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Wie teilt sich das Sendevolumen auf, wenn mehrere Sequenzen parallel laufen?

Das Tageslimit hängt am Postfach: Wie Vakanzio es zwischen parallel laufenden Sequenzen nach Kontaktanteil aufteilt, was mit ungenutzten Anteilen passiert und wo Sie das sehen.

Verfasst von Lennart Mayer

Das Tageslimit hängt am Postfach, nicht an der Sequenz. Laufen mehrere Sequenzen über dasselbe Postfach, teilt Vakanzio dessen Tageslimit unter ihnen auf — und zwar nach ihrem Anteil an den aktiven Kontakten. Sie müssen dafür nichts einstellen.

Das Tageslimit gehört zum Postfach, nicht zur Sequenz

  • Jedes verbundene E-Mail-Postfach hat ein eigenes tägliches Sendelimit. Eine Sequenz (die Nachrichtenabfolge, in die Sie Kontakte einschreiben) hat kein eigenes.

  • Ihr gesamtes Tagesvolumen ist deshalb die Summe der Limits aller aktiven Postfächer — unabhängig davon, ob Sie eine Sequenz laufen lassen oder zehn.

  • Zehn Sequenzen zu starten erhöht das Volumen nicht. Es verteilt dasselbe Volumen nur auf mehr Empfängergruppen.

  • Wie viele Sequenzen gleichzeitig laufen dürfen, ist nicht begrenzt. Die Grenze ist immer die Sendekapazität, nie die Anzahl der Sequenzen.

Welche Postfächer eine Sequenz nutzt

Sequenzen-Liste mit der E-Mail-Adresse unter dem Namen einer Sequenz

  • Beim Anlegen einer Sequenz wählen Sie im Schritt Accounts verbinden aus, welche Konten sie nutzen soll: ein LinkedIn-Konto und beliebig viele E-Mail-Konten (mehrere möglich).

  • Mindestens ein Konto muss ausgewählt sein, sonst lässt sich die Sequenz nicht weiterbauen.

  • In der Sequenzen-Liste steht unter jedem Sequenznamen, welche Adresse sie verwendet; bei mehreren zeigt ein Zusatz die weiteren an.

  • So reservieren Sie ein Postfach: Wählen Sie für eine Sequenz genau ein Postfach, das keine andere Sequenz nutzt. Dann steht dessen volles Tageslimit nur dieser Sequenz zur Verfügung.

Wie zwei Sequenzen sich ein Postfach teilen

  • Vakanzio rechnet für jedes Postfach aus, wie viele aktive Kontakte jede Sequenz dort gerade hat.

  • Daraus ergibt sich der Anteil am Tageslimit: Eine Sequenz mit der Hälfte der aktiven Kontakte bekommt etwa die Hälfte der Tageskapazität.

  • Beispiel: Ein Postfach mit 25 E-Mails pro Tag, Sequenz A mit 300 und Sequenz B mit 100 aktiven Kontakten — A bekommt rund 18 Sendungen am Tag, B rund 6.

  • Der Anteil wird bei jeder Planung neu berechnet. Kommen Kontakte hinzu oder werden Sequenzen fertig, verschiebt sich die Aufteilung von selbst.

  • Innerhalb einer Sequenz ist der frühestmögliche Termin an der Reihe, und die Sequenzen werden abwechselnd bedient.

Was es ausdrücklich nicht ist

  • Keine starre Halbe-halbe-Teilung. Zwei Sequenzen bekommen nicht automatisch 50 zu 50, sondern das Verhältnis ihrer aktiven Kontakte.

  • Kein strenges Nacheinander. Eine neu gestartete Sequenz wartet nicht, bis die ältere fertig ist. Beide laufen ab dem ersten Tag parallel.

  • Keine Priorität nach Startzeitpunkt. Weder die älteste noch die neueste Sequenz wird bevorzugt.

  • Keine Sonderstellung für Follow-ups. Nachfassnachrichten haben keinen Vorrang vor Erstnachrichten (siehe unten).

Ungenutzte Anteile verfallen nicht

  • Braucht eine Sequenz ihren Anteil an einem Tag nicht — etwa weil sie fast durch ist —, dürfen die anderen ihn mitnutzen.

  • Eine Sequenz darf ihren eigenen Anteil aber erst überschreiten, wenn alle anderen Sequenzen auf diesem Postfach ihren aufgebraucht haben.

  • Damit kann eine große Sequenz die kleineren nicht verdrängen, und gleichzeitig bleibt kein Tageslimit ungenutzt.

Erstnachrichten und Follow-ups teilen sich denselben Tag

  • Jede Nachricht aus einer Sequenz zählt auf das Tageslimit — Follow-ups (Nachfassnachrichten) eingeschlossen.

  • Der Tag wird zusätzlich ungefähr hälftig zwischen Erstnachrichten und Follow-ups aufgeteilt.

  • Braucht eine der beiden Seiten ihre Hälfte nicht, darf die andere sie nutzen.

  • Deshalb sinkt die Zahl der Erstnachrichten spürbar, sobald in einer laufenden Sequenz viele Follow-ups fällig werden.

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