In den allermeisten Fällen liegt es nicht an einem Fehler, sondern am Ablauf: Eine LinkedIn Nachricht geht nur an Personen raus, mit denen Sie zu dem Zeitpunkt bereits vernetzt sind, an dem die Sequenz (die Abfolge Ihrer Schritte) den Verbindungsstatus prüft. Wer die Kontaktanfrage bis dahin nicht angenommen hat, bekommt keine Nachricht. Die folgenden Ursachen sind nach Häufigkeit sortiert.
Die Kontaktanfrage war zum Prüfzeitpunkt noch nicht angenommen
Der Schritt LinkedIn Verbindungsstatus fragt genau einmal ab, ob eine Verbindung besteht — zu dem Zeitpunkt, den Ihre Wartezeit davor festlegt. Danach wird nicht mehr nachgesehen.
Wer erst später annimmt, wechselt nicht mehr nachträglich in den Pfad Verbunden. Die Nachricht dort wird für diese Person übersprungen und nie nachgeholt.
Abhilfe: die Wartezeit vor der Prüfung großzügiger setzen. Zwei bis drei Werktage sind oft zu knapp; pro Schritt sind maximal 15 Werktage möglich.
Sie können mehrfach prüfen: Verzweigungen lassen sich bis zu zwei Ebenen tief ineinander schachteln, also „nach drei Werktagen prüfen — wenn nicht verbunden, später noch einmal prüfen“.
Das gilt nur für neu eingeschriebene Kontakte. Eine Änderung an der Sequenz verschiebt den Prüfzeitpunkt für bereits laufende Kontakte nicht rückwirkend.
Für die Sequenz ist kein LinkedIn-Konto ausgewählt
Sind im Menü Schritt hinzufügen nur E-Mail und Ende anklickbar und alle LinkedIn-Einträge ausgegraut, fehlt der Sequenz das Konto. Der Hinweis am ausgegrauten Eintrag lautet „Kein LinkedIn-Konto verbunden“.
Das Konto wählen Sie in der linken Spalte des Editors unter Accounts. Pro Sequenz ist genau ein LinkedIn-Konto vorgesehen — anders als bei E-Mail, wo Sie mehrere Postfächer ankreuzen können.
Ohne ausgewähltes Konto lässt sich die Sequenz auch nicht veröffentlichen; Vakanzio fordert dann ausdrücklich zur Auswahl auf.
Der Schritt LinkedIn InMail bleibt zusätzlich gesperrt, wenn Ihr LinkedIn-Konto kein Abo mit InMail-Guthaben hat. Der Hinweis nennt Premium, Sales Navigator oder Recruiter. Das Guthaben kommt aus Ihrem LinkedIn-Abo, nicht von Vakanzio.
Ganz ohne verbundenes LinkedIn-Konto können Sie überhaupt keine LinkedIn-Schritte bauen. In einer Testphase lässt sich noch kein LinkedIn-Konto verbinden.
Die Nachricht steht nicht im Pfad „Verbunden“
Eine LinkedIn Nachricht muss im Zweig Verbunden einer Prüfung liegen. Steht sie woanders — etwa direkt hinter der Kontaktanfrage —, lässt sich die Sequenz nicht veröffentlichen; Vakanzio fordert Sie auf, den Schritt in den Pfad „Verbunden“ zu setzen.
In älteren Sequenzen, die vor dieser Regel gebaut wurden, kann so ein Schritt noch stehen. Dann wartet er nicht, sondern schlägt hart fehl: Der Kontakt bekommt den Status Fehlgeschlagen mit dem Hinweis, dass zuerst eine Einladung nötig gewesen wäre.
Abhilfe: Setzen Sie vor die Nachricht einen Schritt LinkedIn Verbindungsstatus und hängen Sie die Nachricht in dessen grünen Zweig.
Geben Sie dem Zweig Nicht verbunden ein Ende — entweder eine E-Mail zum Nachfassen oder den Schritt Ende. Sonst bleibt dieser Pfad offen.
Das LinkedIn-Konto ist getrennt oder ausgeschaltet
Öffnen Sie Einstellungen und die Kachel E-Mail & LinkedIn. In der Karte LinkedIn-Konten sehen Sie den Status jedes Kontos.
Ist die Verbindung abgerissen, stoppt Vakanzio den Versand und meldet, dass das Konto nicht verbunden ist und in den Einstellungen neu verbunden werden muss. Das passiert typischerweise, wenn Sie sich bei LinkedIn abmelden, das Passwort ändern oder LinkedIn eine Sicherheitsabfrage stellt.
Ein Konto kann außerdem stillgelegt sein: Im Fenster LinkedIn-Konto Einstellungen gibt es den Schalter Konto aktiv. Steht er aus, wird über dieses Konto nichts versendet.
Nach dem erneuten Verbinden laufen die wartenden Schritte weiter — Sie müssen die Sequenz nicht neu aufsetzen.
Das Tageslimit des Kontos ist erreicht
Je LinkedIn-Konto gelten Tageslimits — voreingestellt 25 Kontaktanfragen und 30 Nachrichten pro Tag. Was darüber hinausgeht, wird nicht verworfen, sondern auf den nächsten Werktag verschoben.
Meldet LinkedIn selbst ein Limit zurück, verschiebt Vakanzio den Schritt ebenfalls auf den nächsten Werktag und versucht es dann erneut.
Versendet wird nur innerhalb Ihres Sendefensters an Werktagen. Nachts und am Wochenende passiert nichts — an einem Montagmorgen sieht eine Sequenz deshalb oft „eingefroren“ aus, obwohl sie nur wartet.
Wir empfehlen ausdrücklich, die voreingestellten Limits zu belassen. Höhere Werte erhöhen das Risiko, dass LinkedIn Ihr Profil einschränkt.
Teilen sich mehrere Sequenzen dasselbe LinkedIn-Konto, teilen sie sich auch dessen Tageslimit.
Woran Sie erkennen, dass es das war
Öffnen Sie die Sequenz und dort die Liste der Kontakte. Zu jeder Person sehen Sie den Status sowie die letzte und die nächste geplante Aktion.
Steht bei vielen Kontakten eine nächste Aktion in der Zukunft, wartet die Sequenz — dann ist es die Wartezeit oder das Tageslimit, kein Fehler.
Steht der Status Fehlgeschlagen, nennt der Hinweis am betroffenen Schritt den Grund im Klartext, etwa fehlende Verbindung oder ein getrenntes Konto.
In der Sequenzen-Übersicht zeigt die Spalte LinkedIn, wie viele Anfragen raus sind und wie viele davon angenommen wurden. Ist die Zahl der Annahmen niedrig, ist der Prüfzeitpunkt die wahrscheinlichste Ursache.
Wer geantwortet hat, bekommt keine weiteren Schritte mehr — die Sequenz endet für diese Person automatisch. Das ist gewollt und kein Ausfall.
Wann Sie uns schreiben sollten
Das Konto zeigt sich als verbunden, es geht aber über mehrere Werktage gar nichts raus — weder Anfragen noch Nachrichten.
Kontakte landen ohne erkennbaren Grund auf Fehlgeschlagen, obwohl der Aufbau eine Prüfung vor der Nachricht enthält.
Sie bekommen wiederholt Trennungsmeldungen per E-Mail, obwohl das Konto in den Einstellungen als verbunden geführt wird.
Schreiben Sie uns dazu am besten den Namen der Sequenz und eine betroffene Person — dann sehen wir direkt im Ablauf nach.
Melden Sie sich gern im Chat — wir helfen Ihnen weiter.



