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Was ist der Unterschied zwischen Profilvertrieb und Vakanzenvertrieb?

Profilvertrieb und Vakanzen-Vertrieb sind zwei Wege in dieselbe Suche – der Unterschied liegt nur darin, ob Sie die Kriterien tippen oder einen Lebenslauf hochladen.

Verfasst von Lennart Mayer

Profilvertrieb und Vakanzen-Vertrieb sind keine zwei Produkte und keine zwei Projektarten, sondern zwei Wege in dieselbe Suche. Der Unterschied liegt allein darin, woher die Suchanweisung kommt: Beim Vakanzen-Vertrieb beschreiben Sie selbst, welche Stellen Sie suchen. Beim Profilvertrieb laden Sie einen Lebenslauf hoch, und daraus entsteht die Suche. Danach landen beide Wege in derselben Trefferliste und derselben Ansprache.

Wo Sie die Wahl treffen

Umschalter mit den Reitern Vakanzen-Suche, Profilvertrieb und Manuelle Suche, ausgewaehlt ist Profilvertrieb

  • In der Seitenleiste auf Aktives Projekt, dann auf + Neue Suche.

  • Oben stehen drei Reiter: Vakanzen-Suche, Profilvertrieb und Manuelle Suche. Voreingestellt ist „Vakanzen-Suche".

  • Die Wahl gilt für diese eine Suche, nicht für Ihr Projekt. Sie legen sich also nicht fest, sondern entscheiden bei jeder neuen Suche neu.

Vakanzen-Vertrieb: Sie beschreiben die Zielstellen

  • Sie geben ein, wonach gesucht werden soll — Jobtitel, Ort, Umkreis und weitere Kriterien.

  • Passend, wenn Sie eine Rolle oder eine Branche breit bearbeiten wollen und noch keinen bestimmten Kandidaten im Kopf haben.

  • Das ist der Weg für die kontinuierliche Ansprache, die unabhängig davon läuft, wen Sie gerade im Portfolio haben.

Profilvertrieb: Der Lebenslauf beschreibt die Zielstellen

Karte Kandidat hinzufuegen mit dem leeren Ablagefeld fuer den Lebenslauf

  • Sie legen den Lebenslauf als Datei ab, und das Profil wird daraus ausgelesen.

  • In einem kurzen Dialog klären Sie das Ziel — etwa gewünschte Rolle, Region oder Wechselwunsch.

  • Daraus entsteht die Suchanweisung: Die Stellen werden zum Profil gesucht, nicht umgekehrt.

  • Passend, wenn Sie einen konkreten Kandidaten vorstellen wollen.

Der Unterschied in einem Satz je Punkt

  • Ausgangspunkt: getippte Suchkriterien gegenüber hochgeladenem Lebenslauf.

  • Ergebnis: identisch — beide Wege enden im selben Vakanzen-Explorer mit denselben Filtern und derselben Ansprechpartner-Suche.

  • Ansprache: Beim Profilvertrieb fließt das Profil in die Nachricht ein, allerdings ohne Namen und ohne den aktuellen Arbeitgeber. Beim Vakanzen-Vertrieb geht es um Ihr Angebot als Ganzes.

  • Kennzeichnung: Jede gespeicherte Liste trägt in der Spalte Typ, wie sie entstanden ist — „Vakanzen-Vertrieb", „Profil-Vertrieb" oder „Manuelle Suche".

Ein Kandidatenprofil auf eine bestehende Liste anwenden

  • Sie müssen eine Suche nicht als Profilvertrieb neu aufsetzen, nur weil ein passender Kandidat dazugekommen ist.

  • Ein Profil lässt sich auf jede bestehende Liste anwenden: im Sequenz-Assistenten, Schritt Generieren, über die Frage Mit oder ohne Kandidatenprofil?.

  • Damit können Sie dieselbe Ansprechpartner-Liste einmal allgemein und später mit einem konkreten Profil bespielen.

Beides im selben Projekt

  • Sie müssen sich nicht entscheiden: Ein Projekt kann beliebig viele Suchen beider Arten enthalten.

  • Beim Anlegen eines Projekts gibt es keine Auswahl zwischen Profilvertrieb und Vakanzen-Vertrieb mehr — die Entscheidung fällt erst bei der Suche.

Was das für die Praxis heißt

  • Erfahrungsgemäß erzeugt der Profilvertrieb deutlich mehr Verkaufschancen als eine allgemeine Ansprache — in unseren Kampagnen rund die doppelte Antwortquote. Der Grund ist einfach: Ein konkret passender Kandidat ist für ein Unternehmen greifbarer als ein allgemeines Angebot.

  • Der Profilvertrieb skaliert aber nicht allein: Er hängt an der Zahl Ihrer verfügbaren Kandidaten und macht mehr Handarbeit.

  • Bewährt hat sich die Kombination — eine dauerhaft laufende Vakanzen-Suche als Grundrauschen, dazu mehrere Profilvertrieb Kampagnen.

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