Die Seite Sequenzen ist Ihre zentrale Übersicht über die gesamte Kontaktaufnahme: Oben sehen Sie die wichtigsten Kennzahlen für den gewählten Zeitraum, darunter alle Sequenzen (eine Sequenz ist die festgelegte Abfolge von Nachrichten, die eine Person nacheinander erhält) mit ihren Ergebnissen. Über der Überschrift steht jederzeit, wie viele Sequenzen Sie insgesamt haben, wie viele davon aktiv sind und wann die Zahlen zuletzt aktualisiert wurden.
Tabelle
Jede Zeile ist eine Sequenz. Ein Klick auf die Zeile öffnet die Leads-Ansicht dieser Sequenz, also die Liste aller darin eingeschriebenen Personen.
Farbiger Punkt links: der Status auf einen Blick — grün steht für aktiv, gelb für Entwurf, grau für archiviert.
Sequenzname: daneben zeigt ein kleines Etikett die Zielgruppe an — Leads (Ansprechpartner in Unternehmen). Die Zeile darunter nennt die Anzahl der Schritte, das Erstellungsdatum und die Absender-E-Mail-Adresse. Bei mehreren Absendern steht dahinter ein Zusatz wie „+7"; wenn Sie mit der Maus darüberfahren, sehen Sie alle Adressen.
Kontakte: wie viele Personen insgesamt in diese Sequenz eingeschrieben sind. Diese Zahl ist unabhängig vom gewählten Zeitraum — sie zählt alle jemals eingeschriebenen Personen.
Nachr.: die Anzahl der im gewählten Zeitraum tatsächlich gesendeten Nachrichten. Das sind E-Mails und LinkedIn-Nachrichten zusammen. Reine LinkedIn-Kontaktanfragen zählen hier nicht mit, die stehen in der nächsten Spalte.
LinkedIn: die Anzahl der im gewählten Zeitraum gesendeten LinkedIn-Kontaktanfragen. Steht daneben ein grünes Häkchen mit Zahl (z. B. „✓1"), wurden so viele dieser Anfragen bereits angenommen.
Antworten: „X von Y" bedeutet: X Personen haben geantwortet, Y Personen wurden im gewählten Zeitraum überhaupt kontaktiert. Der Prozentwert daneben ist die Antwortrate. Ab 15 % wird sie grün hervorgehoben. Wurde im Zeitraum noch niemand kontaktiert, steht dort ein Strich. Fahren Sie mit der Maus darüber, wird das Verhältnis in einem Satz ausgeschrieben.
Fortschritt: ein dreigeteilter Balken, der alle eingeschriebenen Personen aufteilt — Beendet (dunkelgrau), In Bearbeitung (blau) und Nicht gestartet (hellgrau). Die Prozentzahl rechts daneben ist der Anteil „Beendet". Der Tooltip zeigt die genauen Zahlen je Gruppe. Auch diese Spalte ist unabhängig vom gewählten Zeitraum, denn sie beschreibt den aktuellen Stand der Pipeline, nicht die Aktivität eines Zeitfensters.
Aktiv: der Schalter zum Starten und Pausieren. Eingeschaltet werden Nachrichten der Sequenz versendet; beim Ausschalten werden laufende Kampagnen pausiert und die Sequenz geht zurück in den Status Entwurf. Bei archivierten Sequenzen ist der Schalter deaktiviert.
Das Menü am Zeilenende
Über die drei Punkte am rechten Rand erreichen Sie alle Aktionen zu einer Sequenz:
Leads anzeigen — öffnet die eingeschriebenen Personen.
Sequenz bearbeiten — öffnet den Editor mit Schritten und Nachrichtentexten.
Duplizieren — legt eine Kopie als neue Sequenz an.
In Projekt verschieben — ordnet die Sequenz einem Akquise-Projekt zu.
Archivieren bzw. Wiederherstellen — nimmt die Sequenz aus der laufenden Arbeit heraus oder holt sie zurück. Eine wiederhergestellte Sequenz startet nicht automatisch wieder, sondern liegt zunächst als Entwurf vor.
Kennzahlen
Die vier Karten am Seitenanfang fassen zusammen, wie die Kontaktaufnahme insgesamt läuft. Sie beziehen sich immer auf den gewählten Zeitraum und auf die gewählte Sequenz-Auswahl. Ist keine einzelne Sequenz ausgewählt, gelten sie für alle nicht archivierten Sequenzen zusammen.
Nachrichten gesendet: alle im Zeitraum gesendeten E-Mails und LinkedIn-Nachrichten zusammen. Darunter steht die Aufteilung nach Kanal und die Anzahl der kontaktierten Personen — also Personen, die im Zeitraum mindestens eine Nachricht erhalten haben. Eine Person kann mehrere Nachrichten bekommen, deshalb ist diese Zahl kleiner als die Nachrichtenzahl.
Antwortrate: der Anteil der kontaktierten Personen, die geantwortet haben. Rechts oben in der Karte steht die absolute Zahl der Antworten. Der grüne Chip daneben zeigt, wie viele davon positiv waren — ebenfalls gemessen an allen kontaktierten Personen. Der Balken darunter teilt die eingeordneten Antworten in Positiv, Neutral und Negativ auf. Antworten, die keiner dieser Kategorien zugeordnet werden konnten, erscheinen als Hinweis „unklassifiziert".
Aufwand / pos. Antwort: wie viele Nachrichten im Schnitt nötig waren, um eine positive Antwort zu erhalten — gesendete Nachrichten geteilt durch positive Antworten, kaufmännisch gerundet. LinkedIn-Kontaktanfragen zählen hier bewusst nicht mit, es geht ausschließlich um Nachrichten. Gab es noch keine positive Antwort, steht dort ein Strich statt einer Zahl. Je niedriger der Wert, desto effizienter läuft die Ansprache.
