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Sperre ich eine einzelne Adresse oder die ganze Firma?

Der Typ des Eintrags entscheidet: Eine E-Mail-Adresse sperrt nur die Person, eine Domain das ganze Unternehmen – inklusive automatisch ergänzter Domain-Endungen.

Verfasst von Lennart Mayer

Sie entscheiden das selbst – über den Typ des Eintrags: Eine E-Mail-Adresse sperrt nur diese eine Person, eine Domain (der Teil hinter dem @, z. B. firma.de) sperrt das komplette Unternehmen. Für Bestandskunden ist fast immer die Domain die richtige Wahl.

Beim Eintragen den Typ wählen

Dialog Eintrag hinzufuegen auf der Sperrliste mit dem aufgeklappten Auswahlfeld Typ

  • Unter Einstellungen → Sperrliste öffnen Sie mit Eintrag hinzufügen den Dialog.

  • Im Feld Typ stehen drei Möglichkeiten: E-Mail-Adresse, Domain und LinkedIn-Profil.

  • Der Typ entscheidet über die Reichweite der Sperre – nicht der Wert, den Sie eintragen.

  • Tragen Sie beim Typ Domain versehentlich eine ganze E-Mail-Adresse ein, wird daraus automatisch die Domain gebildet: Es ist dann die ganze Firma gesperrt, nicht nur die Person.

Was eine gesperrte E-Mail-Adresse bewirkt

  • Gesperrt ist genau diese eine Adresse – Schreibweise und Groß-/Kleinschreibung spielen keine Rolle.

  • Alle anderen Personen desselben Unternehmens können weiterhin angeschrieben werden.

  • Sinnvoll ist das, wenn eine einzelne Person um keine weiteren Nachrichten bittet, die Firma als Ziel aber interessant bleibt.

Was eine gesperrte Domain bewirkt

  • Gesperrt ist jede Adresse hinter dem @ dieser Domain – also das gesamte Unternehmen, auch Personen, die Sie heute noch gar nicht in Ihren Listen haben.

  • Das ist der zuverlässigste Weg für Bestandskunden, Wettbewerber oder Firmen, die grundsätzlich nicht angeschrieben werden sollen.

  • Es zählt die Domain der E-Mail-Adresse, nicht der Firmenname. Nutzt ein Unternehmen für einzelne Bereiche andere Domains, sind diese von dem Eintrag nicht erfasst.

Automatisch mitgesperrte Domain-Endungen

  • Beim Eintragen einer Domain werden die gängigen Endungen automatisch ergänzt: .com, .de, .eu, .net und .org.

  • Aus firma.de entstehen also zusätzlich Einträge für firma.com, firma.eu, firma.net und firma.org. Sie erscheinen als eigene Zeilen in der Liste – mit einem Hinweis im Feld Grund, dass es sich um eine Variante handelt.

  • Löschen Sie den ursprünglichen Eintrag, werden diese automatisch erzeugten Varianten mit entfernt.

  • Andere Endungen (etwa .at, .ch oder zweiteilige wie .co.uk) werden nicht automatisch ergänzt – tragen Sie diese bei Bedarf zusätzlich ein.

Unternehmen mit mehreren Domains

  • Größere Unternehmen und Konzerne nutzen häufig mehrere eigenständige Domains, etwa für Tochtergesellschaften oder einzelne Marken.

  • Jede dieser Domains braucht einen eigenen Eintrag – die automatische Ergänzung erfasst nur andere Endungen desselben Namens, nicht andere Namen.

  • Am schnellsten geht das über das Feld Wert(e): Mehrere Domains lassen sich mit Zeilenumbruch, Komma oder Semikolon getrennt auf einmal eintragen.

Aus dem Posteingang: Adresse oder ganze Firma

Dialog Zur Blocklist hinzufuegen im Posteingang mit den Optionen Nur diese E-Mail-Adresse und Ganze Domain

  • Auch beim Sperren direkt aus dem Posteingang haben Sie die Wahl: Der Dialog Zur Blocklist hinzufügen bietet Nur diese E-Mail-Adresse und Ganze Domain (gesamtes Unternehmen) an.

  • Unter jeder der beiden Optionen steht der konkrete Wert – also die Adresse beziehungsweise die Domain, die gesperrt würde.

  • Wählen Sie die Domain, gelten dieselben automatisch ergänzten Endungen wie bei einem Eintrag über die Einstellungen.

  • Bei LinkedIn-Nachrichten entfällt die Auswahl: Dort wird das Profil gesperrt, eine Domain gibt es nicht.

Was sich für Bestandskunden bewährt hat

  • Sperren Sie Bestandskunden über die Domain, nicht über einzelne Adressen. Ansprechpartner wechseln, die Domain bleibt.

  • Laden Sie dafür Ihre Kundenliste als Datei hoch, statt Adresse für Adresse zu pflegen – der Abgleich passiert automatisch.

  • Nehmen Sie neue Kunden regelmäßig mit auf: Eine Verbindung zu Ihrem eigenen Kunden- oder Bewerbersystem besteht nicht, die Liste bleibt Ihre Aufgabe.

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