Vakanzio sucht Ansprechpartner nicht in der Stellenanzeige, sondern bei der Firma, die dahintersteht: Aus jeder Vakanzen-Liste werden zuerst die beteiligten Unternehmen ermittelt, und dort sucht das System dann die Personen, die zu Ihrer Zielgruppe passen. Nur ein kleiner Teil der Anzeigen nennt selbst eine Kontaktperson — deshalb ist die Firma der Ausgangspunkt, nicht der Anzeigentext.
Ansprechpartner, die in der Anzeige selbst stehen
Nennt eine Stellenanzeige eine Kontaktperson, wird sie mit der Vakanz erfasst und im Detail der Stellenanzeige als „Ansprechpartner" angezeigt — samt E-Mail-Adresse und Telefonnummer, sofern sie in der Anzeige stehen.
Das ist die Ausnahme: Nur rund 20 bis 35 Prozent der Anzeigen nennen überhaupt eine Person, und häufig nur mit Telefonnummer.
Übernommen wird ausschließlich, was tatsächlich in der Anzeige steht — nichts wird ergänzt oder geraten.
Die Ansprechpartner-Suche starten
Öffnen Sie im aktiven Projekt eine gespeicherte Vakanzen-Liste und klicken Sie oben auf „Ansprechpartner-Suche".
Haben Sie einzelne Vakanzen angehakt, läuft die Suche nur über diese. Ist nichts angehakt, aber die Seitenleiste gefiltert, gilt der gefilterte Ausschnitt — sonst die ganze Liste.
Direkt aus einer Suche heraus geht es auch: Der Knopf „Ansprechpartner finden" im Vakanzen-Explorer speichert die aktuelle Trefferliste als neue Vakanzen-Liste und führt Sie in einem Schritt weiter.
Enthält die Liste keine Firma mit LinkedIn-Unternehmensprofil, weist ein Hinweis darauf hin und die Suche startet nicht.
Die Zielgruppe in eigenen Worten beschreiben
Sie beschreiben in einem Satz, wen Sie erreichen wollen — zum Beispiel „HR-Direktoren und CHRO" oder „Geschäftsführer bei den Firmen".
Daraus erzeugt das System die passenden Titel-Varianten auf Deutsch und Englisch. Sie müssen also nicht alle Schreibweisen einer Rolle selbst kennen.
Nennen Sie mehrere Zielgruppen, entstehen daraus mehrere Suchen, die parallel laufen — etwa Personalleitung und Fachbereichsleitung nebeneinander.
Ohne Länderangabe wird im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) gesucht.
Filter, KI-Kriterien und Treffervorschau
Aus Ihrer Beschreibung entstehen zwei Dinge: Filter (harte Kriterien wie Jobtitel, Hierarchieebene, Firmengröße) und KI-Kriterien (weiche Anforderungen, die pro Profil bewertet werden — etwa „ist für Personalentscheidungen verantwortlich").
Die Filter-Karte zeigt vor dem Start, wie viele Treffer die aktuelle Einstellung ergibt. Sie können dort nachbessern, bevor Kontingent verbraucht wird.
Über das Eingabefeld darunter passen Sie die Zielgruppe nach, zum Beispiel „nur Konzerne".
Sollen mehrere Personen pro Firma gefunden werden, lässt sich eine Obergrenze pro Firma setzen; ohne Obergrenze werden alle passenden Profile übernommen.
Erst der Knopf „Suche starten" löst die eigentliche Suche aus und verbraucht Enrichment-Kontingent — abgerechnet wird pro durchsuchter Vakanz, nicht pro gefundenem Kontakt.
Was das für die Praxis heißt
Die gefundene Person muss nicht die in der Anzeige genannte sein — gesucht wird die Rolle, die Sie beschrieben haben, bei der ausschreibenden Firma.
Aus einer Vakanzen-Liste werden immer weniger Ansprechpartner als Vakanzen: Mehrere Stellen gehören oft zur selben Firma, und nicht bei jeder Firma wird jemand gefunden.
Ein automatischer Abgleich mit dem Standort der Stellenanzeige findet nicht statt. Wenn der Kontakt am selben Ort sitzen soll, geben Sie den Ort in der Zielgruppen-Beschreibung mit an.
Je breiter Sie die Rolle fassen, desto mehr Treffer — enge, mehrteilige Titel kosten die meisten Kontakte.
Melden Sie sich gern im Chat — wir helfen Ihnen weiter.



