Die KI (künstliche Intelligenz) schreibt einen Text für die gesamte Liste – Aufhänger, Argumentation und Aufbau sind für alle Empfänger gleich. Individuell wird die Nachricht über die Platzhalter darin: Anrede, Name, Firma, Position und Stellentitel werden pro Empfänger eingesetzt, und jede einzelne Nachricht lässt sich vor dem Versand noch von Hand ändern.
Was für die ganze Liste gilt und was pro Empfänger entsteht
Erzeugt wird ein Entwurf je Sequenz (der festen Abfolge von Nachrichten) – bei E-Mail eine erste Nachricht mit Betreff plus ein Nachfassen, bei LinkedIn eine Kontaktanfrage plus zwei Nachrichten.
Dieser Entwurf ist die Vorlage für alle Empfänger der Liste. Inhaltliche Kernaussagen stehen also bei jedem gleich.
Pro Empfänger passiert nur eines: Die Platzhalter werden mit dessen Daten befüllt. Es wird nicht pro Person ein eigener Text geschrieben.
Wie eine Sequenz von der KI erstellt wird
Der Assistent wird aus dem Einschreiben einer Ansprechpartner-Liste heraus gestartet.
Sie wählen den Kanal – High Volume für E-Mail oder Low Volume für die persönlichere LinkedIn-Ansprache – und die Absender-Konten, die genutzt werden sollen.
Über den Umschalter Ansprache legen Sie Sie- oder Du-Form fest; die Anrede am Textanfang wird entsprechend gesetzt.
Sie entscheiden, welcher Kontext einfließt: der Suchauftrag und die KI-Kriterien, mit denen Liste und Stellen gefunden wurden, und optional ein hochgeladenes Kandidatenprofil, das die Sequenz dann konkret anbietet.
Danach folgt der Schritt Generieren und anschließend Bearbeiten.
Die erzeugte Vorlage nachbearbeiten
Der Entwurf landet im normalen Sequenz-Editor. Betreff und Text sind frei änderbar, die Variablen-Leiste steht wie bei jeder anderen Sequenz zur Verfügung.
Behandeln Sie den Entwurf als Rohfassung: Lesen Sie ihn einmal komplett, kürzen Sie, und ergänzen Sie das, was nur Sie über Ihr Angebot wissen.
Das Nachfassen per E-Mail hat bewusst keinen eigenen Betreff – es hängt als Antwort im selben Verlauf.
Was bei jedem Empfänger tatsächlich anders ist
Anrede, Vorname und Nachname.
Firma – mit oder ohne Rechtsform – und die Position des Ansprechpartners.
Stellentitel (bereinigt oder im Original) und der Ort der Stelle.
Die Signatur, die erst beim Versand aus dem sendenden Postfach eingesetzt wird.
Andere Platzhalter nimmt der KI-Entwurf nicht auf – alles Übrige ist für die Liste identisch.
Unterschiedliche Stellenbezeichnungen je Firma
Heißt dieselbe Rolle mal „Brand Manager" und mal „Marketing Manager", müssen Sie den Text nicht anpassen: Setzen Sie den Stellentitel als Variable ein, dann steht bei jedem Empfänger der Titel aus seiner eigenen Anzeige.
Schreibt die KI im Entwurf versehentlich einen konkreten Stellentitel aus, wird er automatisch durch die Stellentitel-Variable ersetzt.
Formulieren Sie den Satz drumherum deshalb so, dass er mit jeder Bezeichnung funktioniert.
Einzelne Nachrichten vor dem Versand ändern
Vor dem Einschreiben sehen Sie die fertige Nachricht pro Empfänger und können sie dort für genau diese Person umschreiben – die Vorlage für alle anderen bleibt unberührt.
Ebenso können Sie einzelne Empfänger abwählen, wenn sie nicht passen.
Bei großen Listen genügen Stichproben; bei kleinen, wichtigen Listen lohnt sich der Durchgang durch jede Nachricht.
Wo die Grenzen liegen
Werte aus KI-Spalten lassen sich nicht als Platzhalter in den Text einsetzen.
Angaben zu Ihrem Unternehmen lassen sich nicht dauerhaft hinterlegen, sodass sie automatisch in jede Sequenz einfließen – sie gehören in den jeweiligen Text.
Für eine noch weitergehende Individualisierung können Sie die Liste als Tabelle exportieren: Der Export enthält neben den Kontaktdaten auch Stellentitel, vollständige Stellenbeschreibung, Link zur Anzeige und Firmendaten.
Extern personalisierte Texte lassen sich allerdings nicht wieder in Vakanzio einspielen – der Versand läuft dann ebenfalls außerhalb.
Melden Sie sich gern im Chat – wir helfen Ihnen weiter.
