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Woher stammen die Telefonnummern?

Telefonnummern kommen entweder direkt aus dem Text der Stellenanzeige oder auf Klick von einem externen Datenanbieter — hier steht, was das für Art, Aktualität und Kosten der Nummer bedeutet.

Verfasst von Lennart Mayer

Telefonnummern kommen aus zwei getrennten Quellen: Sie stehen entweder schon im Text der Stellenanzeige und werden bei der Auswertung mit übernommen, oder sie werden auf Ihren Klick hin bei einem externen Datenanbieter gesucht. Beide landen in derselben Spalte „Telefon", unterscheiden sich aber in Herkunft, Art der Nummer und Kosten.

Die zwei Quellen im Überblick

  • Aus der Stellenanzeige gelesen: passiert automatisch bei der Auswertung einer Vakanz, kostet keinen Telefon-Credit, liefert meist die Firmennummer oder eine Durchwahl.

  • Beim Datenanbieter gesucht (Anreicherung): passiert nur, wenn Sie es selbst starten, kostet pro gefundener Nummer einen Telefon-Credit, liefert meist eine Mobilnummer.

  • In der Spalte „Telefon" sind beide nicht voneinander zu unterscheiden — dort steht schlicht die Nummer, die zu diesem Kontakt vorliegt.

Nummern, die schon in der Stellenanzeige stehen

  • Bei der Auswertung einer Vakanz liest die KI (künstliche Intelligenz) die genannten Kontaktdaten direkt aus dem Anzeigentext — Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer.

  • Übernommen wird ausschließlich, was tatsächlich in der Anzeige steht. Es wird nichts ergänzt und nichts geraten.

  • Nennt die Anzeige keinen Ansprechpartner und keine Nummer, bleibt das Feld leer.

  • Das ist Teil der normalen Vakanzen-Auswertung und verbraucht keine Telefon-Credits.

Nummern, die über den Datenanbieter gesucht werden

  • Startet man die Anreicherung, fragt Vakanzio einen spezialisierten externen Datenanbieter nach der Nummer der Person.

  • Der Anbieter durchsucht dafür seinerseits mehrere Datenbestände nacheinander und meldet die wahrscheinlichste Nummer zurück.

  • Erfahrungsgemäß wird für rund 50 bis 70 Prozent der Kontakte etwas gefunden. Eine vollständige Abdeckung gibt es nicht — für den deutschen Markt ist die Datengrundlage bei Mobilnummern insgesamt dünner als in anderen Ländern.

  • Die Suche läuft im Hintergrund; das Ergebnis erscheint, sobald der Anbieter geantwortet hat.

Warum ein LinkedIn-Profil nötig ist

  • Die Anfrage an den Anbieter erfolgt ausschließlich über die LinkedIn-Adresse der Person. Sie dient als eindeutige Kennung, damit nicht die Nummer einer Namensvetterin oder eines Namensvetters zurückkommt.

  • Einen Ersatzweg über Name und Firma gibt es nicht. Fehlt das Profil, lässt sich die Suche nicht starten.

  • Die Nummer selbst stammt nicht von LinkedIn — das Profil identifiziert nur die Person.

Was über die Nummern nicht bekannt ist

  • Es findet keine Prüfung auf Erreichbarkeit statt. Anders als bei E-Mail-Adressen, die auf Zustellbarkeit geprüft werden, gibt es bei Telefonnummern kein Verifikationskennzeichen.

  • Ob es sich um einen geschäftlichen oder privaten Anschluss handelt, ist der Nummer nicht anzusehen. Private Mobilnummern kommen vor.

  • Auch zwischen Mobil- und Festnetzanschluss wird in der Anzeige nicht unterschieden.

  • Ein Teil der Nummern ist veraltet. Gespeichert wird lediglich, wann eine Nummer gefunden wurde.

Was das für die Praxis heißt

  • Wenn Ihnen die Firmennummer aus der Anzeige reicht, brauchen Sie keine Anreicherung — diese Nummer ist ohnehin schon da.

  • Für den direkten Draht zur Ansprechperson führt nur die Anreicherung zum Ziel, und auch dann nicht in jedem Fall.

  • Rechnen Sie damit, dass ein Teil der angereicherten Nummern nicht mehr aktuell ist oder privat statt geschäftlich — prüfen Sie vor einem Anruf, ob die telefonische Kaltansprache in Ihrem Fall zulässig ist.

  • Oft lohnt es sich, auf eine Antwort mit Signatur zu warten, statt vorab in großem Umfang anzureichern.

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