — Sie erhalten den Hinweis, dass der Eintrag schon existiert.

  • Beim Speichern werden alle bereits eingeplanten, noch nicht versendeten Nachrichten an diesen Wert storniert.

Domains: mitgesperrte Endungen

  • Sperren Sie eine Domain wie firma.de, werden zusätzlich firma.com, firma.eu, firma.net und firma.org gesperrt.

  • Diese Einträge erscheinen als eigene Zeilen in der Tabelle, mit dem Grund „TLD-Variante von firma.de".

  • Löschen Sie den ursprünglichen Domain-Eintrag, verschwinden die mitgesperrten Endungen wieder mit.

  • Mehrteilige Endungen wie „.co.uk" werden dabei nicht berücksichtigt.

Größere Listen per CSV importieren

Dialog CSV hochladen mit dem Ablagefeld fuer die Datei

  • Erlaubt sind ausschließlich CSV-Dateien (Tabellen im Textformat) bis 10 MB.

  • Besteht die Datei aus einer einzigen Spalte, wird sie ohne weitere Zuordnung übernommen.

  • Hat die Datei mehrere Spalten mit Kopfzeile, wählen Sie im Schritt Felder zuordnen die Spalte mit den Domains bzw. E-Mail-Adressen aus.

  • Der Typ wird je Zeile selbst erkannt: Werte mit @ werden als E-Mail-Adresse gespeichert, Werte mit „linkedin.com" als LinkedIn-Profil, alles andere als Domain.

  • Am Ende sehen Sie, wie viele Einträge erfolgreich waren, wie viele Duplikate übersprungen wurden und wie viele fehlgeschlagen sind.

  • Auch beim Import gilt: mitgesperrte Endungen für Domains und Stornierung bereits eingeplanter Nachrichten.

Absender direkt aus der Inbox sperren

Inbox mit dem Dialog Zur Blocklist hinzufuegen und den beiden Auswahlfeldern

  • In der Symbolleiste über der geöffneten Nachricht finden Sie die Schaltfläche Zur Blocklist hinzufügen.

  • Bei einer E-Mail mit erkennbarer Domain fragt der Dialog, ob nur diese E-Mail-Adresse oder die ganze Domain (gesamtes Unternehmen) gesperrt werden soll.

  • Bei LinkedIn-Nachrichten wird das Profil direkt gesperrt, ohne Zwischenfrage.

  • Der Grund wird selbst gesetzt und lautet „Gesperrt aus Inbox" mit dem Namen des Absenders.

  • Antwortet jemand mit einem Abmeldewunsch oder einem Datenschutz-Widerspruch, tragen Sie ihn auf diesem Weg ein — die Sperrliste ist die Stelle, an der solche Wünsche im Produkt festgehalten werden. Ein Eintrag entsteht ausschließlich dadurch, dass Sie oder ein Teammitglied ihn anlegen.

Einträge suchen und filtern

Sperrlisten-Seite mit ausgeklapptem Typ-Auswahlfeld

  • Das Suchfeld durchsucht sowohl den Wert als auch den hinterlegten Grund.

  • Das Auswahlfeld daneben schränkt die Tabelle auf einen Typ ein: E-Mail, Domain oder LinkedIn.

  • Suche und Filter wirken zusammen; die Kennzahlen oben bleiben davon unberührt und zeigen weiterhin Ihren Gesamtbestand.

Einträge entfernen

Bestaetigungsdialog Eintrag loeschen mit Typ, Wert und Grund

  • Über das Papierkorb-Symbol rechts in der Zeile löschen Sie einen Eintrag, nachdem Sie im Dialog bestätigt haben.

  • Einträge lassen sich nur einzeln entfernen, eine Mehrfachauswahl gibt es nicht.

  • Handelt es sich um eine Domain, werden die mitgesperrten Endungen ebenfalls gelöscht.

  • Danach ist der Kontakt wieder einschreibbar. Nachrichten, die während der Sperre storniert wurden, werden nicht erneut eingeplant.

  • Einen Eintrag, der auf einem Abmeldewunsch beruht, sollten Sie nur löschen, wenn die Person ausdrücklich um erneute Kontaktaufnahme bittet.

Was die Sperrliste bewirkt

  • Bei der Empfängerauswahl: Gesperrte Kontakte sind nicht auswählbar und werden mit dem Hinweis „Auf der Blockliste" samt Grund gekennzeichnet.

  • Vor jedem Versand: Es wird erneut geprüft. Wird jemand erst nach dem Start einer Kampagne gesperrt, wird die Nachricht storniert, der Schritt als übersprungen markiert und die Kampagne zur Prüfung pausiert.

  • Domains wirken breit: Ein Domain-Eintrag sperrt jede E-Mail-Adresse dieser Domain, also das gesamte Unternehmen.

  • Kanalübergreifend: Eine gesperrte E-Mail-Adresse oder Domain blockiert auch LinkedIn-Nachrichten an denselben Kontakt — und ein gesperrtes LinkedIn-Profil ebenso den E-Mail-Versand.

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