Die wichtigste Regel: Bringen Sie die Vakanzen-Liste (die Liste der offenen Stellen) erst in Form — und starten Sie die Ansprechpartner-Suche dann genau einmal, auf einer bewusst eingegrenzten Auswahl. Wer stattdessen probeweise sucht oder den Ansprechpartner-Explorer einfach öffnet, verbraucht in Sekunden das Kontingent eines ganzen Monats.
Warum das Kontingent schneller schrumpft als gedacht
Abgerechnet wird pro durchsuchter Vakanz, nicht pro gefundenem Kontakt. Eine Liste mit 4.000 Stellen kostet rund 4.000 Credits — auch wenn am Ende 300 Kontakte herauskommen.
Mehrere Anzeigen derselben Firma zählen einzeln, obwohl die Firma nur einmal durchsucht wird.
Es gibt keine Erinnerung an frühere Suchen: Dieselbe Liste ein zweites Mal zu durchsuchen kostet ein zweites Mal.
Der Ansprechpartner-Explorer startet beim Öffnen von selbst eine Suche über alle Firmen der gewählten Liste — ohne Rückfrage.
So setzen Sie das um
Erst aufräumen, dann suchen. Unpassende Stellen aus der Vakanzen-Liste entfernen, bevor die Ansprechpartner-Suche startet — jede entfernte Stelle spart einen Credit.
Auswahl vor dem Start setzen. In der Liste filtern oder gezielt Zeilen markieren und die Suche von dort aus starten; dann läuft sie nur auf dieser Auswahl. Ohne Auswahl läuft sie über die ganze Liste.
Zielgruppe fertig formulieren, bevor Sie starten. Im Suchdialog kostet das Anpassen der Zielgruppe nichts — erst der Klick auf Suche starten bucht ab, und zwar jedes Mal aufs Neue.
Den Kontingent-Hinweis lesen. Direkt über dem Knopf steht, wie viele Credits übrig sind; reicht es nicht für die ganze Auswahl, weist ein Hinweis darauf hin, dass nur ein Teil durchsucht wird.
Die manuelle Suche nur mit Auswahl öffnen. Wer sie aus einer gefilterten oder markierten Auswahl heraus aufruft, begrenzt damit auch, was beim Öffnen durchsucht und abgerechnet wird.
Bereits durchsuchte Vakanzen ausschließen
Im Filter-Fenster einer Vakanzen-Liste steht unter Ansprechpartner die Auswahl Noch nicht durchsucht.
Damit blenden Sie alle Stellen aus, für die schon einmal gesucht wurde — die anschließend gestartete Suche zahlt nur für das, was wirklich neu ist.
Das ist auch der saubere Weg, wenn eine Liste laufend um neue Stellen wächst: einmal im Monat filtern, dann nachsuchen.
Was nichts kostet
Nachrichten versenden — E-Mails und LinkedIn-Nachrichten zählen nicht ins Kontingent, dafür gelten die Tageslimits Ihrer Versandkonten.
Eine Sequenz stoppen und Kontakte neu einschreiben — das Einschreiben selbst verbraucht keine Credits, das Kontingent ist bereits mit der Suche bezahlt.
Listen exportieren, filtern, sortieren und Spalten anpassen.
Stellen ohne bekanntes LinkedIn-Unternehmensprofil werden bei der Suche übersprungen und nicht berechnet.
Telefon-Credits und KI-Credits schonen
Telefon-Credits werden nur pro gefundener Nummer abgerechnet — ein erfolgloser Versuch kostet nichts. Ein Kontakt, für den einmal bezahlt wurde, wird nie ein zweites Mal berechnet. Reichern Sie deshalb ruhig in großen Blöcken an (bis zu 500 Kontakte auf einmal); Kontakte ohne LinkedIn-Profil oder mit vorhandener Nummer werden automatisch übersprungen.
Dazugekaufte Telefon-Credits sind an ein laufendes Zusatzpaket gebunden und verfallen, wenn es endet — kaufen Sie also passend zum tatsächlichen Bedarf. Die aktuellen Pakete finden Sie unter vakanzio.de/preise.
Wann es anders sinnvoll ist
Nicht zu eng suchen. Jedes zusätzliche Kriterium halbiert die Trefferzahl oft — eine zu enge Suche kostet dieselben Credits und liefert zu wenige Kontakte. Lieber etwas breiter suchen und die Ergebnisliste anschließend filtern; das Filtern ist kostenlos.
Große Listen bewusst in Etappen. Wenn das Kontingent nicht für alles reicht, ist ein Teil-Lauf kein Nachteil: Der Rest bleibt „Noch nicht durchsucht" und lässt sich nach der Zurücksetzung zum Monatsanfang nachholen.
Wenn das Kontingent dauerhaft zu knapp ist, liegt es meist am Plan und nicht an der Arbeitsweise — sprechen Sie uns an, statt Suchen künstlich zu verkleinern.
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