Die Vakanzensuche sucht genau nach den Zeichenfolgen, die Sie eingeben — sie ergänzt von sich aus keine Synonyme und keine Schreibvarianten. Dieser Artikel zeigt, wie Sie mit Wortstämmen, Anführungszeichen, UND-Gruppen und Ausschlüssen trotzdem alle passenden Stellen erwischen.
Wortstämme statt vollständiger Titel
Mehrere Begriffe werden durch Komma getrennt und sind ODER-verknüpft: Es genügt, wenn einer davon im Stellentitel vorkommt.
Ohne Anführungszeichen wird als Wortbestandteil gesucht. Leit findet damit „Leiter", „Leitung", „Bauleiter" und „Abteilungsleitung" in einem Zug.
Damit lösen sich auch weibliche und männliche Formen von selbst: Speditionskauf findet „Speditionskaufmann" und „Speditionskauffrau".
Faustregel: so kurz wie möglich, so lang wie nötig. Je kürzer der Stamm, desto mehr Treffer — und desto mehr Fehltreffer, die Sie anschließend ausschließen.
Exakte Wortsuche mit Anführungszeichen
Setzen Sie einen Begriff in Anführungszeichen, wird er als ganzes Wort gesucht. "IT" findet „IT-Leiter", aber nicht „Sicherheit" oder „Mitarbeiter".
Begriffe mit nur ein oder zwei Buchstaben werden automatisch als ganzes Wort behandelt, auch ohne Anführungszeichen — sonst würde HR jede „Führung" mitnehmen.
Ab drei Buchstaben bleibt es bei der Teilwortsuche: Bau findet weiterhin „Bauleiter".
Zwei Begriffe kombinieren: UND-Gruppen
Klappen Sie unter dem Titelfeld Erweiterte Suche auf. Jede Zeile ist eine UND-Gruppe; innerhalb einer Gruppe gilt ODER, zwischen den Gruppen gilt UND.
Beispiel „Teamleiter Buchhaltung": Gruppe 1 Leit, Gruppe 2 Buchhalt. Das findet „Teamleiter Buchhaltung" ebenso wie „Leitung Finanzbuchhaltung" — der vollständige Titel als ein Begriff würde die meisten davon verfehlen.
Über + UND-Gruppe hinzufügen legen Sie weitere Zeilen an, insgesamt bis zu vier.
Titelfeld und UND-Gruppen sind untereinander mit ODER verbunden: Ein Treffer muss entweder auf das Titelfeld oder auf alle UND-Gruppen passen.
Fehltreffer ausschließen
Im Feld Titel ausschließen tragen Sie kommagetrennt die Begriffe ein, die im Titel nicht vorkommen dürfen.
Es gilt dieselbe Regel wie oben: ohne Anführungszeichen als Wortbestandteil, mit Anführungszeichen als ganzes Wort.
So trennen Sie auch Karrierestufen: Die Suche unterscheidet „Assistenzarzt", „Facharzt", „Oberarzt" und „Chefarzt" nicht von selbst — der Stamm arzt findet alle. Wollen Sie nur Oberärzte, suchen Sie Oberarzt, Oberärztin; wollen Sie alles außer Assistenzärzten, schließen Sie Assistenz aus.
Der Ausschluss wirkt ausschließlich auf den Stellentitel, nicht auf den Anzeigentext.
Im Anzeigentext suchen
Das Feld Job Beschreibung durchsucht den Fließtext der Stellenanzeige statt des Titels — nützlich für Begriffe wie Freelance oder RPO, die selten im Titel stehen.
Kommagetrennte Begriffe sind ODER-verknüpft. Besteht ein Begriff aus mehreren Wörtern, müssen diese im Text direkt hintereinander stehen.
Gesucht wird mit einer deutschen Volltextsuche, die Wörter auf ihre Grundform zurückführt — Beugungsformen werden also mitgefunden.
Ein Feld, um Begriffe in der Beschreibung auszuschließen, gibt es nicht. Ein Wort wie „Homeoffice" lässt sich damit nicht aus den Ergebnissen heraushalten; ausschließen können Sie nur über den Titel.
Was die Suche nicht automatisch ergänzt
Keine Synonyme: Wer Gründer sucht, bekommt kein „Co-Founder" dazu. Beide Varianten gehören ins Titelfeld.
Keine Übersetzungen: Luftfracht findet kein „Airfreight". Deutsche und englische Bezeichnungen kommagetrennt zusammen eintragen.
Keine automatischen Geschlechtsformen: Anders als bei Karrierenetzwerken wird „Speditionskauffrau" zu „Speditionskaufmann" nicht ergänzt — decken Sie beides über einen gemeinsamen Wortstamm ab.
Kein Umfeldwissen: Es wird nur der Stellentitel abgeglichen, nicht die Bedeutung dahinter.
Varianten automatisch erzeugen lassen und Suchen wiederverwenden
Über Neue KI-Suche beschreiben Sie die gesuchte Rolle in eigenen Worten. Daraus werden die Titel-Suche — Stämme, Varianten, UND-Gruppen und Ausschlüsse — sowie die übrigen Filter erzeugt.
Das Ergebnis erscheint als Filterkarte. Über Bearbeiten passen Sie jeden Wert selbst an, bevor Sie die Suche öffnen.
Eine dauerhaft hinterlegte Standard-Liste von Jobtiteln gibt es nicht. Stattdessen speichern Sie eine fertige Suche als Liste; sie erscheint dann in einem Akquise-Projekt unter Gespeicherte Suchen und lässt sich mit einem Klick erneut anwenden.
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