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Brauche ich LinkedIn Premium oder Sales Navigator?

Nein – Kontaktanfragen und Nachrichten gehen mit dem kostenlosen Profil. Ein bezahltes Abo brauchen Sie nur für InMail.

Verfasst von Lennart Mayer

Nein. Für den Weg, den fast alle unserer Kunden nutzen – Kontaktanfrage schicken, nach der Vernetzung eine Nachricht senden – reicht ein kostenloses LinkedIn-Basisprofil vollständig aus. Premium, Sales Navigator oder Recruiter brauchen Sie nur für einen einzigen Schritt-Typ: LinkedIn InMail, also die Nachricht an jemanden, mit dem Sie nicht vernetzt sind.

Was mit einem kostenlosen Profil möglich ist

Vakanzio kennt vier Schritt-Typen für den Versand. Drei davon funktionieren mit jedem LinkedIn-Profil:

  • E-Mail – läuft ohnehin über Ihr Postfach, nicht über LinkedIn.

  • LinkedIn Kontaktanfrage – die Vernetzungsanfrage, wahlweise mit einer kurzen Nachricht darin.

  • LinkedIn Nachricht – die normale Direktnachricht an eine Person, mit der Sie bereits vernetzt sind.

Dazu kommt der Baustein LinkedIn Verbindungsstatus, mit dem eine Sequenz prüft, ob Sie mit der Person schon vernetzt sind, und sich danach richtet. Auch der ist unabhängig von Ihrem LinkedIn-Abonnement.

Warum InMail ein bezahltes Abo braucht

InMail ist keine Funktion von Vakanzio, sondern von LinkedIn. LinkedIn gibt InMails nur an zahlende Konten aus und zieht jede verschickte InMail von einem festen Guthaben ab, das an Ihr Abonnement hängt. Vakanzio kann dieses Guthaben weder erzeugen noch umgehen – wir versenden lediglich über Ihr Konto.

Praktisch heißt das:

  • Vakanzio erkennt beim Verbinden automatisch, welchen Konto-Typ Ihr Profil hat: Basic, Premium, Sales Nav oder Recruiter. Sie sehen ihn in der Kontenübersicht unter Einstellungen > E-Mail & LinkedIn.

  • Erkennt Vakanzio kein InMail-fähiges Abo, lässt sich der Schritt LinkedIn InMail im Sequenz-Editor gar nicht erst auswählen. Er bleibt ausgegraut, mit dem Hinweis, dass dafür ein Premium-, Sales-Navigator- oder Recruiter-Abo nötig ist.

  • Ist das Guthaben aufgebraucht, meldet Vakanzio das an dem betroffenen Schritt zurück, damit Sie es in Ihrem LinkedIn-Abo prüfen können.

  • Manche Empfänger haben InMails von Personen außerhalb ihres Netzwerks abgeschaltet. Dann kommt auch mit gültigem Guthaben nichts an – das entscheidet der Empfänger, nicht Vakanzio.

Was stattdessen geht: die Sequenz ohne InMail bauen

Sequenz-Editor mit geoeffnetem Menue Schritt hinzufuegen und den Gruppen Aktionen und Automatisierung

  • Bauen Sie den bewährten Ablauf: erst LinkedIn Kontaktanfrage, dann einige Werktage später über den Baustein LinkedIn Verbindungsstatus prüfen, ob angenommen wurde, und im Zweig „Verbunden“ eine LinkedIn Nachricht senden.

  • Geben Sie der Kontaktanfrage gleich eine kurze Nachricht mit. Das funktioniert erfahrungsgemäß sehr gut und ersetzt die InMail in den meisten Fällen.

  • Für den Zweig „Nicht verbunden“ nehmen Sie entweder eine E-Mail als Nachfassen – oder Sie setzen dort den Baustein Ende. Ohne InMail und ohne Ende bliebe dieser Pfad sonst offen.

  • Einen bereits eingebauten InMail-Schritt können Sie jederzeit löschen. Denken Sie dann daran, den frei gewordenen Pfad mit Ende sauber abzuschließen.

Wenn Vakanzio eine LinkedIn-Sequenz für Sie vorschlägt, ist bewusst nie ein InMail-Schritt dabei. Über Ihr InMail-Guthaben entscheiden ausschließlich Sie – wenn Sie InMails nutzen wollen, fügen Sie den Schritt selbst im Editor hinzu.

Von welchem Kontingent InMails abgezogen werden

  • Immer von dem LinkedIn-Konto, das Sie mit Vakanzio verbunden haben – also von Ihrem eigenen Abonnement.

  • Wie viele InMails darin enthalten sind, legt LinkedIn abhängig von Ihrer Abo-Stufe fest. Den aktuellen Stand sehen Sie in Ihrem LinkedIn-Konto.

  • Vakanzio kauft kein zusätzliches Guthaben hinzu und rechnet InMails auch nicht über uns ab.

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