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Was bedeuten die Kennzahlen im Sequenz-Dashboard?

Was die Kacheln und Spalten auf der Seite Sequenzen zeigen: Nachrichten gesendet, Antwortrate mit positiv/neutral/negativ, Aufwand pro positiver Antwort, LinkedIn Anfragen und der Fortschrittsbalken.

Verfasst von Lennart Mayer

Auf der Seite Sequenzen stehen oben vier Kennzahlen-Kacheln für Ihre gesamte Ansprache und darunter eine Tabelle mit denselben Werten je Sequenz (der festgelegten Abfolge von Nachrichten). Alle Zahlen richten sich nach dem eingestellten Zeitraum und der ausgewählten Sequenz – der wichtigste Wert ist die Antwortrate, Öffnungen und Klicks kommen bewusst nicht vor.

Zeitraum und Auswahl: worauf sich die Zahlen beziehen

Leiste ueber den Kennzahlen auf der Seite Sequenzen mit geoeffnetem Zeitraum-Dropdown und den Eintraegen Letzte 7 Tage, Letzte 30 Tage, Letzte 90 Tage und Gesamt

  • Über der Kachelreihe wählen Sie den Zeitraum: Letzte 7 Tage, Letzte 30 Tage (Standard), Letzte 90 Tage oder Gesamt.

  • Links daneben schränken Sie über die Sequenz-Auswahl auf einzelne Sequenzen ein. Ohne Auswahl gilt „Alle Sequenzen“ (ohne archivierte).

  • Beides wirkt gleichzeitig auf die Kacheln, das Verlaufsdiagramm und die Tabelle darunter. Eine Zahl ist also immer nur für den gerade eingestellten Ausschnitt gültig.

  • Der Umschalter Kennzahlen | Verlauf tauscht die Kacheln gegen ein Diagramm mit dem Tagesverlauf von E-Mails, LinkedIn-Nachrichten, InMails, Kontaktanfragen und Antworten – inklusive der bereits geplanten Sendungen.

Nachrichten gesendet

Kennzahlen-Kacheln auf der Seite Sequenzen mit hervorgehobener Kachel Nachrichten gesendet samt Aufteilung nach E-Mail und LinkedIn und der Zeile Personen kontaktiert

  • Große Zahl: alle tatsächlich versendeten Nachrichten – E-Mails plus LinkedIn-Nachrichten.

  • Darunter die Aufteilung nach Kanal, damit Sie sehen, woher das Volumen kommt.

  • „Personen kontaktiert“ zählt Personen, nicht Nachrichten: jede Person, an die mindestens eine Nachricht rausging. Wer drei Nachrichten einer Sequenz erhalten hat, zählt hier einmal.

Antwortrate

Kennzahlen-Kacheln auf der Seite Sequenzen mit hervorgehobener Kachel Antwortrate samt Anteil positiver Antworten, Balken und Legende Positiv, Neutral, Negativ

  • Die Prozentzahl ist der Anteil der kontaktierten Personen, die geantwortet haben – nicht der Anteil der Nachrichten. Rechts oben in der Kachel steht die absolute Zahl der Antworten.

  • Gezählt wird pro Person, nicht pro Antwort: Wer dreimal antwortet, zählt einmal. Deshalb kann der Wert nicht über 100 % steigen.

  • Der grüne Chip daneben zeigt denselben Bezug für positive Antworten: Anteil der kontaktierten Personen, von denen eine positive Antwort kam.

  • Der Balken darunter teilt die Antworten in Positiv, Neutral und Negativ auf, mit den absoluten Zahlen in der Legende.

  • E-Mail und LinkedIn stecken in einer gemeinsamen Zahl. Wenn Sie beide Kanäle nutzen, liegt die Antwortrate deshalb höher als eine reine E-Mail-Quote.

  • Steht dort ein Hinweis auf unklassifizierte Antworten, sind das eingegangene Antworten, die noch keiner Kategorie zugeordnet wurden.

Wie Antworten in positiv, neutral und negativ eingeordnet werden

  • Jede eingehende Antwort wird von einer KI (Künstlicher Intelligenz) gelesen und genau einer Kategorie zugeordnet – auf Deutsch wie auf Englisch, bei E-Mail wie bei LinkedIn.

