Wie viele E-Mails pro Tag hinausgehen, legt das tägliche Sendelimit fest — und zwar getrennt für jedes verbundene Postfach. Ihr gesamtes Tagesvolumen ist die Summe der Limits aller verbundenen Postfächer; neue Postfächer starten bewusst niedrig und werden in den ersten Wochen automatisch angehoben.
Das Tageslimit pro Postfach
Jedes verbundene Postfach hat sein eigenes Tageslimit. Es gilt pro Postfach, nicht pro Sequenz (die Nachrichtenabfolge, in die Sie Kontakte einschreiben).
In der Kontenliste steht je Konto, wie viele E-Mails heute schon gesendet wurden und wie hoch das Limit ist.
Ihr Tagesvolumen ist die Summe über alle aktiven Postfächer: vier Postfächer mit je 25 E-Mails pro Tag ergeben 100 E-Mails am Tag.
Wo Sie das Limit einsehen und ändern
Gehen Sie auf Einstellungen und öffnen Sie die Karte E-Mail & LinkedIn („Verbundene Konten und Versandlimits“).
Klicken Sie in der Zeile des Kontos auf das Stift-Symbol Einstellungen bearbeiten. Es öffnet sich der Dialog E-Mail-Konten bearbeiten.
Tragen Sie den gewünschten Wert im Feld Tägliches Sendelimit ein und speichern Sie. Der kleinste zulässige Wert ist 1.
Sie können vorher mehrere Konten ankreuzen oder Alle auswählen nutzen und das Limit für alle auf einmal setzen.
Nach dem Speichern plant das System die bereits eingeplanten Nachrichten dieses Kontos neu — Sie müssen nichts von Hand nachziehen.
Womit ein neu verbundenes Postfach startet
Beim Verbinden setzt Vakanzio das Limit selbst, abhängig vom Anbieter: Gmail 10, Outlook 15, andere Anbieter (über IMAP, das Standardprotokoll zum Abrufen von E-Mails) 5 E-Mails pro Tag.
Das ist Absicht: Ein frisches Postfach, das sofort viel versendet, wird schnell als Spam eingestuft.
Ab dem siebten Tag hebt Vakanzio das Limit automatisch stufenweise an. Wie das genau abläuft, steht im Artikel „Wie läuft das Warm-up neuer Postfächer und Domains ab?“.
Was auf das Tageslimit angerechnet wird
Jede Nachricht, die aus einer Sequenz herausgeht, zählt mit — Follow-ups (Nachfassnachrichten) eingeschlossen.
Pro Tag wird die Kapazität ungefähr hälftig zwischen Erstnachrichten und Follow-ups aufgeteilt. Braucht eine der beiden Seiten ihre Hälfte nicht, darf die andere sie mitnutzen.
Antworten, die Sie selbst aus dem Posteingang heraus schreiben, zählen nicht auf das Limit und gehen sofort raus.
Der Zähler wird täglich um Mitternacht UTC (Koordinierte Weltzeit) zurückgesetzt — in Deutschland also nachts um 1 bzw. 2 Uhr.
Die Tageslimits bei LinkedIn
LinkedIn-Konten haben eigene Limits, getrennt nach Kontaktanfragen und Nachrichten.
Voreingestellt sind 25 Einladungen und 30 Nachrichten pro Tag und Konto.
Beide Werte ändern Sie auf derselben Einstellungsseite im Dialog LinkedIn-Konto Einstellungen, in den Feldern Tägliches Einladungslimit und Tägliches Nachrichtenlimit. Mehr als 30 pro Tag lässt das Produkt hier nicht zu.
Welches Volumen wir empfehlen
Im laufenden Betrieb sind 20 bis 25 E-Mails pro Postfach und Tag ein guter Wert — eher Richtung 20 als Richtung 25.
Deutlich höhere Werte (35, 40 und mehr) erhöhen spürbar das Risiko, dass die Adresse dauerhaft im Spam landet. Der Schaden trifft dann die Absenderadresse selbst und lässt sich kaum reparieren.
Was das für die Praxis heißt
Rechnen Sie Ihr Wochenvolumen aus: Anzahl Postfächer × Tageslimit × Anzahl Ihrer Sendetage.
Damit dieses Volumen auch ausgeschöpft wird, müssen genug Kontakte eingeschrieben sein. Bei einer Sequenz aus zwei Nachrichten gehen im Schnitt etwa 1,9 E-Mails pro Kontakt raus — teilen Sie Ihr Wochenvolumen durch 1,9, und Sie wissen, wie viele neue Kontakte Sie pro Woche brauchen.
Reicht das nicht, binden Sie zusätzliche Postfächer an. Zusätzliche Postfächer gibt es als Sender-Bundle; die aktuellen Konditionen finden Sie auf vakanzio.de/preise.
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