Zum Hauptinhalt springen

Wie lege ich eine Sperrliste an – z. B. für Bestandskunden?

Schritt für Schritt: Sperrliste unter Einstellungen öffnen, einzelne Adressen, Domains oder eine ganze Bestandskundenliste eintragen, Einträge durchsuchen und wieder entfernen.

Verfasst von Lennart Mayer

Legen Sie die Sperrliste unter Einstellungen → Sperrliste an: Dort tragen Sie einzelne E-Mail-Adressen, ganze Firmen-Domains (der Teil hinter dem @, z. B. firma.de) oder LinkedIn-Profile ein – einzeln, gesammelt oder als CSV-Datei (eine einfache Tabellendatei). An alles, was dort steht, verschickt Vakanzio keine Nachrichten mehr. Für Bestandskunden ist das der sicherste Weg, damit sie nie versehentlich kalt angeschrieben werden.

Sperrliste in den Einstellungen öffnen

Einstellungen-Uebersicht mit der Kachel Sperrliste

  • Öffnen Sie die Einstellungen und dort die Kachel Sperrliste.

  • Oben auf der Seite sehen Sie vier Zähler: Gesamt, E-Mails, Domains und LinkedIn. Daran erkennen Sie sofort, wie viele Einträge welcher Art hinterlegt sind.

  • Die Sperrliste gilt für Ihren gesamten Zugang – für alle Sequenzen (Nachrichtenabfolgen) und alle Kampagnen gleichermaßen.

Einträge einzeln oder gesammelt hinzufügen

Dialog Eintrag hinzufuegen mit aufgeklapptem Auswahlfeld Typ

  • Klicken Sie oben rechts auf Eintrag hinzufügen.

  • Wählen Sie unter Typ, was gesperrt werden soll: E-Mail-Adresse, Domain oder LinkedIn-Profil.

  • Im Feld Wert(e) tragen Sie den Eintrag ein. Mehrere Werte trennen Sie durch Zeilenumbruch, Komma oder Semikolon – bis zu 100 Stück auf einmal.

  • Grund (optional) ist ein freies Notizfeld, zum Beispiel „Bestandskunde“. Sie können später danach suchen.

  • Bei Domains dürfen Sie den Wert schreiben, wie er Ihnen vorliegt: https://, www., angehängte Pfade und eine komplette E-Mail-Adresse werden automatisch auf die reine Domain gekürzt.

Eine ganze Bestandskundenliste als Datei hochladen

Dialog CSV hochladen mit leerem Ablagebereich

  • Für größere Mengen klicken Sie auf CSV Import und legen Ihre Datei im Dialog CSV hochladen ab.

  • Die Datei muss nicht vorbereitet sein: Sie können den Export aus Ihrem eigenen System mit allen Spalten hochladen und anschließend die Spalte mit den Adressen oder Domains auswählen. Alle übrigen Spalten bleiben unberücksichtigt.

Einträge prüfen, durchsuchen und wieder entfernen

Seite Sperrliste mit Suchfeld und Auswahlfeld Alle Typen

  • Die Tabelle zeigt je Eintrag Typ, Wert, Grund und das Datum unter Hinzugefügt, 50 Einträge pro Seite.

  • Über das Suchfeld finden Sie einen Eintrag anhand des Werts oder des Grunds; mit dem Auswahlfeld daneben blenden Sie nur E-Mails, nur Domains oder nur LinkedIn-Profile ein.

  • Zum Aufheben einer Sperre klicken Sie rechts in der Zeile auf das Papierkorb-Symbol und bestätigen im Dialog Eintrag löschen?.

  • Eine eigene Sortierung, etwa nach Hinzufügedatum, gibt es nicht – nutzen Sie dafür Suche und Filter.

Was eine Sperre bewirkt

  • Eine E-Mail-Adresse sperrt genau diese eine Person, eine Domain das komplette Unternehmen dahinter.

  • Bei einer Domain werden die gängigen Endungen automatisch mitgesperrt und erscheinen als eigene Einträge in der Liste. Löschen Sie den ursprünglichen Eintrag, verschwinden diese Einträge mit.

  • Die Sperre wirkt kanalübergreifend: Wer über seine E-Mail-Adresse oder Domain gesperrt ist, erhält auch keine LinkedIn-Nachricht mehr – und umgekehrt.

  • Geprüft wird mehrfach: bei der Auswahl der Empfänger, beim Einschreiben in eine Sequenz und noch einmal unmittelbar vor jeder einzelnen Nachricht.

  • Die Sperre wirkt auch rückwirkend: Sobald Sie einen Eintrag anlegen oder importieren, werden bereits eingeplante, noch nicht versendete Nachrichten an diesen Empfänger sofort storniert – auch dann, wenn er längst in einer laufenden Sequenz steckt.

Grenzen der Sperrliste

  • Die Sperrliste wirkt auf den Versand, nicht auf die Suche: Gesperrte Firmen erscheinen weiterhin in den Ergebnissen des Vakanzen-Explorers. Wenn Sie sie auch dort nicht sehen möchten, schließen Sie sie zusätzlich im Filterbereich Unternehmen aus.

  • Es gibt keine Sperre nur für einzelne Kampagnen – ein Eintrag gilt immer für Ihren gesamten Zugang.

  • Eine automatische Verbindung zu Ihrem eigenen System (CRM oder ATS, also Ihre eigene Kunden- beziehungsweise Bewerberverwaltung) besteht nicht. Die Liste müssen Sie selbst aktuell halten, zum Beispiel indem Sie neue Bestandskunden regelmäßig nachladen.

  • Domains mit zweiteiliger Endung wie .co.uk werden nicht automatisch um weitere Varianten ergänzt – tragen Sie solche Domains einzeln ein.

Wenn es nicht klappt

  • „Ungültige E-Mail-Adresse“: Der Wert enthält kein @ oder keinen Punkt. Prüfen Sie auf Leerzeichen oder abgeschnittene Adressen.

  • „Domain muss eine Top-Level-Domain enthalten“: Es fehlt die Endung, also der Teil nach dem letzten Punkt (etwa .de).

  • „Dieser Eintrag existiert bereits in der Sperrliste“: Der Wert steht schon drin – über die Suche finden Sie ihn.

  • „Maximal 100 Einträge auf einmal“: Nutzen Sie für größere Mengen den CSV-Import.

  • Sie sperren jemanden und er bekommt trotzdem eine Nachricht? Prüfen Sie, ob die Adresse eine andere Domain nutzt als erwartet, und melden Sie sich bei uns – wir schauen gemeinsam in die betroffene Kampagne.

Melden Sie sich gern im Chat – wir helfen Ihnen weiter.

Hat dies deine Frage beantwortet?