Eine KI-Spalte bewertet Ihre Treffer, schränkt die Liste aber nicht von selbst ein. Den Filter setzen Sie selbst — und genau dadurch verschwinden die „roten", also schlecht bewerteten Zeilen aus der Ansicht.
Die Bewertung ist noch kein Filter
Eine neue KI-Spalte ergänzt nur eine Bewertung je Zeile. Alle Treffer bleiben zunächst sichtbar.
Das ist Absicht: Aus Ihrem Kriterium geht nicht hervor, ob es einschließend oder ausschließend gemeint ist — ob Sie also nur die „Ja"-Treffer sehen wollen oder gerade die „Nein"-Treffer suchen.
Erst wenn Sie den Filter setzen, wird aus der Bewertung eine Auswahl.
Auf die passenden Werte filtern
In der Seitenleiste gibt es den Abschnitt KI-Spalten. Dort steht jede Ihrer Spalten mit dem passenden Filter.
Ja/Nein: zwei Schalter. Ein Klick auf Ja zeigt nur noch die Treffer mit Ja; ein erneuter Klick hebt den Filter wieder auf.
Score: ein Schieberegler von 0 bis 100, mit dem Sie Unter- und Obergrenze setzen.
Kategorie: eine Liste zum Anhaken — mehrere Kategorien gleichzeitig sind möglich.
Zahl: zwei Felder für Mindest- und Höchstwert.
Nach Text-Spalten lässt sich nicht filtern. Über das X neben dem Spaltennamen heben Sie einen gesetzten Filter wieder auf.
„Rote" Zeilen verschwinden durch Filtern, nicht durch Löschen
Eine Aktion, die alle rot markierten Zeilen auf einmal löscht, gibt es nicht.
Rot bedeutet: Score unter 50 (zwischen 50 und 74 gelb, ab 75 grün) beziehungsweise ein Nein in einer Ja/Nein-Spalte.
Setzen Sie stattdessen den Filter — etwa Score ab 75 oder nur Ja —, dann fallen alle übrigen aus der Ansicht.
Das ist die bessere Lösung, weil nichts verloren geht: Sie heben den Filter jederzeit wieder auf und sehen alles erneut.
Der Eintrag Aus Ansicht entfernen im Dialog „KI-Spalte bearbeiten" blendet die komplette Spalte aus, nicht einzelne Zeilen — die Bewertungen bleiben erhalten.
Warum die gefilterte Trefferzahl viel kleiner ist
Die Auswertung läuft in Etappen: Der erste Lauf bewertet 300 Zeilen, jeder Klick auf Weitere 1000 auswerten nimmt sich die nächsten 1.000 vor.
Zeilen ohne Bewertung erfüllen keinen Filter und fallen deshalb aus der gefilterten Ansicht. Von 2.200 gefundenen Stellen bleiben nach dem ersten Lauf also nur die passenden aus den ersten 300 übrig — nicht, weil der Rest unpassend wäre, sondern weil er noch nicht geprüft ist.
Der Spaltenkopf zeigt Ihnen den Stand: während des Laufs den Fortschritt, danach die Zahl der bereits ausgewerteten Zeilen und, wenn nichts mehr offen ist, Alle ausgewertet.
Jeder weitere Lauf folgt den aktuell gesetzten Filtern und bewertet bereits geprüfte Zeilen nicht noch einmal. Grenzen Sie also erst die Suche ein und werten Sie dann weiter aus — das spart Credits.
Mehrere Kriterien kombinieren
Sie können mehrere KI-Spalten gleichzeitig filtern; die Filter wirken zusammen. Angezeigt wird, was alle Bedingungen erfüllt.
Innerhalb einer Kategorie-Spalte gilt das Gegenteil: Angehakte Kategorien wirken als Alternativen, es reicht eine davon.
Die festen Filter der Suche wirken zusätzlich weiter.
Einen Filter zu setzen verändert die Auswertung nicht — die Bewertungen bleiben unverändert erhalten.
Den Filter dauerhaft machen: als Liste speichern
Speichern Sie das Ergebnis als Vakanzenliste, werden Ihre KI-Kriterien und die fertigen Bewertungen mitgenommen.
Die beim Speichern aktiven KI-Filter werden dabei zur Regel der Liste: Neu hinzukommende passende Vakanzen werden erst bewertet und nur dann aufgenommen, wenn sie die Regel erfüllen.
Ohne aktiven Filter ist die Spalte reine Anzeige und hält nichts zurück.
Mitgenommen werden nur fertig ausgewertete Zeilen. Für die übrigen startet die Liste die nächste Etappe von selbst.
Wenn es nicht klappt
Die Liste ist nach dem Filtern fast leer: In aller Regel ist erst ein Teil ausgewertet — weiter auswerten oder den Filter lockern.
Zu einer Spalte gibt es keinen Filter: Text-Spalten sind nicht filterbar. Legen Sie das Kriterium als Ja/Nein, Score, Kategorie oder Zahl neu an.
In einer Zelle steht nur ein Strich: Die Zeile ist noch nicht ausgewertet — oder sie wurde übersprungen, weil keine KI-Credits mehr verfügbar waren. Der Hinweis dazu erscheint, wenn Sie mit der Maus darüberfahren.
In einer Zelle steht „Fehler": Ein Klick zeigt den Grund; ein weiterer Auswertungslauf holt die Zeile nach.
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