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Wer sollte als Absender auftreten?

Warum die glaubwürdigste Person mit echtem Namen als Absender auftreten sollte – und wo Sie Postfach, Anzeigename und Signatur festlegen.

Verfasst von Lennart Mayer

Als Absender sollte die glaubwürdigste Person Ihres Unternehmens auftreten – in aller Regel die Geschäftsführung oder eine ranghohe Person mit echtem Namen. Wer die Kampagne im Hintergrund bedient, ist davon unabhängig: Das kann jede Person im Team übernehmen.

Die kurze Antwort: die glaubwürdigste Person

  • Trennen Sie Gesicht und Bedienung. Das nach außen sichtbare Gesicht – Absendername, Signatur, verlinktes Profil – sollte die Person sein, bei der ein Empfänger am ehesten antwortet. Wer die Sequenz einrichtet und die Antworten bearbeitet, ist eine reine Organisationsfrage.

  • Warum die Geschäftsführung wirkt: Eine Nachricht von der Inhaberin oder dem Geschäftsführer signalisiert dem Empfänger, dass die Sache Priorität hat. Bei Personalberatungen mit wenigen Mitarbeitenden ist das ohnehin die bekannteste Person.

  • Größere Vertriebsteams: Wenn Sie mehrere Personen im Vertrieb haben, kann jede mit dem eigenen Namen schreiben. Achten Sie dann darauf, dass Rolle und Nachricht zusammenpassen – wer sich als „Geschäftsführer" vorstellt, sollte auch einer sein.

  • Der Absender sollte auffindbar sein. Empfänger prüfen den Namen. Ein gepflegtes Profil im Netz erhöht die Antwortwahrscheinlichkeit spürbar.

Echter Name statt Fantasie-Absender

  • Erfundene Absender bringen bei E-Mail nichts. Wir sehen keinen messbaren Vorteil durch einen ausgedachten Namen oder ein Kunst-Profil – anders als es für andere Kanäle gelegentlich berichtet wird.

  • Der Nachteil ist real. Sobald ein Empfänger den Namen nicht findet oder beim Rückruf niemanden erreicht, ist das Gespräch beendet – und Ihr Ruf im Markt beschädigt.

  • Unsere Kunden nutzen überwiegend echte Namen. Das ist der Weg, den wir empfehlen.

  • Kein Sammelpostfach als Absender. Adressen wie „info@" oder „bewerbung@" wirken unpersönlich und werden von Spamfiltern strenger behandelt.

Wo Sie den Absender festlegen

Schritt Accounts verbinden einer Sequenz: die Liste der verbundenen E-Mail-Postfaecher mit Ankreuzfeldern ist rot markiert

  • Der Absender wird an der Sequenz festgelegt, nicht an der einzelnen Nachricht. Im Account-Bereich der Sequenz sehen Sie unter „E-Mail" alle verbundenen Postfächer mit Anzeigename und Adresse.

  • Sie können mehrere Postfächer ankreuzen. Ein LinkedIn-Konto lässt sich dagegen nur einzeln zuordnen.

  • Steht dort „Keine E-Mail Accounts gefunden", verbinden Sie zuerst ein Postfach unter Einstellungen → E-Mail & LinkedIn.

Anzeigename und Signatur

  • Der Anzeigename kommt aus dem Postfach selbst. Vakanzio übernimmt ihn beim Verbinden von Ihrem E-Mail-Anbieter. Möchten Sie ihn ändern – etwa von „M. Schmidt" auf „Maria Schmidt" –, passen Sie ihn bei Ihrem Anbieter an und verbinden das Postfach neu.

  • Die Signatur hinterlegen Sie pro Postfach unter Einstellungen → E-Mail & LinkedIn im Bearbeiten-Dialog des jeweiligen Kontos. Sie wird automatisch an ausgehende E-Mails angehängt.

  • Halten Sie die Signatur schlicht. Name, Rolle, Unternehmen, Telefonnummer – ohne Logo, ohne Bild, mit höchstens einem Link. Grafiken in der Signatur kosten Zustellbarkeit.

  • Je Sequenz-Schritt lässt sich zusätzlich festlegen, ob die Signatur angehängt wird. Voreingestellt ist: ja.

Wenn mehrere Postfächer verschicken

  • Ein Kontakt sieht immer denselben Absender. Vakanzio merkt sich, aus welchem Postfach die erste Nachricht an eine Person ging, und verschickt auch das Follow-up von dort. Es entsteht also nie der Eindruck, mehrere Personen schrieben durcheinander.

  • Mehrere Postfächer verteilen die Kontakte, nicht die Nachrichten innerhalb eines Gesprächs. Das erhöht Ihr tägliches Versandvolumen, ohne ein einzelnes Postfach zu überlasten.

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