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Wie läuft das Warm-up neuer Postfächer und Domains ab?

Neue Postfächer starten mit niedrigem Tageslimit und werden ab Tag 7, 14 und 28 automatisch angehoben — so läuft die Aufwärmphase ab.

Verfasst von Lennart Mayer

Neue Postfächer starten mit einem bewusst niedrigen Tageslimit und werden von Vakanzio automatisch hochgefahren: ab Tag 7 auf mindestens 15, ab Tag 14 auf 20 und ab Tag 28 auf 25 E-Mails pro Tag. Sie müssen dafür nichts beantragen und nichts einstellen.

Warum neue Postfächer langsam anfangen

  • Google und Microsoft bewerten jede Absenderadresse und jede Domain (der Teil hinter dem @) nach ihrem bisherigen Verhalten.

  • Eine brandneue Adresse, die am ersten Tag 50 E-Mails an fremde Empfänger schickt, sieht für diese Filter wie ein Spam-Versender aus — und wird entsprechend einsortiert.

  • Deshalb wird das Volumen über die ersten Wochen langsam gesteigert. Diese Aufwärmphase nennen wir Warm-up.

  • Einmal verbrannte Zustellbarkeit lässt sich kaum zurückholen. Der langsame Start kostet ein paar Wochen, ein verbranntes Postfach kostet die Adresse.

Womit ein neu verbundenes Postfach startet

Die Kontenliste unter Einstellungen mit der Spalte Gesendet / Limit je E-Mail-Konto

  • Beim Verbinden setzt Vakanzio das Tageslimit automatisch, abhängig vom Anbieter: Gmail 10, Outlook 15, andere Anbieter (über IMAP, das Standardprotokoll zum Abrufen von E-Mails) 5 E-Mails pro Tag.

  • Den aktuellen Stand sehen Sie unter Einstellungen in der Karte E-Mail & LinkedIn: Die Kontenliste zeigt je Konto die heute gesendeten E-Mails und das Tageslimit.

  • Die Uhr für das Warm-up startet in dem Moment, in dem das Postfach verbunden wird.

Wie das Tageslimit automatisch ansteigt

  • Einmal täglich prüft Vakanzio jedes aktive Postfach und hebt sein Limit an, sobald es alt genug ist:

  • Ab Tag 7: mindestens 15 E-Mails pro Tag.

  • Ab Tag 14: mindestens 20 E-Mails pro Tag.

  • Ab Tag 28: mindestens 25 E-Mails pro Tag.

  • In den ersten sechs Tagen bleibt es beim Startwert des Anbieters.

  • Die Stufen sind eine Untergrenze: Sie heben ein Limit nur an und senken es nie. Ein Postfach, das schon höher steht, bleibt unverändert.

Wie Sie das Limit selbst anheben

Der Dialog E-Mail-Konten bearbeiten mit dem Feld Tägliches Sendelimit

  • Sie können jederzeit einen eigenen Wert setzen: EinstellungenE-Mail & LinkedIn → in der Kontenzeile auf das Stift-Symbol Einstellungen bearbeiten klicken.

  • Im Dialog E-Mail-Konten bearbeiten tragen Sie den Wert im Feld Tägliches Sendelimit ein. Über die Kästchen davor lassen sich mehrere Konten gleichzeitig ändern.

  • Ein selbst gesetztes Limit wird vom automatischen Warm-up nicht wieder gesenkt.

  • Nach dem Speichern plant das System die bereits eingeplanten Nachrichten dieses Kontos neu ein.

Was wir für die ersten Wochen empfehlen

  • Lassen Sie das automatische Warm-up einfach laufen und greifen Sie in den ersten vier Wochen nicht ein.

  • Versenden Sie in dieser Zeit möglichst gleichmäßig — jeden Werktag etwas ist besser als einmal wöchentlich viel.

  • Danach sind 20 bis 25 E-Mails pro Postfach und Tag der Bereich, in dem sich die Zustellbarkeit erfahrungsgemäß gut hält. Deutlich mehr erhöht das Risiko, dass die Adresse dauerhaft im Spam landet.

  • Brauchen Sie mehr Volumen, binden Sie lieber weitere Postfächer an, statt einzelne Postfächer hochzudrehen.

Wenn das Limit nicht steigt

  • Prüfen Sie zuerst, wie alt das Postfach ist: Die Stufen greifen ab Tag 7, 14 und 28 — gerechnet ab dem Tag, an dem das Postfach verbunden wurde.

  • Die Anhebung läuft einmal pro Nacht. Am Stichtag selbst kann der neue Wert also erst am Folgetag in der Liste stehen.

  • Steht das Konto in der Liste als Inaktiv, wird es nicht angehoben — dann muss zuerst die Verbindung erneuert werden.

  • Liegt Ihr Limit bereits über der Stufe, ändert sich nichts. Das ist der Normalfall bei manuell gesetzten Werten.

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