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Nach welcher Logik wählt Vakanzio aus, wer in der Liste landet?

Wie Vakanzio Ansprechpartner findet, wie die Trefferliste sortiert ist und nach welcher Regel bei einer Begrenzung pro Firma ausgewählt wird.

Verfasst von Lennart Mayer

Gesucht wird bei den Firmen Ihrer Vakanzen-Liste nach Personen, deren Jobtitel zu Ihrer Zielgruppe passt. Die Trefferliste ist bewusst breit und nicht nach Relevanz sortiert — ausgewählt wird erst dann, wenn Sie festlegen, wie viele Personen pro Firma übernommen werden.

Wo überhaupt gesucht wird

  • Der Suchraum sind ausschließlich die Firmen der Vakanzen-Liste beziehungsweise Ihrer Auswahl darin — nie der gesamte Markt.

  • Grundlage ist die LinkedIn-Seite der Firma. Ist zu einer Firma keine bekannt, lässt sie sich nicht durchsuchen.

  • Ohne Länderangabe wird der deutschsprachige Raum angenommen. Profile ohne hinterlegtes Land bleiben in der Liste, damit keine Entscheider verloren gehen, die ihren Standort nicht angeben.

  • Filtern Sie zusätzlich nach Branche oder Firmengröße, fallen Firmen ohne hinterlegte Angabe heraus.

Wonach zugeordnet wird: Jobtitel, nicht die einzelne Stelle

  • Abgeglichen werden Ihre Titelbegriffe mit den aktuellen Positionen der Personen einer Firma. Es gibt keine Verknüpfung zur konkreten Stellenanzeige.

  • Ein Begriff trifft, wenn alle seine Wörter im Titel vorkommen — die Reihenfolge spielt keine Rolle.

  • Gesucht wird genau die Rolle, die Sie angeben. Eine ausdrücklich genannte Rolle wird nicht durch eine Führungsrolle ersetzt, und es gibt keine eingebaute Reihenfolge „erst Fachbereich, dann Geschäftsführung“.

  • Geben Sie keine Titel vor, lassen sich alle Mitarbeitenden einer Firma auflisten.

  • Das Ergebnis ist damit eine begründete Zuordnung zur Rolle im Unternehmen — keine Bestätigung, dass die Person für genau diese Stelle zuständig ist.

Wie die Trefferliste aufgebaut ist

Die Trefferliste im Ansprechpartner-Explorer mit mehreren Personen derselben Firma untereinander, markiert die Spalte Firma

  • Die Liste zeigt Name, Titel, Firma, zugehörige Vakanz und Standort, dazu je KI-Kriterium (Frage, die eine künstliche Intelligenz je Profil beantwortet) eine eigene Spalte.

  • Die Zeilen stehen in der Reihenfolge, in der sie gefunden wurden — nicht nach Relevanz und nicht alphabetisch.

  • Mehrere Personen derselben Firma untereinander sind deshalb normal und kein Fehler.

  • Ordnung schaffen Sie selbst: über die Filterleiste, über die Begrenzung pro Firma oder über Filter auf den KI-Spalten.

Wie viele Personen pro Firma angezeigt werden

Die linke Filterleiste des Ansprechpartner-Explorers, markiert das Feld Max. Personen pro Firma mit geöffnetem Auswahlmenü

  • Standard ist Alle; Sie können auf 1 bis 20 Personen je Firma begrenzen.

  • Stehen bleiben die Personen mit den meisten LinkedIn-Kontakten, der Rest wird ausgeblendet.

  • Zusammengefasst wird nach der Internetadresse der Firma, ersatzweise nach dem Firmennamen. Zwei Schreibweisen derselben Firma ohne gemeinsame Adresse gelten deshalb als zwei Firmen.

Nach welcher Regel beim Speichern ausgewählt wird

Der Dialog Als Liste speichern, markiert das Feld Personen pro Firma speichern mit geöffnetem Auswahlmenü

  • Beim Speichern legen Sie unter Personen pro Firma speichern fest: Alle oder 1 bis 5. Eine im Explorer gesetzte Begrenzung wird übernommen.

  • Die Plätze bekommen zuerst Personen, zu denen eine E-Mail-Adresse gefunden wird — danach wird gezielt gesucht, solange noch Plätze frei sind.

  • Innerhalb einer Firma entscheidet die Zahl der LinkedIn-Kontakte, absteigend. Bei Gleichstand kommt zuerst, wer schon eine E-Mail-Adresse hat.

  • Bleiben Plätze frei, werden sie mit den bestplatzierten Personen ohne E-Mail-Adresse aufgefüllt.

  • Mit Bereits eingeschrieben ausschließen fallen schon angeschriebene Personen vor der Auswahl heraus, und die Firma rückt auf die nächste Person nach.

  • Haben Sie Zeilen von Hand markiert, werden genau diese gespeichert. Werden weniger Personen gefunden, als die Grenze zulässt, bleibt es bei den gefundenen.

Warum es keine Rangfolge nach Rolle gibt

  • Die Auswahl innerhalb einer Firma richtet sich nach E-Mail-Adresse und Zahl der LinkedIn-Kontakte — nicht danach, ob jemand die Geschäftsführung oder eine Fachfunktion innehat.

  • Brauchen Sie eine feste Reihenfolge über Rollen hinweg, legen Sie je Rolle eine eigene Zielgruppe an; eine Suche trägt bis zu vier.

  • Speichern Sie dann eine Liste je Zielgruppe. Kombinieren Sie stattdessen alles in eine Liste, entsteht eine gemischte Liste ohne Rollenreihenfolge.

Wenn zu einer Firma niemand gefunden wird

Die Vakanzen-Liste, markiert die Ansprechpartner-Spalte mit dem Zustand — nicht gefunden

  • Die Spalte Ansprechpartner zeigt je Vakanz die ersten beiden gefundenen Personen und die Zahl der weiteren.

  • Statt Namen erscheint Suche läuft …, — nicht gefunden (durchsucht, niemand passte) oder — noch nicht durchsucht (von keiner Suche erfasst).

  • Der eingeblendete Hinweis nennt außerdem, wenn zur Firma keine LinkedIn-Seite bekannt ist — dort wird auch eine spätere Suche voraussichtlich nichts finden.

  • Gefundene Kontakte erscheinen nur bei den Vakanzen, die selbst durchsucht wurden, nicht bei weiteren Stellen derselben Firma.

  • Über den Filter Ansprechpartner zeigen Sie gezielt nur die offenen Zeilen an.

Was das für die Praxis heißt

  • Je enger der Titelbegriff, desto enger die Liste — und desto mehr Firmen bleiben ohne Treffer.

  • Die Position einer Person in der Trefferliste sagt nichts über ihre Relevanz.

  • Wollen Sie nur eine Person je Firma ansprechen, setzen Sie die Grenze beim Speichern, statt Zeilen einzeln durchzugehen.

  • Firmen ohne Treffer lassen sich mit einer breiteren Zielgruppe erneut durchsuchen.

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