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Was bedeutet „Bounce“ – und warum kommen manche Mails nicht an?

Was ein Bounce ist, wo Sie ihn im Posteingang finden, welche Ursachen dahinterstecken und was mit Kampagne und Kontakt danach passiert.

Verfasst von Lennart Mayer

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Ein Bounce ist eine Nachricht, die vom Empfängersystem zurückkommt, statt zugestellt zu werden — meist, weil es die Adresse nicht mehr gibt oder der Spamfilter des Empfängers sie abgelehnt hat. Vakanzio sammelt diese Rückläufer im eigenen Ordner Bounce im Posteingang.

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Was ein Bounce ist und wo Sie ihn sehen

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Ordnerleiste des Posteingangs mit hervorgehobenem Ordner Bounce

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  • Im Posteingang gibt es links den Ordner Bounce. Dort landet jede Unzustellbarkeitsmeldung, die als solche erkannt wird — mitsamt der Originalmeldung des Empfängersystems.

  • In dieser Meldung steht der Grund im Klartext, etwa dass die Adresse unbekannt ist oder der Empfängerserver die Nachricht abgewiesen hat.

  • Erkannt wird sie an typischen Absendern und Betreffzeilen der Mailsysteme — Sie müssen nichts einsortieren.

  • Eine Nachricht lässt sich bei Bedarf auch von Hand in den Ordner Bounce verschieben.

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Häufigste Ursache: Die Adresse gibt es nicht mehr

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  • Der mit Abstand häufigste Fall: Die Person hat das Unternehmen verlassen, und das Postfach wurde gelöscht.

  • Das ist bei Recherche-Adressen normal und kein Zeichen für ein Problem mit Ihren Postfächern.

  • Vakanzio merkt sich diese Adresse als ungültig, damit sie in keiner künftigen Kampagne erneut angeschrieben wird.

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Der Spamfilter des Empfängers lehnt die Nachricht ab

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  • Manche Unternehmen — häufig Banken, Konzerne und öffentliche Einrichtungen — filtern externe Absender sehr streng und weisen die Nachricht ab, obwohl sie technisch angekommen ist.

  • Daran lässt sich von Absenderseite nichts ändern; es liegt nicht an Ihrem Postfach.

  • Wenn Ihnen der Kontakt wichtig ist: Schreiben Sie ihn über Ihre reguläre Firmenadresse an, oder bitten Sie ihn telefonisch, Ihnen einmal selbst zu schreiben. Danach ist der Weg meist frei.

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Die Absender-Adresse ist noch in der Aufwärmphase

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  • Frisch verbundene Postfächer haben bei den Empfängersystemen noch keinen Ruf. Manche strengeren Systeme blocken neue Absender-Domains deshalb pauschal. Das legt sich nach einigen Wochen.

  • Vakanzio fährt jedes neue Postfach automatisch hoch: Es startet mit einem niedrigen Tageslimit und wird nach einer Woche, nach zwei Wochen und nach vier Wochen schrittweise angehoben.

  • Setzen Sie das Tageslimit in dieser Zeit nicht selbst kräftig herauf — ein zu schneller Sprung schadet der Zustellbarkeit dauerhaft.

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Was mit Kampagne und Kontakt passiert

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  • Kommt eine Nachricht endgültig nicht an, wird die Kampagne für diesen einen Kontakt gestoppt und als fehlgeschlagen markiert — samt aller noch geplanten Schritte, auch der LinkedIn-Schritte.

  • Die Adresse wird beim Kontakt als ungültig gekennzeichnet.

  • Alle anderen Kontakte laufen unverändert weiter, und Ihr Postfach wird nicht gesperrt.

  • Kampagnen, in denen bereits geantwortet wurde, bleiben unberührt.

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Kein Bounce: Verzögerungsmeldungen und Abwesenheitsnotizen

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Ordnerleiste des Posteingangs mit hervorgehobenem Ordner Abwesenheit

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  • Verzögerungsmeldungen („Zustellung verzögert\") liegen zwar im Ordner Bounce, stoppen aber bewusst nichts — die Nachricht kann noch ankommen.

  • Abwesenheitsnotizen landen im eigenen Ordner Abwesenheit. Sie stoppen die Sequenz nicht und zählen nicht als Antwort.

  • Nur eine endgültige Fehlermeldung des Empfängersystems stoppt eine Kampagne.

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Wie viele Bounces normal sind

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  • Eine Bounce-Quote um die drei Prozent ist im Kaltkontakt normal und kein Grund einzugreifen.

  • Wenn Sie das Volumen erhöhen, steigt die Zahl der Meldungen, ohne dass die Quote steigt — mehr Rückläufer im Posteingang heißen also nicht automatisch, dass etwas schiefläuft.

  • Der beste Gradmesser für die Zustellbarkeit ist Ihre Antwortquote: Solange die stimmt, kommen Ihre Nachrichten an. Öffnungen und Zustellzeitpunkte werden nicht erfasst, eine Zustellbestätigung gibt es also nicht.

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Wann Sie uns schreiben sollten

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  • Die Bounce-Quote steigt deutlich über den normalen Bereich.

  • Die Rückläufer häufen sich auf einem einzelnen Postfach.

  • Ein Kontakt sagt, er habe nichts erhalten, obwohl kein Bounce vorliegt.

  • Eine Kampagne steht auf fehlgeschlagen, obwohl die Adresse nachweislich existiert.

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