Nein. Beim Einschreiben eines Kontakts wird der damalige Stand der Sequenz (der festen Abfolge von Nachrichten) für ihn festgeschrieben – wie eine Blaupause. Spätere Änderungen an Texten, Betreffzeilen oder Schritten gelten nur für Kontakte, die danach neu eingeschrieben werden.
Der Stand beim Einschreiben wird festgeschrieben
Sobald Sie einen Kontakt einschreiben, erzeugt Vakanzio für ihn eine eigene Kopie aller Schritte – mit dem Text, den die Sequenz in diesem Moment hatte, und den bereits eingesetzten Variablen.
Der Versand greift ausschließlich auf diese Kopie zu, nie auf die Sequenz selbst.
Sie können eine laufende Sequenz deshalb gefahrlos bearbeiten: Für laufende Kontakte ändert sich nichts, es bricht nichts ab.
Beim Speichern weist Vakanzio darauf hin, dass die Änderungen nur für neue Einschreibungen gelten.
Was bei bereits eingeschriebenen Kontakten unverändert bleibt
Nachrichtentexte und Betreffzeilen.
Zusätzlich eingefügte Schritte – auch weitere E-Mails oder LinkedIn-Nachrichten werden nicht nachgezogen.
Geänderte Wartezeiten zwischen den Schritten.
Auch ein nachträglich in die Vorlage eingefügter Platzhalter erreicht diese Kontakte nicht mehr.
Was trotzdem bei allen ankommt: die Signatur
Die Signatur wird nicht beim Einschreiben festgeschrieben, sondern erst beim Versand aus dem sendenden Postfach geholt.
Ändern Sie also die Signatur eines Postfachs, tragen auch noch nicht verschickte Nachrichten bereits eingeschriebener Kontakte die neue Fassung.
Voraussetzung ist, dass die Signatur-Variable im festgeschriebenen Text schon enthalten war.
Für eine neue Textvariante die Sequenz duplizieren
Wollen Sie einen neuen Text testen, legen Sie über das Drei-Punkte-Menü der Sequenz eine Duplizieren-Kopie an, statt die bestehende umzuschreiben.
Sie landen in einer vorbefüllten neuen Sequenz; das Original bleibt unangetastet und läuft weiter.
Der Vorteil: Die Antwortraten bleiben je Textvariante sauber getrennt. Wer den Text der laufenden Sequenz überschreibt, vermischt die Zahlen zweier Fassungen in einer Auswertung.
Achten Sie darauf, im Menü wirklich Duplizieren zu wählen und nicht Sequenz bearbeiten – sonst ändern Sie das Original.
Zusätzliche Schritte nachträglich zustellen
Sollen Kontakte, die bereits laufen, die neuen Nachrichten trotzdem bekommen, bauen Sie eine kurze zweite Sequenz mit genau diesen Nachrichten.
Schreiben Sie die Kontakte dort ein, sobald sie die erste Sequenz durchlaufen haben.
Das ist möglich, weil die Dublettenprüfung beim Einschreiben immer nur die eine Sequenz betrachtet – eine andere Sequenz blockiert sie nicht.
Einzelne Nachrichten anpassen
Vor dem Einschreiben können Sie im Vorschau-Schritt jede Nachricht für einen einzelnen Empfänger umschreiben, ohne die Vorlage zu ändern.
Danach lässt sich ein Schritt nur noch anpassen, solange er nicht verschickt ist. Bereits versendete Nachrichten sind unveränderlich.
Eine Änderung für alle laufenden Kontakte auf einmal ist nicht vorgesehen.
Was das für die Praxis heißt
Feilen Sie am Text, bevor Sie einschreiben – danach erreicht die Korrektur nur noch neue Kontakte.
Schreiben Sie in Wellen ein statt alles auf einmal, dann wirken Verbesserungen schon bei der nächsten Welle.
Für jede neue Textvariante eine Kopie – so bleibt vergleichbar, welche Fassung besser läuft.
Melden Sie sich gern im Chat – wir helfen Ihnen weiter.
