Alles, was in der Stellenanzeige steht, lässt sich per KI-Spalte auswerten — auch wenn es dafür keinen fertigen Filter zum Anklicken gibt. Sie beschreiben Ihr Kriterium in einem Satz, die KI liest jede Anzeige und bewertet sie danach; anschließend filtern Sie auf das Ergebnis.
Erst prüfen, ob ein fester Filter reicht
Für viele Kriterien gibt es bereits einen festen Filter: Jobtitel und auszuschließende Titel-Wörter, Ort und Umkreis, Land, Plattform, Unternehmen ein- oder ausschließen, Branche und Größe des Unternehmens, Gehalt, Senioritätsstufe, Anstellungsart, Veröffentlichungsdatum sowie ein Schalter für Personaldienstleister.
Das Kriterium als Frage formulieren
Im Feld Prompt beschreiben Sie in freiem Text, worauf geprüft werden soll — am besten als klare Frage.
Formulieren Sie so konkret wie möglich: „Handelt es sich um eine Steuerkanzlei?" ist besser als „Steuerkanzlei".
Wählen Sie dazu den passenden Auswertungstyp: Ja/Nein zum Ein- und Ausschließen, Score für Abstufungen, Kategorie für feste Gruppen, Zahl für konkrete Werte.
Beantwortet eine Anzeige die Frage nicht eindeutig, wählt die KI die plausibelste Antwort und schreibt die Unsicherheit in die Begründung.
Wonach Sie tatsächlich filtern können
Ausgewertet wird die komplette Stellenanzeige — Titel, Unternehmen, Standort und der Anzeigentext. Nicht nur der Jobtitel.
Damit funktionieren Kriterien, die erst im Fließtext auftauchen: Erfahrung mit einem bestimmten Fachtool, Führungsverantwortung, geforderte Sprachkenntnisse, eine Branche wie Konsumgüter, ein Firmentyp wie Steuerkanzlei oder Krankenhaus, eine Zielregion, ein genanntes Gehalt.
Was nicht in der Anzeige steht, kann die KI nicht wissen — sie recherchiert nicht extern. Für Angaben zum Unternehmen selbst (Größe, Branche) gibt es die festen Unternehmensfilter.
Etwas gezielt ausschließen
Einen „Nicht"-Schalter gibt es nicht. Formulieren Sie das Kriterium positiv und filtern Sie danach auf die Gegenseite: Spalte „Handelt es sich um einen Personaldienstleister?", dann Filter auf Nein.
Genauso für alles andere, was aus der Liste fliegen soll — branchenfremde Anzeigen, Stellen mit ausdrücklich geforderten Deutschkenntnissen, Anzeigen mit fachlichem Schwerpunkt, der nicht passt.
Geht es nur um ein Wort im Jobtitel, ist das Feld Titel ausschließen der schnellere Weg.
Bedingte Kriterien („falls ein Gehalt genannt wird, mindestens …") lassen sich formulieren. Sauberer ist eine Zahl-Spalte, die den genannten Wert ausliest — dann setzen Sie die Untergrenze beim Filtern und entscheiden selbst, was mit Anzeigen ohne Angabe passiert.
Für jedes Kriterium eine eigene Spalte
Eine Spalte liefert genau einen Wert. Packen Sie zwei Kriterien in einen Prompt, bekommen Sie ein gemeinsames Ergebnis und sehen nicht mehr, welches der beiden gehakt hat.
Getrennte Spalten geben Ihnen je Kriterium einen eigenen Wert, eine eigene Begründung und einen eigenen Filter — und lassen sich beliebig kombinieren.
Bedenken Sie die Kosten: Jede ausgewertete Zeile verbraucht pro Spalte einen KI-Credit. Zwei Spalten kosten also doppelt. Im Kopf des Dialogs sehen Sie vorab, wie viele Zeilen jetzt ausgewertet werden und wie viele Credits Ihnen bleiben.
Wenn das Ergebnis nicht passt
Klicken Sie eine Zelle an und lesen Sie die Begründung — daran erkennen Sie, wie Ihr Kriterium verstanden wurde.
Ein Klick auf den Spaltentitel öffnet KI-Spalte bearbeiten. Dort schärfen Sie den Prompt nach oder wechseln den Typ und starten die Auswertung mit Speichern & neu ausführen erneut. Der neue Lauf wertet noch einmal aus und verbraucht erneut Credits.
Eine laufende Auswertung stoppen Sie im selben Dialog über Abbrechen; mit Aus Ansicht entfernen blenden Sie die Spalte aus, ohne bereits ausgewertete Ergebnisse zu verlieren.
Hilft Nachschärfen nicht weiter, teilen Sie das Kriterium in zwei einfachere Spalten auf.
Melden Sie sich gern im Chat — wir helfen Ihnen weiter.

