Duplizieren und Archivieren erledigen Sie über das Drei-Punkte-Menü in der Sequenzen-Übersicht, umbenannt wird im Sequenz-Editor. Gelöscht wird nichts: Archivierte Sequenzen bleiben mit allen Zahlen erhalten und lassen sich jederzeit wieder einblenden.
Das Drei-Punkte-Menü in der Sequenzen-Übersicht
Öffnen Sie Sequenzen. Am rechten Rand jeder Zeile sitzt das Drei-Punkte-Menü.
Es enthält: „Leads anzeigen" (die Kontakte der Sequenz), „Sequenz bearbeiten" (der Editor – ändert die bestehende Sequenz), „Duplizieren", „In Projekt verschieben" (ordnet die Sequenz einem anderen Akquise-Projekt zu) und „Archivieren".
Eine Löschfunktion gibt es bewusst nicht – zum Aufräumen dient das Archiv.
Links daneben steht der Schalter „Aktiv". Bei archivierten Sequenzen ist er ausgegraut.
Eine Sequenz duplizieren
„Duplizieren" öffnet den Editor als neuen Entwurf. Der Name der Vorlage steht bereits im Namensfeld, ergänzt um „(Kopie)" – Sie können ihn direkt überschreiben.
Übernommen werden der komplette Aufbau (alle Schritte, Texte und Wartezeiten) sowie die Zeitplan-Einstellungen.
Nicht übernommen werden die Absender-Postfächer und die Kontakte. Die Postfächer wählen Sie im Duplikat neu aus.
Die Ausgangs-Sequenz bleibt unverändert. Die Kopie entsteht erst, wenn Sie den Entwurf speichern – ein Name ist dafür Pflicht.
Eine Sequenz umbenennen
Wählen Sie im Drei-Punkte-Menü „Sequenz bearbeiten". Oben links steht der Name als Eingabefeld – überschreiben und speichern.
Das ändert die bestehende Sequenz. Es entsteht keine Kopie – genau hier kommt es zur häufigsten Verwechslung: Wer eine Vorlage öffnet, den Namen ändert und speichert, hat das Original umbenannt statt es zu kopieren.
Ältere Sequenzen im schreibgeschützten Modus zeigen den Namen nur an; dort lässt er sich nicht ändern.
Eine Sequenz archivieren und wiederherstellen
„Archivieren" schaltet die Sequenz inaktiv, pausiert alle laufenden Kontakte und verwirft deren noch offene, eingeplante Schritte.
Gelöscht wird dabei nichts: Texte, Kontakte und der bisherige Verlauf bleiben vollständig erhalten.
Oben in der Übersicht filtern die Reiter „Alle", „Aktiv", „Entwurf" und „Archiviert" mit ihren Anzahlen. Unter „Alle" sind archivierte Sequenzen weiterhin sichtbar; „Aktiv" und „Entwurf" blenden sie aus.
„Wiederherstellen" holt die Sequenz als Entwurf zurück. Sie ist damit noch nicht wieder scharf: Schalten Sie sie über den Schalter „Aktiv" wieder ein. Pausierte Kontakte laufen dadurch nicht von allein weiter.
Wann Duplizieren besser ist als Bearbeiten
Wollen Sie eine neue Textvariante testen, duplizieren Sie die Sequenz, statt die bestehende umzuschreiben.
Grund: Für jeden Kontakt wird beim Einschreiben der damalige Stand der Sequenz festgehalten. Nach einer Textänderung laufen in derselben Sequenz zwei Varianten nebeneinander – deren Antwortraten lassen sich hinterher nicht mehr sauber trennen.
Sequenzen bleiben dauerhaft gespeichert und lassen sich jederzeit wiederverwenden. Zum Aufräumen archivieren statt neu anlegen – die Zahlen bleiben so erhalten.
Wenn es nicht klappt
Die ursprüngliche Sequenz heißt plötzlich anders: Es wurde „Sequenz bearbeiten" statt „Duplizieren" verwendet. Der Inhalt ist unverändert – benennen Sie sie einfach zurück. Fehlt tatsächlich Inhalt, melden Sie sich bei uns.
Das Duplikat taucht nicht in der Übersicht auf: Die Kopie entsteht erst mit dem Speichern des Entwurfs.
Das Duplikat verschickt nichts: Beim Duplizieren werden keine Absender-Postfächer übernommen – im Duplikat neu auswählen.
Eine archivierte Sequenz ist nicht auffindbar: Reiter „Archiviert" wählen.
Eine wiederhergestellte Sequenz läuft nicht weiter: Sie kommt als Entwurf zurück und muss über „Aktiv" eingeschaltet werden.
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