Vakanzio arbeitet mit drei Arten von Quellen: eigener Erfassung von Stellenanzeigen, einem Datenpartner für berufliche Profildaten und mehreren spezialisierten Anbietern für E-Mail-Adressen, deren Ergebnisse zusätzlich von einem unabhängigen Prüfdienst auf Zustellbarkeit getestet werden. Alles davon läuft im Hintergrund — Sie brauchen keine eigenen Konten oder Lizenzen bei Drittanbietern.
Woher die Stellenanzeigen kommen
Stellenanzeigen erfasst Vakanzio selbst: von großen Stellenportalen und von Karriereseiten der Unternehmen.
Daraus entsteht eine laufend aktualisierte Vakanzen-Datenbank. Ihre Suche greift auf diesen Bestand zu, statt bei jeder Abfrage das Netz neu zu durchsuchen.
Zu jeder Anzeige werden neben dem Text auch die Eckdaten ausgewertet — unter anderem eine Kontaktperson, wenn die Anzeige eine nennt.
Woher die Angaben zu den Personen kommen
Für die Ansprechpartner-Suche arbeitet Vakanzio mit einem Datenpartner zusammen, der berufliche Profildaten von LinkedIn bereitstellt. Sie brauchen dafür keinen eigenen LinkedIn-Vertrag und kein Premium-Konto.
Angezeigt werden die Angaben, die auf dem beruflichen Profil der Person selbst zu sehen sind — Name, Position, Firma, Werdegang.
Die Zuordnung zur Firma läuft über das LinkedIn-Unternehmensprofil. Deshalb ist eine Firma ohne Unternehmensprofil für die Suche nicht erreichbar.
Ergänzend werden öffentlich zugängliche Firmenangaben genutzt, etwa die Unternehmens-Website, um die richtige Firmendomain zu bestimmen.
Woher die E-Mail-Adressen kommen
Für E-Mail-Adressen sind mehrere spezialisierte Datenbanken angebunden, die nacheinander abgefragt werden — findet die erste nichts, kommt die nächste dran. Dieses Vorgehen ist als Wasserfall bekannt.
Das ist der Unterschied zur Telefonnummern-Suche: Dort steht genau ein Anbieter dahinter, bei E-Mail-Adressen sind es mehrere.
Jede gefundene Adresse durchläuft anschließend eine Prüfung bei einem unabhängigen Dienst für Zustellbarkeit. Nur Adressen, die diese Prüfung bestehen, werden überhaupt angezeigt.
Auf diese Datenbanken haben allgemeine Werkzeuge wie eine Websuche oder ein Chatbot keinen Zugriff — das ist der Grund, warum Vakanzio Kontakte findet, die dort nicht auftauchen.
Was nicht als Quelle genutzt wird
Soziale Netzwerke wie Facebook oder Instagram werden nicht ausgewertet.
Xing ist nicht angebunden.
Bewerberportale und interne Systeme der Unternehmen sind ebenfalls keine Quelle.
Adressen werden nicht nach einem Namensmuster erzeugt. Wird nichts Geprüftes gefunden, bleibt das Feld leer statt geraten zu werden.
Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Mit den eingesetzten Datendienstleistern bestehen Auftragsverarbeitungsverträge (AVV) — also Verträge, die regeln, wie personenbezogene Daten in unserem Auftrag verarbeitet werden.
Verarbeitet werden berufliche Kontaktdaten im geschäftlichen Zusammenhang, keine privaten Profile.
Meldet sich eine kontaktierte Person mit einer Datenschutzanfrage bei Ihnen, unterstützen wir Sie bei der Beantwortung — melden Sie sich dafür im Chat.
Was das für die Praxis heißt
Die Qualität einer Suche hängt zuerst daran, wie gut die Zielfirmen auf LinkedIn vertreten sind. In IT, Vertrieb und größeren Unternehmen ist die Abdeckung sehr hoch, im Handwerk und bei kleinen Betrieben deutlich niedriger.
Sie müssen keine Datenquellen auswählen oder konfigurieren — die Reihenfolge der Abfragen legt das System fest.
Wenn ein Kontakt fragt, woher Sie seine Daten haben: aus öffentlich zugänglichen beruflichen Quellen im geschäftlichen Zusammenhang, verknüpft mit der Stellenanzeige seines Unternehmens.
Melden Sie sich gern im Chat — wir helfen Ihnen weiter.