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Schicke ich das Kandidatenprofil direkt mit oder erst auf Nachfrage?

Empfehlung für den Profilvertrieb: erst anonym anteasern und fragen, das Profil erst nach Zusage von Hand senden – warum das mehr Verkaufschancen bringt.

Verfasst von Lennart Mayer

Schicken Sie das Kandidatenprofil erst auf Nachfrage. Die erste Nachricht stellt den Kandidaten nur anonym in zwei, drei Eckdaten vor und fragt, ob Sie das anonymisierte Profil zusenden dürfen. Erst nach dem Ja versucht man in's Gespräch zu kommen und schickt dann Profile raus.

Warum erst auf Nachfrage

  • Zustellbarkeit. Ein Anhang in einer ersten, unangekündigten E-Mail erhöht die Wahrscheinlichkeit deutlich, im Spam-Ordner zu landen — und zwar nicht nur bei dieser Nachricht, sondern für Ihr Postfach insgesamt.

  • Niedrige Hürde. Die Frage „Soll ich Ihnen das anonymisierte Profil unverbindlich zusenden?" lässt sich mit einem Wort beantworten. Genau das macht sie erfahrungsgemäß zum wirksamsten Abschluss einer ersten Nachricht — sie erzeugt die meisten Verkaufschancen.

  • Sie behalten die Kontrolle. Wer nachfragt, hat Interesse signalisiert. Das ist der Moment, in dem Sie das Gespräch aufbauen können, statt Unterlagen ins Leere zu schicken.

Was Vakanzio in KI-Sequenzen dabei übernimmt — und was nicht

  • Die erzeugte Nachricht ist von sich aus anonym: ohne Namen und ohne den aktuellen Arbeitgeber des Kandidaten. Frühere Stationen kommen vor.

  • Der Lebenslauf wird nicht angehängt. Das hochgeladene Profil dient ausschließlich als Grundlage für den Text.

  • Antwortet jemand, bekommen Sie eine Benachrichtigung, und die weiteren Nachrichten an diesen Kontakt werden gestoppt.

  • Es gibt keine Automatik „bei positiver Antwort Profil senden". Dieser Schritt bleibt bewusst bei Ihnen.

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