LinkedIn Anfragen: die Anzahl der im Zeitraum gesendeten Kontaktanfragen. Darunter steht, wie viele davon angenommen wurden, und die daraus errechnete Annahmequote.
Verlauf
Rechts oben schalten Sie zwischen Kennzahlen und Verlauf um. Während die Kennzahlen eine Momentaufnahme über den ganzen Zeitraum sind, zeigt der Verlauf, wie sich die Aktivität Tag für Tag entwickelt hat. Denselben Wechsel löst auch die Schaltfläche Aktivität oben rechts neben „Neue Sequenz" aus.
Die Grafik nutzt denselben Zeitraum und dieselbe Sequenz-Auswahl wie die Kennzahlen. Bei der Einstellung „Gesamt" werden die letzten 365 Tage dargestellt.
Dargestellt werden fünf Kurven: E-Mails, LinkedIn Nachrichten, InMails, Kontaktanfragen und Antworten.
Zusätzlich sehen Sie eine Vorausschau der bereits eingeplanten Sendungen — Geplant: E-Mails und Geplant: LinkedIn — für ebenso viele Tage in die Zukunft, wie der gewählte Zeitraum in die Vergangenheit reicht.
Wenn Sie mit der Maus über einen Tag fahren, sehen Sie die genauen Zahlen für diesen Tag.
Diese Ansicht lohnt sich, wenn Sie wissen wollen, wann etwas passiert ist: ob das Sendevolumen konstant bleibt, ob eine Lücke entstanden ist, und ob Antworten zeitlich auf Sendespitzen folgen.
Filtermöglichkeiten
Die Filter liegen auf zwei Ebenen: Die obere Leiste steuert Kennzahlen, Verlauf und Tabelle gemeinsam, die untere Leiste betrifft nur die Tabelle.
Sequenz-Auswahl
Die Schaltfläche Alle Sequenzen öffnet eine durchsuchbare Liste, in der Sie eine oder mehrere Sequenzen ankreuzen können. Damit betrachten Sie gezielt einzelne Kampagnen statt der Gesamtsicht.
Zur Auswahl stehen nur nicht archivierte Sequenzen.
Die Auswahl wirkt auf alles: Kennzahlen, Verlauf und die Tabelle darunter. Solange eine Auswahl aktiv ist, wird der Status-Filter darunter auf „Alle" zurückgesetzt, damit sich beide Filter nicht widersprechen.
Über das kleine Kreuz in der Schaltfläche heben Sie die Auswahl wieder auf.
Erscheint daneben ein gelber Hinweis wie „… warten auf Kapazität", sind Schritte eingeplant, für die in den nächsten 30 Tagen noch kein Sendeplatz frei ist. Sie werden automatisch nachgezogen, sobald Kapazität verfügbar wird.
Zeitraum
Zur Wahl stehen Letzte 7 Tage, Letzte 30 Tage, Letzte 90 Tage und Gesamt. Voreingestellt sind 30 Tage.
Der Zeitraum wirkt auf die Kennzahlen, den Verlauf und die zeitraumabhängigen Tabellenspalten Nachr., LinkedIn und Antworten.
Nicht betroffen sind die Spalten Kontakte und Fortschritt — sie beschreiben den Gesamtbestand einer Sequenz, nicht die Aktivität eines Zeitfensters. Das erklärt, warum eine Sequenz mit vielen Kontakten in einem kurzen Zeitraum trotzdem „0" gesendete Nachrichten zeigen kann.
Ein kurzer Zeitraum eignet sich für die Frage „läuft gerade alles?", ein langer für die Frage „was hat sich insgesamt gelohnt?".
Status
Die Reiter über der Tabelle filtern nach Status und zeigen jeweils die Anzahl in Klammern. Sie wirken nur auf die Tabelle, nicht auf Kennzahlen oder Verlauf.
Alle — sämtliche Sequenzen, einschließlich der archivierten.
Aktiv — Sequenzen, deren Schalter eingeschaltet ist und die dadurch versenden.
Entwurf — Sequenzen, die noch nie gestartet oder wieder ausgeschaltet wurden. Auch eine deaktivierte oder aus dem Archiv zurückgeholte Sequenz landet hier.
Archiviert — bewusst beiseitegelegte Sequenzen. Sie versenden nicht und tauchen weder in der Sequenz-Auswahl noch in den Kennzahlen auf.
Ein Klick auf einen Reiter hebt eine bestehende Sequenz-Auswahl auf, damit immer eindeutig ist, welcher Filter gerade greift.
Typ, Suche und Sortierung
Alle Typen: filtert nach Zielgruppe — Leads oder Kandidaten.
Suchfeld: ein Feld für zwei Suchen. Sie können nach dem Sequenznamen (und ihrer Beschreibung) suchen oder nach dem Namen einer eingeschriebenen Person. Passt eine Sequenz nur wegen einer Person, wird Ihr Suchbegriff beim Öffnen direkt in die Leads-Ansicht übernommen — so landen Sie sofort bei der gesuchten Person. Das ist der schnellste Weg zu der Frage „in welcher Sequenz steckt Herr Müller gerade?".
Sortierung: über die Schaltfläche mit den Pfeilen rechts neben der Suche sortieren Sie nach Name, Kontakte, Nachrichten, LinkedIn, Antworten oder Fortschritt. Ein erneuter Klick auf dasselbe Kriterium dreht die Richtung um; über „Sortierung zurücksetzen" gehen Sie zur Standardreihenfolge zurück. Ihre Sortierung bleibt für den nächsten Besuch gespeichert.
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