Eine Lizenz ist einer Person zugeordnet — sie bestimmt aber nicht, wer alles ins Tool darf. Alle Nutzer einer Firma arbeiten im selben gemeinsamen Arbeitsbereich und sehen dieselben Daten. Was mit der Zahl der Lizenzen wächst, sind die Versandkapazitäten: wie viele E-Mail-Postfächer und LinkedIn-Konten Sie anbinden dürfen.
Was eine Lizenz umfasst
Öffnen Sie in der Seitenleiste Einstellungen und dort die Kachel Billing. Die Karte Nutzung zeigt Ihre gebuchten Benutzer sowie den Stand bei E-Mail-Konten und LinkedIn-Konten, jeweils im Format „belegt / möglich“.
Die beiden Obergrenzen ergeben sich aus der Zahl Ihrer Lizenzen: Jede Lizenz bringt eine feste Zahl an Postfächern und LinkedIn-Konten mit. Zwei Lizenzen heißt also doppelt so viel Versandkapazität.
Pro Sequenz (der Abfolge Ihrer Nachrichtenschritte) ist genau ein LinkedIn-Konto vorgesehen. Wer im Namen von zwei verschiedenen LinkedIn-Profilen anschreiben will, braucht deshalb die Kapazität für zwei Konten.
Die Credits für die Ansprechpartner-Suche zählen nicht pro Lizenz, sondern für die ganze Firma. Alle Nutzer bedienen sich aus demselben Topf.
Was eine zusätzliche Lizenz kostet, steht auf vakanzio.de/preise.
Was alle im Team gemeinsam sehen
Vakanzen-Listen, Personen-Listen, Projekte, gespeicherte Suchen, Sequenzen und Vorlagen gehören der Firma, nicht der einzelnen Person. Jeder Nutzer sieht alles davon und kann daran weiterarbeiten.
Auch der Posteingang und die verbundenen Konten sind gemeinsam: Wer Zugriff hat, sieht die Antworten auf alle Sequenzen.
Die Kontingente sind ebenfalls gemeinsam — Credits, Telefon-Credits und das monatliche Anreicherungsvolumen. Ein einzelner Nutzer kann davon theoretisch alles verbrauchen.
Das gilt unabhängig davon, wie viele Lizenzen Sie gebucht haben. Es gibt keinen getrennten Bereich pro Person.
Sie sind dabei an keine Branche gebunden. Mit demselben Zugang können Sie Logistik und Pflege parallel bearbeiten — dafür braucht es keine zweite Lizenz, sondern nur eine getrennte Listen- und Projektstruktur.
Was jedem Nutzer allein gehört
Der Zugang selbst: E-Mail-Adresse, Passwort und Profilangaben verwaltet jeder Nutzer unter Einstellungen und der Kachel Account.
Die Benachrichtigungen: Ob Sie eine E-Mail bekommen, sobald eine Antwort als positiv eingestuft wird, oder wenn eine Liste neue Treffer hat, stellt jeder für sich ein. Ihre Einstellung wirkt sich nicht auf Kollegen aus.
Alles Weitere — Listen, Sequenzen, Kontingente — ist gemeinsam und lässt sich nicht auf einzelne Personen einschränken.
Gemeinsamer Zugang oder eigene Zugänge
Ein Zugang, den sich mehrere teilen: funktioniert technisch, ist aber unnötig. Sie müssten das Passwort weitergeben, und Benachrichtigungen landen immer bei derselben Person.
Eigene Zugänge je Person: der empfohlene Weg. Jeder meldet sich mit seiner eigenen geschäftlichen E-Mail-Adresse an, niemand muss ein Passwort teilen, und jeder steuert seine Benachrichtigungen selbst. Die gemeinsamen Daten bleiben davon unberührt — alle sehen weiterhin dasselbe.
Zusätzliche Zugänge zu Ihrem bestehenden Arbeitsbereich richten wir für Sie ein. Wie das geht, steht im Artikel „Wie lege ich weitere Nutzer an?“.
Vakanzio begrenzt nicht, von wie vielen Geräten aus Sie gleichzeitig angemeldet sind. Zwei Personen können also parallel arbeiten, auch mit demselben Zugang.
Was das für die Praxis heißt
Geht es nur ums Recherchieren — Vakanzen suchen, Listen bauen, Ansprechpartner finden —, reicht in der Regel eine Lizenz für mehrere Personen. Begrenzend ist dann das Credit-Kontingent, nicht die Nutzerzahl.
Sobald mehrere Personen im eigenen Namen anschreiben sollen, brauchen Sie pro Person die Kapazität für ein eigenes LinkedIn-Konto und eigene Postfächer — praktisch also eine Lizenz je aktiv anschreibender Person.
Damit Sie sich nicht gegenseitig in die Quere kommen, legen Sie am besten eine Projekt- und Listenstruktur pro Person oder Marktbereich an.
Steigt der Verbrauch schneller als gedacht, sehen Sie das auf der Billing-Seite an Ihren Kontingenten, bevor etwas stehen bleibt.
Melden Sie sich gern im Chat — wir helfen Ihnen weiter.

