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Wann wird ein Credit abgezogen – und wofür genau?

Vakanzio hat drei getrennte Kontingente: Vakanzen-Credits beim Start der Ansprechpartnersuche, Telefon-Credits pro gefundener Nummer, KI-Credits pro ausgewerteter Zeile. Nachrichtenversand kostet nichts.

Verfasst von Lennart Mayer

Vakanzio rechnet nicht alles über einen Topf ab, sondern über drei getrennte monatliche Kontingente: Vakanzen-Credits für die Ansprechpartnersuche, Telefon-Credits für die Suche nach Telefonnummern und KI-Credits für die Auswertung durch KI-Spalten (KI = Künstliche Intelligenz). Jedes Kontingent hat einen eigenen Zähler, einen eigenen Auslöser und ein eigenes Monatsende – ein voller Topf hilft dem leeren nicht aus.

Das Wichtigste vorweg: Das Versenden von Nachrichten kostet nichts. Credits fallen beim Beschaffen von Daten an, nicht beim Anschreiben.

Die drei Kontingente auf einen Blick

Billing-Seite mit den Karten Telefon-Credits und Enrichment-Kontingent, jeweils mit Fortschrittsbalken und Datum der naechsten Zuruecksetzung

  • Vakanzen-Credits (auf der Billing-Seite: „Enrichment-Kontingent", im Kopfbereich der App: „Vakanzen-Credits"). Ausgelöst durch: den Start einer Ansprechpartnersuche. Verbraucht: 1 Credit pro Vakanz, für die gesucht wird.

  • Telefon-Credits. Ausgelöst durch: die Telefonnummern-Anreicherung eines Kontakts. Verbraucht: 1 Credit pro gefundener Nummer.

  • KI-Credits. Ausgelöst durch: die Auswertung einer Zeile durch eine KI-Spalte. Verbraucht: 1 Credit pro ausgewerteter Zeile und Spalte.

Wie groß die einzelnen Kontingente in Ihrem Tarif sind, sehen Sie auf der Billing-Seite und auf vakanzio.de/preise.

Vakanzen-Credits: abgezogen beim Start der Suche

Dashboard-Kopfbereich mit geoeffnetem Aufklapp-Fenster Vakanzen-Credits samt Fortschrittsbalken, Zuruecksetzungsdatum und Schaltflaeche Zur Abrechnung

Für jede Vakanz (offene Stelle), für die Sie eine Ansprechpartnersuche starten, wird ein Credit fällig – in dem Moment, in dem Sie die Suche starten, nicht später.

  • Unabhängig vom Ergebnis. Ob am Ende drei Ansprechpartner, einer oder gar keiner gefunden wird, ändert nichts am Abzug. Bezahlt wird der Suchvorgang, nicht der Treffer.

  • Unabhängig von der Anzahl der Kontakte. Findet die Suche für eine Vakanz mehrere Personen – etwa Geschäftsführung, Personalleitung und Fachbereich –, bleibt es bei einem Credit.

  • Unabhängig von der Anzahl der Zielgruppen. Auch wenn Sie mehrere Zielgruppen gleichzeitig auswählen, kostet die Vakanz einen Credit.

  • Pro Stelle, nicht pro Firma. Hat ein Arbeitgeber fünf offene Stellen und suchen Sie für alle fünf, kostet das fünf Credits.

  • Eine erneute Suche kostet erneut. Starten Sie für dieselbe Vakanz später noch einmal eine Suche, wird wieder abgebucht. Es gibt keine Gutschrift für bereits durchsuchte Stellen.

  • Scheitert der Start technisch, werden die reservierten Credits automatisch zurückgebucht. Sie zahlen nicht für eine Suche, die nie losgelaufen ist.

Reicht das Kontingent für Ihre Auswahl nicht aus, weist Sie das System vorher darauf hin – etwa mit „Sie haben … Vakanzen ausgewählt, aber nur noch … Enrichments übrig". Ist das Kontingent ganz aufgebraucht, erscheint „Monatliches Enrichment-Limit erreicht" und die Suche startet nicht.

Telefon-Credits: abgezogen pro gefundener Nummer

Telefon-Credits verhalten sich bewusst anders als Vakanzen-Credits: Hier zahlen Sie nur für Treffer.

  • Wird eine Nummer gefunden, kostet das einen Credit. Wird keine gefunden, kostet es nichts – der Kontakt wird als „Nicht verfügbar" markiert.

  • Nie zweimal für dieselbe Person. Haben Sie für einen Kontakt schon einmal bezahlt, fällt bei einem erneuten Versuch kein weiterer Credit an.

  • Die Suche braucht ein LinkedIn-Profil des Kontakts. Ohne Profil wird gar nicht erst gesucht, und es wird nichts abgezogen.

  • Verbraucht werden zuerst die kostenlosen Monats-Credits, danach die gekauften.

  • Telefonnummern, die in der Stellenanzeige stehen, liest Vakanzio ohnehin mit aus – dafür fällt kein Telefon-Credit an.

Was gar keine Credits kostet

  • Die Vakanzensuche selbst – Stellen suchen, filtern, in Listen speichern und ansehen ist unbegrenzt.

  • Das Versenden von Nachrichten, per E-Mail wie per LinkedIn. Hier begrenzt Sie nur das tägliche Versandlimit Ihrer verbundenen Konten.

  • Das Einschreiben von Kontakten in eine Sequenz.

  • Kontakte, für die keine E-Mail-Adresse gefunden wurde: Sie können sie ohne weiteren Abzug über LinkedIn ansprechen. Der Credit für die Anreicherung ist bereits beim Start der Suche angefallen.

  • Das Erstellen von Sequenzen und Vorlagen, einschließlich der KI-gestützten Sequenzerstellung.

Was das für die Praxis heißt

  • Erst die Auswahl final einstellen, dann suchen. Weil beim Start abgerechnet wird und eine Wiederholung erneut kostet, lohnt es sich, Filter und Zielgruppen vor dem Start festzulegen statt hinterher nachzujustieren.

  • Nur die Vakanzen auswählen, die Sie wirklich brauchen. Sie müssen nicht die ganze Liste anreichern – eine gezielte Teilauswahl schont das Kontingent.

  • Behalten Sie den Zähler im Blick. Die Credit-Anzeige im Kopfbereich zählt während einer laufenden Suche sichtbar herunter; die Billing-Seite zeigt zusätzlich das Datum der nächsten Zurücksetzung.

  • Zwei leere Töpfe sind zwei verschiedene Probleme. Wenn eine Telefonsuche blockiert, hilft ein volles Vakanzen-Kontingent nicht – und umgekehrt. Prüfen Sie immer die Karte, um die es geht.

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