Vakanzio zeigt Ihnen keine gespeicherte Altdatenbank, sondern einen laufend nachgeführten Bestand: Neue Stellenanzeigen kommen je nach Portal stündlich bis täglich dazu, und sobald eine Anzeige bei ihrer Quelle verschwindet, fällt sie auch bei uns aus der Liste. Ein Rest an Unschärfe bleibt trotzdem — und zwar dort, wo die Portale selbst ungenau sind.
Woher die Stellenanzeigen stammen
Die Anzeigen kommen aus fünf Quellgruppen, die sich im Vakanzen-Explorer auch als Filter Portal auswählen lassen: LinkedIn, Stepstone, Indeed, Arbeitsagentur und Website Jobs.
Website Jobs steht für Stellen, die direkt von den Karriereseiten der Unternehmen kommen — also nicht über ein Jobportal, sondern von der Firmenseite selbst.
Bei einer Suche wird nicht live auf den Portalen gesucht. Ihre Suche läuft gegen den Bestand, den Vakanzio zuvor eingelesen hat. Deshalb ist ein Suchergebnis in Sekunden da und nicht erst nach Minuten.
Wie oft neue Anzeigen dazukommen
LinkedIn und Website Jobs: stündlich.
Stepstone: alle drei Stunden, jeweils als vollständiger Abgleich des Bestands.
Arbeitsagentur: einmal täglich; der Lauf selbst dauert mehrere Stunden.
Zusätzlich läuft täglich ein Durchgang, der geänderte Anzeigen von Karriereseiten nachzieht — etwa wenn ein Unternehmen den Anzeigentext überarbeitet.
In der Praxis heißt das: Eine frisch veröffentlichte Stelle taucht meist innerhalb weniger Stunden bei Ihnen auf, spätestens am Folgetag.
Wann eine Anzeige wieder aus der Liste verschwindet
Bei Stepstone und der Arbeitsagentur vergleicht Vakanzio bei jedem Lauf den kompletten aktuellen Bestand der Quelle. Fehlt eine Anzeige dort, wird sie sofort inaktiv gesetzt — bei Stepstone also spätestens drei Stunden, bei der Arbeitsagentur spätestens einen Tag nach dem Offlinegehen.
Bei LinkedIn und Website Jobs läuft einmal täglich ein eigener Durchgang, der die inzwischen abgelaufenen Anzeigen aussortiert. Einmal im Monat kommt eine Nachkontrolle über die letzten 31 Tage dazu, die auffängt, was ein Tageslauf übersehen hat.
Inaktive Anzeigen erscheinen nirgends mehr — weder in der Suche noch in Zählungen. Das ist keine Filtereinstellung, sondern gilt immer.
War der Abruf einer Quelle unvollständig, wird das Aussortieren für diesen Lauf übersprungen. So verschwinden nicht versehentlich hunderte gültiger Anzeigen, nur weil ein Portal kurz nicht erreichbar war.
Was die Trefferzahl über mehrfach ausgeschriebene Stellen sagt
Dieselbe Stelle steht oft auf mehreren Portalen gleichzeitig. Vakanzio fasst diese Anzeigen zu einer Zeile zusammen, damit Sie ein Unternehmen nicht dreimal anschreiben.
Die Kopfzeile nennt deshalb zwei Zahlen: die Anzahl der Stellen und — wenn sie abweicht — darunter, auf wie vielen Ausschreibungen über mehrere Jobportale diese Stellen beruhen.
Für die Aktualität ist wichtig: Eine Stelle bleibt so lange gelistet, wie mindestens eine ihrer Anzeigen noch online ist. Verschwindet sie bei LinkedIn, steht aber weiter auf der Firmen-Karriereseite, bleibt sie sichtbar.
Das Veröffentlichungsdatum in der Trefferliste
Die Spalte Gepostet zeigt, wie lange die Anzeige schon läuft — als Abstand zu heute, also zum Beispiel „vor 3 Tagen".
Grundlage ist das Datum, das die Quelle selbst angibt. Fehlt es dort, wird ersatzweise der Zeitpunkt genommen, an dem Vakanzio die Anzeige erstmals erfasst hat.
Die Spalten der Trefferliste lassen sich per Ziehen umsortieren und in der Breite anpassen; Ihre Anordnung bleibt erhalten.
Veröffentlichungsdatum und Erfassungsdatum in der Detailansicht
Klicken Sie eine Zeile an, öffnet sich der Detaildialog. Oben steht Veröffentlicht mit dem Datum der Quelle, daneben die Zeile Portale mit allen Portalen, auf denen die Stelle derzeit läuft.
Im Reiter Details finden Sie zusätzlich Gescraped am. Das ist der Zeitpunkt, zu dem Vakanzio die Anzeige erfasst hat — nicht das Veröffentlichungsdatum. Beide Daten werden leicht verwechselt:
Veröffentlicht beantwortet: Wie alt ist die Ausschreibung?
Gescraped am beantwortet: Wie frisch ist unser Stand zu dieser Ausschreibung?
Unten im Dialog führt Zur Originalanzeige direkt auf die Anzeige beim Portal oder beim Unternehmen. Damit prüfen Sie in zwei Klicks selbst nach, ob die Stelle dort noch steht.
Was das für die Praxis heißt
Ein alter Eintrag ist kein veralteter Eintrag: Steht bei Gepostet „vor 4 Monaten", war die Anzeige beim letzten Abgleich trotzdem noch online.
Je frischer die Anzeige, desto wahrscheinlicher ist die Stelle wirklich offen. Im Filterbereich Posting Datum grenzen Sie das mit Neuere Jobs (Tage) ein — bewährt haben sich Werte zwischen 7 und 30.
Umgekehrt lassen sich mit Ältere Jobs (Tage) gezielt lang laufende Ausschreibungen finden — oft ein Zeichen für eine Stelle, die das Unternehmen allein nicht besetzt bekommt. Beide Felder schließen sich gegenseitig aus.
Bei einer Anzeige, auf die Sie besonders setzen, lohnt der Blick über Zur Originalanzeige, bevor Sie schreiben.
Melden Sie sich gern im Chat — wir helfen Ihnen weiter.


