Die Grenze von 200 Zeichen gilt nicht für LinkedIn-Nachrichten, sondern nur für die Kontaktanfrage — also für den kurzen Begleittext, den Sie einer Vernetzungsanfrage mitgeben. Der Schritt LinkedIn Nachricht, der nach der Annahme rausgeht, hat in Vakanzio weder Zeichenzähler noch Zeichengrenze. Wenn Ihnen der Platz zu knapp vorkommt, prüfen Sie zuerst, welchen der beiden Schritte Sie gerade vor sich haben.
Warum die Kontaktanfrage bei 200 Zeichen liegt
Die Grenze kommt von LinkedIn, nicht von Vakanzio. Ohne bezahltes LinkedIn-Abo lässt LinkedIn einer Kontaktanfrage 200 Zeichen Begleittext zu; mit Premium, Sales Navigator oder Recruiter sind es 300 Zeichen.
Im Sequenz-Editor zeigt Vakanzio deshalb immer den vorsichtigeren Wert 200. Beim Bauen der Sequenz (der Abfolge einzelner Schritte) steht noch nicht fest, über welches LinkedIn-Abo die Anfragen später laufen — und eine von LinkedIn abgewiesene Anfrage wäre der teurere Fehler.
Der Zähler sperrt nichts, er warnt: Über 200 Zeichen färbt er sich orange. Ob mehr durchgeht, entscheidet trotzdem allein Ihr LinkedIn-Abo.
Schicken Sie eine Kontaktanfrage von Hand aus dem Ansprechpartner-Explorer, kennt Vakanzio Ihr Abo bereits. Dort passt sich die Grenze im Notizfeld automatisch an — 200 Zeichen ohne bezahltes Abo, 300 mit.
Die LinkedIn Nachricht ist nicht begrenzt
Der Schritt LinkedIn Nachricht geht an Personen, mit denen Sie bereits vernetzt sind. Für ihn gilt in Vakanzio keine Zeichengrenze, und es läuft kein Zähler mit.
Im Editor erkennen Sie den Unterschied sofort: Zähler vorhanden heißt Kontaktanfrage, kein Zähler heißt Nachricht.
Auch die LinkedIn InMail — die Nachricht an Personen außerhalb Ihres Netzwerks — hat in Vakanzio keinen Zähler. Sie setzt allerdings ein LinkedIn-Abo mit InMail-Guthaben voraus.
Der übliche Aufbau nutzt genau das aus: knapper Anreißer in der Kontaktanfrage, das eigentliche Anliegen in der Nachricht danach.
Was Sie aus 200 Zeichen machen können
Nutzen Sie den Platz in der Kontaktanfrage. Eine kurze Nachricht schon dort funktioniert erfahrungsgemäß sehr gut.
Manche unserer Kunden lassen die Anfrage bewusst leer und berichten von höheren Annahmequoten. Beides ist verbreitet, eine allgemeingültige Empfehlung gibt es nicht — probieren Sie es an einer kleinen Menge aus.
Setzen Sie über die Platzhalter-Knöpfe Felder wie Vorname oder Firma ein. Im Editor zählt der Platzhalter mit seiner eigenen Länge, im versendeten Text steht dann der echte Wert.
Sparen Sie sich Anrede-Floskeln und Unterschrift — Ihr Name steht ohnehin an der Anfrage. Eine Zeile Kontext und eine klare Frage passen gut in 200 Zeichen.
Das ganze Anliegen gehört nicht in die Anfrage, sondern in die Nachricht nach der Annahme. Dort haben Sie den Platz.
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