Drei bis vier Personen je Firma sind der richtige Startwert. So hängt Ihr Ergebnis nicht an einem einzigen Postfach, und Sie erreichen neben der Personalabteilung auch die Fachabteilung, die die Stelle tatsächlich besetzen will. Eingestellt wird das beim Speichern der Liste über Personen pro Firma speichern.
Die Empfehlung in einem Satz
Nehmen Sie drei bis vier Personen je Firma. Das ist der Startwert, nicht die Obergrenze.
Dass sich mehrere Empfänger im selben Haus über Ihre Nachricht austauschen, kommt vor und ist meist unschädlich: Jede Nachricht hat denselben konkreten Anlass, nämlich eine offene Stelle dieses Unternehmens.
Nur bei sehr kleinen Betrieben reicht eine Person — dort ist ohnehin oft nur eine zuständig.
Die Zahl beim Speichern der Liste festlegen
Speichern Sie die Treffer über Als Liste speichern und wählen Sie unter Personen pro Firma speichern „Alle“ oder 1 bis 5.
Haben Sie in der Trefferansicht bereits Max. Personen pro Firma gesetzt, wird dieser Wert übernommen.
Haben Sie Zeilen von Hand markiert, werden genau diese Personen gespeichert — die Begrenzung greift dann nicht.
Bei mehreren Zielgruppen entscheiden Sie zusätzlich, ob je Zielgruppe eine eigene Liste entsteht. Kombinieren Sie sie, gilt die Begrenzung über alle Zielgruppen hinweg.
Wer bei einer Begrenzung übernommen wird
Die Plätze bekommen zuerst Personen, zu denen eine E-Mail-Adresse gefunden wird.
Innerhalb einer Firma entscheidet die Zahl der LinkedIn-Kontakte, absteigend.
Bleiben Plätze frei, rücken die bestplatzierten Personen ohne E-Mail-Adresse nach.
Eine Priorisierung nach Rolle gibt es nicht. Wollen Sie zuerst eine bestimmte Rolle ansprechen, legen Sie dafür eine eigene Zielgruppe und eine eigene Liste an.
Wann Sie enger oder breiter gehen sollten
Enger als drei: bei kleinen Betrieben und überall dort, wo erkennbar nur eine Person zuständig ist.
Enger auch bei sehr großen Treffermengen, etwa einer Konzern-Personalabteilung mit hunderten Personen — dort läuft die Zahl sonst schnell aus dem Ruder, ohne dass die Ansprache genauer wird.
Breiter als vier: bei größeren Unternehmen und Führungsrollen sind fünf Personen je Firma unkritisch. Hat eine Firma mehrere offene Stellen in verschiedenen Bereichen, deckt eine höhere Zahl die zuständigen Fachbereiche mit ab.
Beim Speichern der Liste sind höchstens fünf Personen je Firma einstellbar. Wollen Sie darüber hinaus, speichern Sie mit „Alle“ und staffeln beim Anschreiben.
Alles speichern und erst beim Anschreiben staffeln
Alternativ speichern Sie mit „Alle“ zunächst sämtliche gefundenen Personen und schreiben erst beim Einschreiben in die Sequenz (die festgelegte Nachrichtenabfolge) gestaffelt an.
Die Begrenzung ist eine Einstellung beim Speichern, keine Eigenschaft der Liste — die Liste selbst darf ruhig alle Personen enthalten.
Vorteil: Sie müssen die Suche für die nächste Welle nicht wiederholen.
Wenn weniger Personen gefunden werden, als Sie eingestellt haben
Dann werden genau die gefundenen übernommen — aufgefüllt wird nichts.
Findet sich zu niemandem eine E-Mail-Adresse, werden die Plätze mit Personen ohne E-Mail besetzt, statt die Firma auszulassen.
Sind alle Personen einer Firma bereits eingeschrieben und schließen Sie diese aus, fehlt die Firma in der neuen Liste.
In der Vakanzen-Liste sehen Sie in der Spalte Ansprechpartner, ob zu einer Stelle jemand gefunden wurde oder ob sie noch nicht durchsucht wurde.
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