Dass aus einer Vakanzen-Liste weniger Ansprechpartner werden als sie Vakanzen enthält, ist der Normalfall — meist, weil mehrere Stellen zur selben Firma gehören und nicht bei jeder Firma ein passender Kontakt gefunden wird. Fällt die Zahl allerdings sehr deutlich ab, liegt es fast immer an einer zu eng gefassten Zielgruppe oder an Firmen ohne LinkedIn-Unternehmensprofil.
Mehrere Vakanzen gehören zur selben Firma
Vor der Suche werden alle Vakanzen ihrer Firma zugeordnet und Doppelte zusammengefasst. Aus 250 Stellen können so 120 Firmen werden.
Gesucht wird anschließend pro Firma, nicht pro Stellenanzeige. Ein Unternehmen mit zehn offenen Stellen liefert deshalb nicht zehn Kontakte.
Abhilfe: Vergleichen Sie die Zahl der Kontakte nicht mit der Zahl der Vakanzen, sondern mit der Zahl der Firmen in Ihrer Liste.
Zur Firma ist kein LinkedIn-Unternehmensprofil bekannt
Die Suche findet Personen über das Unternehmensprofil ihrer Firma. Ist zu einer Firma keins hinterlegt, wird diese Vakanz übersprungen — auch dann, wenn die Firma eine Website hat.
In der Spalte „Ansprechpartner" steht bei solchen Zeilen „— nicht gefunden"; der Hinweis dazu lautet „Durchsucht, aber für diese Firma ist keine LinkedIn-URL bekannt."
Enthält die ganze Liste keine einzige Firma mit Unternehmensprofil, startet die Suche gar nicht und weist Sie darauf hin.
Das trifft vor allem kleine Betriebe, Handwerk und regionale Firmen. Abhilfe: Nehmen Sie mehr Vakanzen in die Liste auf — der Anteil an Firmen mit Profil bleibt gleich, die absolute Zahl der Kontakte steigt.
Die Zielgruppe ist zu eng gefasst
Das ist die häufigste vermeidbare Ursache. Ein Jobtitel trifft nur, wenn alle seine Wörter im Titel der Person vorkommen: „Talent Acquisition Lead" verpasst „Head of Talent Acquisition" und „Talent Acquisition Manager".
Auch jeder zusätzliche Filter kostet Treffer — Hierarchieebene, Abteilung oder Branche zusätzlich zum Titel halbieren die Menge oft, ohne die Qualität zu verbessern.
Sucht eine Liste ausschließlich nach Geschäftsführung, fallen alle Firmen weg, deren Leitung kein Profil pflegt. Zwei bis drei Zielgruppen nebeneinander — etwa Personalleitung, Fachbereichsleitung und Geschäftsführung — decken deutlich mehr Firmen ab.
Abhilfe: Prüfen Sie die Trefferzahl in der Filter-Karte vor dem Start. Ist sie niedrig, kürzen Sie die Titel auf den Kernbegriff („Talent Acquisition", „Personal", „Vertrieb"), entfernen Sie überflüssige Filter oder ergänzen Sie über das Eingabefeld eine weitere Zielgruppe. Das kostet kein Kontingent.
Es wird nur ein Kontakt pro Firma gespeichert
Beim Speichern der Treffer legen Sie fest, wie viele Personen pro Firma übernommen werden. Steht dort eine 1, bekommen Sie höchstens so viele Kontakte, wie Sie Firmen haben.
Zusätzlich lassen sich Personen ausschließen, die bereits in einer Sequenz sind. Auch das verringert die Zahl der neu übernommenen Kontakte.
Bei mehreren Kandidaten pro Firma wird die Person mit dem größten beruflichen Netzwerk bevorzugt; bei Gleichstand die mit vorhandener E-Mail-Adresse.
Abhilfe: Erhöhen Sie beim Speichern die Zahl der Personen pro Firma, wenn Sie mehrere Ansprechpartner je Unternehmen brauchen.
Das Enrichment-Kontingent war aufgebraucht
Verbraucht wird pro durchsuchter Vakanz, nicht pro gefundenem Kontakt. Reicht das verbleibende Kontingent nicht für die ganze Liste, läuft die Suche nur über den ersten Teil.
Das Produkt sagt das vor dem Start an: Es nennt, wie viele Vakanzen die Suche umfasst und wie viel Kontingent noch übrig ist, und weist darauf hin, dass der Rest als „Noch nicht durchsucht" stehen bleibt.
Ist gar nichts mehr übrig, lässt sich die Suche nicht starten; angezeigt wird das Datum, an dem das monatliche Kontingent zurückgesetzt wird.
Abhilfe: Den Rest der Liste später nachsuchen — die bereits durchsuchten Vakanzen kosten kein zweites Mal. Welche Kontingente zu Ihrem Plan gehören, steht auf unserer Preisseite.
Woran Sie erkennen, welche Ursache vorlag
Filtern Sie die Vakanzen-Liste über das Auswahlfeld „Ansprechpartner":
„Noch nicht durchsucht" — diese Vakanzen hat noch kein Lauf abgedeckt. Das spricht für ein aufgebrauchtes Kontingent oder eine Suche, die nur über eine Auswahl lief.
„Nicht gefunden" — hier lief die Suche, brachte aber nichts. Viele solche Zeilen sprechen für fehlende Unternehmensprofile oder eine zu enge Zielgruppe.
„Mit Ansprechpartner" gegen die Gesamtzahl gehalten zeigt Ihnen die tatsächliche Abdeckung.
In der Personen-Liste zeigt zusätzlich der Filter „E-Mail Status" mit „Gefunden" und „Nicht gefunden", wie viele der gefundenen Kontakte per E-Mail erreichbar sind.
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