  • Positiv: Terminwunsch, Profilanfrage, Infoanfrage, Frage nach Konditionen oder Vertrag – also erkennbares Interesse am Austausch.

  • Neutral: Weiterleitung an eine konkrete Person, interne Weiterleitung ohne Namen, Rückfrage ohne klare Richtung, „falscher Ansprechpartner“.

  • Negativ: kein Interesse sowie die ausdrückliche Bitte, nicht mehr kontaktiert zu werden.

  • Automatisch: Abwesenheitsnotizen, sonstige Auto-Antworten und Unzustellbarkeits-Meldungen. Sie gelten nicht als echte Antwort und tauchen im Balken nicht auf.

Aufwand pro positiver Antwort und LinkedIn Anfragen

Kennzahlen-Kacheln auf der Seite Sequenzen mit den beiden hervorgehobenen rechten Kacheln Aufwand pro positiver Antwort und LinkedIn Anfragen

  • Aufwand / pos. Antwort: wie viele Nachrichten im Schnitt nötig waren, bis eine positive Antwort kam. LinkedIn-Kontaktanfragen zählen hier nicht mit, weil sie keine Nachricht sind. Niedriger ist besser; ohne positive Antwort steht ein Strich.

  • LinkedIn Anfragen: die Zahl der versendeten Kontaktanfragen, darunter wie viele davon angenommen wurden und die daraus errechnete Annahmequote.

Die Spalten der Sequenzliste

Sequenzliste auf der Seite Sequenzen mit hervorgehobener Kopfzeile und erster Tabellenzeile

  • Sequenz: Name, ein Farbpunkt für den Status (aktiv, Entwurf, archiviert), die Kennzeichnung Leads oder Kandidaten, die Zahl der Schritte, das Erstelldatum und die verwendeten Absender.

  • Kontakte: wie viele Personen in diese Sequenz eingeschrieben sind.

  • Nachr.: versendete Nachrichten – E-Mail und LinkedIn zusammen.

  • LinkedIn: versendete Kontaktanfragen; die grüne Zahl dahinter sind die angenommenen.

  • Antworten: „X von Y“ – X Personen haben geantwortet, Y Personen wurden kontaktiert. Der Chip daneben ist die gerundete Antwortrate; ab 15 % wird er grün.

  • Aktiv: der Schalter, mit dem Sie die Sequenz starten oder pausieren.

Die Spalte „Fortschritt“

Sequenzliste mit hervorgehobener Spalte Fortschritt einer Zeile und geoeffnetem Tooltip mit Beendet, In Bearbeitung und Nicht gestartet

  • Der Balken zeigt, wo Ihre eingeschriebenen Personen gerade stehen – er ist keine Antwortrate und keine Sendequote.

  • Beendet: die Sequenz ist für diese Person durch – abgeschlossen, abgebrochen oder fehlgeschlagen.

  • In Bearbeitung: mindestens ein Schritt ist raus, weitere stehen noch aus.

  • Nicht gestartet: eingeschrieben, aber noch keine Nachricht versendet.

  • Die Prozentzahl rechts neben dem Balken ist der Anteil „Beendet“. Fahren Sie mit der Maus über den Balken, sehen Sie alle drei Werte als Zahl und in Prozent.

  • Anders als die übrigen Spalten hängt dieser Balken nicht am gewählten Zeitraum: Er beschreibt den aktuellen Stand aller eingeschriebenen Personen.

Was das für die Praxis heißt

  • Vergleichen Sie Sequenzen nur bei gleichem Zeitraum – ein Wechsel von „Letzte 7 Tage“ auf „Gesamt“ verändert fast jede Zahl.

  • Nutzen Sie die Antwortrate als Frühwarnsignal und die positiven Antworten als Erfolgsmaß. Als Richtwert gelten rund 3 positive Antworten pro Woche und Account.

  • Mischen Sie E-Mail und LinkedIn, prüfen Sie beide Kanäle getrennt, indem Sie die Sequenz-Auswahl auf eine einzelne Sequenz einschränken.

  • Bleibt eine Zahl auch nach diesen Prüfungen unplausibel, melden Sie sich mit dem Namen der Sequenz und dem eingestellten Zeitraum bei uns.

Melden Sie sich gern im Chat — wir helfen Ihnen weiter.

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