Zum Hauptinhalt springen

Was passiert mit Kontakten, die nur E-Mail oder nur LinkedIn haben?

Eine Sequenz mit E-Mail- und LinkedIn-Schritten nimmt nur Kontakte auf, die beide Kanäle haben. Der Artikel erklärt den Grund, zeigt den Filter „E-Mail" (Alle / Vorhanden / Fehlt) und den Aufbau mit getrennten Sequenzen je Kanal.

Verfasst von Lennart Mayer

Nutzt eine Sequenz (die Abfolge von Nachrichten) sowohl E-Mail- als auch LinkedIn-Schritte, dann kommen nur Kontakte hinein, die beides haben – eine E-Mail-Adresse und ein LinkedIn-Profil. Wer nur einen der beiden Kanäle hat, wird beim Einordnen aussortiert und angeschrieben wird er gar nicht. Es gibt keinen automatischen Ausweichpfad; die Lösung sind getrennte Sequenzen je Kanal.

Warum die Sequenz beide Kanäle verlangt

  • Vor dem Einordnen schaut Vakanzio, welche Kanäle die Sequenz überhaupt verwendet. Enthält sie mindestens einen E-Mail-Schritt, gilt eine E-Mail-Adresse als Pflicht; enthält sie mindestens einen LinkedIn-Schritt, gilt ein LinkedIn-Profil als Pflicht. Bei einer gemischten Sequenz sind das beide Bedingungen gleichzeitig.

  • Der Grund ist der Ablauf selbst: Eine Sequenz ist eine feste Kette. Fehlt einem Kontakt der Kanal für einen Schritt mittendrin, gäbe es keinen definierten Weiterweg – die Ansprache würde an dieser Stelle einfach abbrechen.

  • Die Prüfung greift beim Einordnen, nicht beim Versand. Ein Kontakt ohne den nötigen Kanal wird also gar nicht erst Teil der Sequenz.

Woran Sie es merken

  • Im Einschreibe-Assistenten zeigt der Schritt Prüfung zwei Zahlen: wie viele Kontakte einschreibbar sind und wie viele nicht einschreibbar.

  • Darunter stehen die Gründe mit ihrer Häufigkeit, unter anderem Keine E-Mail-Adresse (Sequenz enthält E-Mail-Schritte) und Keine LinkedIn-URL (Sequenz enthält LinkedIn-Schritte).

  • Nicht einschreibbare Kontakte lassen sich nicht auswählen – sie bleiben in der Liste stehen und Sie können sie danach gezielt weiterverarbeiten.

Was stattdessen geht: nach Kanal filtern

Filterleiste einer gespeicherten Personen-Liste mit dem markierten Abschnitt E-Mail und den Schaltflaechen Alle, Vorhanden und Fehlt

  • Öffnen Sie eine gespeicherte Personen-Liste. In der Filterleiste gibt es den Abschnitt E-Mail mit den drei Schaltflächen Alle, Vorhanden und Fehlt — und daneben denselben Abschnitt für Telefon.

  • Damit trennen Sie die Liste in zwei Gruppen: Kontakte mit E-Mail-Adresse und Kontakte ohne. Einen Filter nach LinkedIn-Profil gibt es in der Leiste nicht — wer nur über LinkedIn erreichbar ist, lässt sich also nicht direkt herausziehen.

  • Jede Gruppe ordnen Sie anschließend in die passende Sequenz ein – das ist der eine Handgriff, der die Arbeit macht.

  • Diese Filter gibt es in gespeicherten Listen. Im Explorer, also während der Suche, stehen sie noch nicht zur Verfügung – speichern Sie die Treffer zuerst als Liste.

Der bewährte Aufbau: drei Sequenzen

  • Nur E-Mail – für alle Kontakte mit E-Mail-Adresse. Das ist in der Praxis die größte Gruppe.

  • Nur LinkedIn – für Kontakte ohne E-Mail-Adresse, typischerweise eine kurze Sequenz aus Kontaktanfrage und, nach Annahme, einer Nachricht.

  • Multi-Channel – optional für die Kontakte, bei denen beide Kanäle vorliegen, LinkedIn dann als hinterste Nachricht.

  • Sie müssen dafür nichts doppelt schreiben: Legen Sie eine Sequenz an und nutzen Sie beim Erstellen der nächsten Sequenz klonen. Danach löschen Sie in der Kopie die Schritte des nicht benötigten Kanals.

  • Alle Sequenzen können nebeneinander laufen; Sie ordnen jeder Sequenz einfach die passende Gruppe zu.

Dieselbe Liste nacheinander über beide Kanäle ansprechen

  • Möglich ist auch, dieselben Personen erst per E-Mail und später zusätzlich über LinkedIn anzuschreiben – dafür ordnen Sie sie nacheinander in zwei Sequenzen ein.

  • Eine automatische Übergabe von einer abgeschlossenen Sequenz in die nächste gibt es nicht; das zweite Einordnen machen Sie von Hand.

  • Bedenken Sie dabei: Die Antwort-Erkennung, die weitere Nachrichten stoppt, wirkt innerhalb einer Sequenz. Wer auf die E-Mail bereits abgesagt hat, bekommt trotzdem die LinkedIn-Ansprache, wenn Sie ihn dort ebenfalls einordnen.

Weitere Gründe, warum ein Kontakt nicht durchkommt

  • Auf der Blockliste – die Adresse, die Firmen-Domain oder das LinkedIn-Profil ist gesperrt.

  • Bereits in dieser Sequenz – jemand kann pro Sequenz nur einmal eingetragen werden.

  • Fehlende Pflichtfelder – Vor- und Nachname müssen vorhanden sein.

  • E-Mail-Domain passt nicht zur Firma oder es liegt nur eine private Adresse vor – für E-Mail-Schritte wird eine geschäftliche Adresse verlangt.

  • Kein Ort der Vakanz hinterlegt – nur, wenn die Sequenz den Ort als Platzhalter im Text verwendet.

Melden Sie sich gern im Chat – wir helfen Ihnen weiter.

Hat dies deine Frage beantwortet?