Die Sperrliste legt fest, wen Vakanzio nicht kontaktiert. E-Mail-Adressen, Domains und LinkedIn-Profile auf dieser Liste können nicht in Kampagnen eingeschrieben werden, und bereits eingeplante Nachrichten an sie werden storniert.
Sperrliste öffnen
Sie finden die Sperrliste in den Einstellungen über die Karte Sperrliste.
Die Liste gilt für Ihre gesamte Organisation: Jeder Eintrag wirkt für alle Nutzer, alle verbundenen Postfächer und alle Kampagnen Ihres Accounts.
Es gibt keine Rechtebeschränkung — jedes Teammitglied kann Einträge sehen, hinzufügen und löschen.
Die Übersichtsseite
Oben stehen vier Kennzahlen: Gesamt, E-Mails, Domains und LinkedIn — die Anzahl Ihrer Einträge je Typ.
Die Tabelle zeigt pro Eintrag Typ, Wert, Grund und das Datum unter Hinzugefügt, sortiert nach Alter (älteste zuerst).
Ab 50 Einträgen wird seitenweise geblättert; die Anzeige nennt jeweils, welcher Ausschnitt der Gesamtmenge zu sehen ist.
Rechts oben liegen die beiden Schaltflächen Eintrag hinzufügen und CSV Import.
Einträge hinzufügen
Typ — E-Mail-Adresse, Domain oder LinkedIn-Profil.
Wert(e) — Sie können mehrere Werte auf einmal eintragen, getrennt durch Zeilenumbruch, Komma oder Semikolon; maximal 100 pro Vorgang. Für größere Mengen nutzen Sie den CSV-Import.
Grund (optional) — freier Text, der später in der Tabelle steht, z. B. „Kundenunternehmen".
Ihre Eingabe wird vereinheitlicht: E-Mail-Adressen werden kleingeschrieben; bei einer Domain werden „https://", „www.", Pfad und Port entfernt, und aus einer eingetippten E-Mail-Adresse wird der Teil hinter dem @ übernommen; bei LinkedIn wird der Profilname aus der URL (der Adresse der Profilseite) gezogen.
Ein bereits vorhandener Wert wird nicht doppelt angelegt — Sie erhalten den Hinweis, dass der Eintrag schon existiert.
Beim Speichern werden alle bereits eingeplanten, noch nicht versendeten Nachrichten an diesen Wert storniert.
Domains: mitgesperrte Endungen
Sperren Sie eine Domain wie firma.de, werden zusätzlich firma.com, firma.eu, firma.net und firma.org gesperrt.
Diese Einträge erscheinen als eigene Zeilen in der Tabelle, mit dem Grund „TLD-Variante von firma.de".
Löschen Sie den ursprünglichen Domain-Eintrag, verschwinden die mitgesperrten Endungen wieder mit.
Mehrteilige Endungen wie „.co.uk" werden dabei nicht berücksichtigt.
Größere Listen per CSV importieren
Erlaubt sind ausschließlich CSV-Dateien (Tabellen im Textformat) bis 10 MB.
Besteht die Datei aus einer einzigen Spalte, wird sie ohne weitere Zuordnung übernommen.
Hat die Datei mehrere Spalten mit Kopfzeile, wählen Sie im Schritt Felder zuordnen die Spalte mit den Domains bzw. E-Mail-Adressen aus.
Der Typ wird je Zeile selbst erkannt: Werte mit @ werden als E-Mail-Adresse gespeichert, Werte mit „linkedin.com" als LinkedIn-Profil, alles andere als Domain.
Am Ende sehen Sie, wie viele Einträge erfolgreich waren, wie viele Duplikate übersprungen wurden und wie viele fehlgeschlagen sind.
Auch beim Import gilt: mitgesperrte Endungen für Domains und Stornierung bereits eingeplanter Nachrichten.
Absender direkt aus der Inbox sperren
In der Symbolleiste über der geöffneten Nachricht finden Sie die Schaltfläche Zur Blocklist hinzufügen.
Bei einer E-Mail mit erkennbarer Domain fragt der Dialog, ob nur diese E-Mail-Adresse oder die ganze Domain (gesamtes Unternehmen) gesperrt werden soll.
Bei LinkedIn-Nachrichten wird das Profil direkt gesperrt, ohne Zwischenfrage.
Der Grund wird selbst gesetzt und lautet „Gesperrt aus Inbox" mit dem Namen des Absenders.
Antwortet jemand mit einem Abmeldewunsch oder einem Datenschutz-Widerspruch, tragen Sie ihn auf diesem Weg ein — die Sperrliste ist die Stelle, an der solche Wünsche im Produkt festgehalten werden. Ein Eintrag entsteht ausschließlich dadurch, dass Sie oder ein Teammitglied ihn anlegen.
Einträge suchen und filtern
Das Suchfeld durchsucht sowohl den Wert als auch den hinterlegten Grund.
Das Auswahlfeld daneben schränkt die Tabelle auf einen Typ ein: E-Mail, Domain oder LinkedIn.
Suche und Filter wirken zusammen; die Kennzahlen oben bleiben davon unberührt und zeigen weiterhin Ihren Gesamtbestand.
Einträge entfernen
Über das Papierkorb-Symbol rechts in der Zeile löschen Sie einen Eintrag, nachdem Sie im Dialog bestätigt haben.
Einträge lassen sich nur einzeln entfernen, eine Mehrfachauswahl gibt es nicht.
Handelt es sich um eine Domain, werden die mitgesperrten Endungen ebenfalls gelöscht.
Danach ist der Kontakt wieder einschreibbar. Nachrichten, die während der Sperre storniert wurden, werden nicht erneut eingeplant.
Einen Eintrag, der auf einem Abmeldewunsch beruht, sollten Sie nur löschen, wenn die Person ausdrücklich um erneute Kontaktaufnahme bittet.
Was die Sperrliste bewirkt
Bei der Empfängerauswahl: Gesperrte Kontakte sind nicht auswählbar und werden mit dem Hinweis „Auf der Blockliste" samt Grund gekennzeichnet.
Vor jedem Versand: Es wird erneut geprüft. Wird jemand erst nach dem Start einer Kampagne gesperrt, wird die Nachricht storniert, der Schritt als übersprungen markiert und die Kampagne zur Prüfung pausiert.
Domains wirken breit: Ein Domain-Eintrag sperrt jede E-Mail-Adresse dieser Domain, also das gesamte Unternehmen.
Kanalübergreifend: Eine gesperrte E-Mail-Adresse oder Domain blockiert auch LinkedIn-Nachrichten an denselben Kontakt — und ein gesperrtes LinkedIn-Profil ebenso den E-Mail-Versand.
Melden Sie sich gern im Chat — wir helfen Ihnen weiter.






