Sie entscheiden das selbst – über den Typ des Eintrags: Eine E-Mail-Adresse sperrt nur diese eine Person, eine Domain (der Teil hinter dem @, z. B. firma.de) sperrt das komplette Unternehmen. Für Bestandskunden ist fast immer die Domain die richtige Wahl.
Beim Eintragen den Typ wählen
Unter Einstellungen → Sperrliste öffnen Sie mit Eintrag hinzufügen den Dialog.
Im Feld Typ stehen drei Möglichkeiten: E-Mail-Adresse, Domain und LinkedIn-Profil.
Der Typ entscheidet über die Reichweite der Sperre – nicht der Wert, den Sie eintragen.
Tragen Sie beim Typ Domain versehentlich eine ganze E-Mail-Adresse ein, wird daraus automatisch die Domain gebildet: Es ist dann die ganze Firma gesperrt, nicht nur die Person.
Was eine gesperrte E-Mail-Adresse bewirkt
Gesperrt ist genau diese eine Adresse – Schreibweise und Groß-/Kleinschreibung spielen keine Rolle.
Alle anderen Personen desselben Unternehmens können weiterhin angeschrieben werden.
Sinnvoll ist das, wenn eine einzelne Person um keine weiteren Nachrichten bittet, die Firma als Ziel aber interessant bleibt.
Was eine gesperrte Domain bewirkt
Gesperrt ist jede Adresse hinter dem @ dieser Domain – also das gesamte Unternehmen, auch Personen, die Sie heute noch gar nicht in Ihren Listen haben.
Das ist der zuverlässigste Weg für Bestandskunden, Wettbewerber oder Firmen, die grundsätzlich nicht angeschrieben werden sollen.
Es zählt die Domain der E-Mail-Adresse, nicht der Firmenname. Nutzt ein Unternehmen für einzelne Bereiche andere Domains, sind diese von dem Eintrag nicht erfasst.
Automatisch mitgesperrte Domain-Endungen
Beim Eintragen einer Domain werden die gängigen Endungen automatisch ergänzt: .com, .de, .eu, .net und .org.
Aus firma.de entstehen also zusätzlich Einträge für firma.com, firma.eu, firma.net und firma.org. Sie erscheinen als eigene Zeilen in der Liste – mit einem Hinweis im Feld Grund, dass es sich um eine Variante handelt.
Löschen Sie den ursprünglichen Eintrag, werden diese automatisch erzeugten Varianten mit entfernt.
Andere Endungen (etwa .at, .ch oder zweiteilige wie .co.uk) werden nicht automatisch ergänzt – tragen Sie diese bei Bedarf zusätzlich ein.
Unternehmen mit mehreren Domains
Größere Unternehmen und Konzerne nutzen häufig mehrere eigenständige Domains, etwa für Tochtergesellschaften oder einzelne Marken.
Jede dieser Domains braucht einen eigenen Eintrag – die automatische Ergänzung erfasst nur andere Endungen desselben Namens, nicht andere Namen.
Am schnellsten geht das über das Feld Wert(e): Mehrere Domains lassen sich mit Zeilenumbruch, Komma oder Semikolon getrennt auf einmal eintragen.
Aus dem Posteingang: Adresse oder ganze Firma
Auch beim Sperren direkt aus dem Posteingang haben Sie die Wahl: Der Dialog Zur Blocklist hinzufügen bietet Nur diese E-Mail-Adresse und Ganze Domain (gesamtes Unternehmen) an.
Unter jeder der beiden Optionen steht der konkrete Wert – also die Adresse beziehungsweise die Domain, die gesperrt würde.
Wählen Sie die Domain, gelten dieselben automatisch ergänzten Endungen wie bei einem Eintrag über die Einstellungen.
Bei LinkedIn-Nachrichten entfällt die Auswahl: Dort wird das Profil gesperrt, eine Domain gibt es nicht.
Was sich für Bestandskunden bewährt hat
Sperren Sie Bestandskunden über die Domain, nicht über einzelne Adressen. Ansprechpartner wechseln, die Domain bleibt.
Laden Sie dafür Ihre Kundenliste als Datei hoch, statt Adresse für Adresse zu pflegen – der Abgleich passiert automatisch.
Nehmen Sie neue Kunden regelmäßig mit auf: Eine Verbindung zu Ihrem eigenen Kunden- oder Bewerbersystem besteht nicht, die Liste bleibt Ihre Aufgabe.
Melden Sie sich gern im Chat – wir helfen Ihnen weiter.

