Fast immer steckt einer von zwei Gründen dahinter: Es ist ein anderes Kontingent gemeint als das, das Sie im Blick hatten — oder eine Suche hat mehr Vakanzen (offene Stellen) umfasst, als die daraus entstandene Kontaktliste vermuten lässt.
Drei getrennte Kontingente
Vakanzen-Credits (auf der Abrechnungsseite Enrichment-Kontingent genannt) — für die Ansprechpartner-Suche. Monatliches Kontingent, das sich zum Monatsanfang zurücksetzt.
Telefon-Credits — für das Anreichern von Telefonnummern. Ein Teil ist monatlich kostenlos enthalten, weitere lassen sich dazubuchen.
KI-Credits — für KI-Spalten, also die automatische Bewertung einer Liste nach eigenen Kriterien. Ebenfalls ein eigenes Monatskontingent.
Die drei Töpfe sind unabhängig voneinander und lassen sich nicht ineinander umwandeln. Ein leerer Topf sagt nichts über die anderen beiden aus.
Wo Sie Ihren Stand ablesen
Die Anzeige oben rechts zeigt die verbleibenden Vakanzen-Credits. Ein Klick darauf öffnet ein Fenster mit Verbrauch, Gesamtkontingent und dem Datum der nächsten Zurücksetzung.
Wird es knapp, färbt sich die Anzeige orange.
Den Stand der KI-Credits sehen Sie, wenn Sie eine KI-Spalte hinzufügen — dort steht, wie viele Credits übrig sind.
Abgerechnet wird pro Vakanz, nicht pro Kontakt
Beim Start einer Ansprechpartner-Suche wird für jede durchsuchte Vakanz ein Credit fällig — unabhängig davon, wie viele Kontakte dabei herauskommen.
Das erklärt den häufigsten Fall: Eine Vakanzen-Liste mit mehreren tausend Stellen verbraucht mehrere tausend Credits, auch wenn am Ende nur ein paar hundert Kontakte in der Liste stehen.
Hat dieselbe Firma mehrere Anzeigen in Ihrer Liste, zählt jede Anzeige einzeln, obwohl die Firma nur einmal durchsucht wird.
Vakanzen ohne bekanntes LinkedIn-Unternehmensprofil werden übersprungen und kosten nichts.
Versendete E-Mails, LinkedIn-Nachrichten und das Einschreiben in eine Sequenz kosten keine Credits — dafür gelten die Tageslimits Ihrer Versandkonten.
Die manuelle Suche startet sofort beim Öffnen
Der Umschalter Manuelle Suche führt in den Ansprechpartner-Explorer — und der startet beim Laden von selbst eine Suche über alle Firmen der gewählten Vakanzen-Liste. Es gibt keine Rückfrage und keine Bestätigung.
Bei einer großen Liste sind das mit einem Klick mehrere tausend Credits. Das ist mit Abstand die häufigste Ursache für plötzlich leere Konten.
Dasselbe passiert, wenn Sie im Explorer im Auswahlfeld oben eine andere Vakanzen-Liste wählen: Die neue Liste wird komplett durchsucht und komplett abgerechnet.
Auch Suche erweitern im Menü einer Ansprechpartner-Spalte setzt eine neue Suche auf — über dieselben Vakanzen, die schon einmal bezahlt wurden.
Abhilfe: In der Vakanzen-Liste zuerst filtern oder gezielt Zeilen markieren und die Suche von dort starten. Dann läuft — und kostet — nur diese Auswahl.
Jeder Suchstart kostet erneut
Es gibt keine Erinnerung daran, dass eine Vakanz schon einmal durchsucht wurde: Wer dieselbe Liste zweimal durchsucht, zahlt zweimal.
Im Suchdialog ist das Anpassen der Zielgruppe kostenlos, solange Sie nicht auf Suche starten drücken. Erst dieser Klick bucht ab — jedes Mal.
Formulieren Sie die Zielgruppe also fertig aus, prüfen Sie die Filter-Karte, und starten Sie dann einmal.
Fehler, Abbrüche und der Monatswechsel
Lässt sich eine Suche gar nicht erst starten, werden die reservierten Credits automatisch wieder freigegeben.
Bricht die Suche ab, nachdem sie angelaufen ist, bleiben die Credits verbraucht. Schreiben Sie uns in dem Fall — wir sehen uns den Vorgang an.
Reicht das Kontingent nicht für die ganze Auswahl, wird trotzdem gestartet: Es werden so viele Vakanzen durchsucht, wie Credits übrig sind, der Rest bleibt „Noch nicht durchsucht" und kann später nachgeholt werden.
Ist der Topf leer, ist der Knopf gesperrt und der Hinweis nennt das Datum der Zurücksetzung. Nicht verbrauchte Credits werden dabei nicht übertragen — jeder Monat startet neu mit dem vollen Kontingent.
Das Vakanzen-Kontingent lässt sich nicht in der App nachkaufen; es hängt an Ihrem Plan. Nur Telefon-Credits können Sie auf der Abrechnungsseite direkt dazubuchen. Die aktuellen Pläne finden Sie unter vakanzio.de/preise.
Woran Sie erkennen, dass es das war
Vergleichen Sie den Verbrauch mit der Anzahl der Vakanzen in der durchsuchten Liste — nicht mit der Anzahl der gefundenen Kontakte. Passen die Zahlen ungefähr zusammen, war es eine normale Abrechnung.
Ist der Verbrauch etwa doppelt so hoch wie die Liste lang ist, wurde dieselbe Liste zweimal durchsucht.
Sackt der Stand genau in dem Moment ab, in dem Sie den Ansprechpartner-Explorer geöffnet haben, war es die automatisch gestartete Suche.
Meldet das Produkt „nicht genügend Credits", obwohl die Anzeige noch Reserven zeigt: Prüfen Sie, um welchen der drei Töpfe es geht.
Wann Sie uns schreiben sollten
Wenn der Verbrauch zu keiner Ihrer Suchen passt.
Wenn eine Suche mit einer Fehlermeldung abgebrochen ist und Credits verbraucht wurden.
Wenn die Anzeige nach der Zurücksetzung zum Monatsanfang nicht wieder auf dem vollen Kontingent steht. Nennen Sie uns dabei den Namen der Liste und ungefähr den Zeitpunkt der Suche.
Melden Sie sich gern im Chat — wir helfen Ihnen weiter.


