Vorschau und versendete E-Mail entstehen in Vakanzio nach denselben Regeln — der Text, den Sie im Sequenz-Editor schreiben, bestimmt Formatierung und Abstände der fertigen Mail. Unterschiede gibt es nur an wenigen, klar benennbaren Stellen: allen voran bei der Signatur, die erst beim Versand aus dem sendenden Postfach eingesetzt wird.
Was Sie im Sequenz-Editor sehen
Im Editor einer Sequenz (der Abfolge Ihrer Nachrichtenschritte) klicken Sie einen E-Mail-Schritt an und bearbeiten rechts Betreff und Nachricht.
Das ist die Vorlage, nicht die fertige Mail: Platzhalter wie Vorname oder Firma stehen hier noch als Text in geschweiften Klammern, weil noch kein Empfänger feststeht.
Was Sie hier an Formatierung setzen — fett, kursiv, Aufzählungen, Farben, Absätze — geht genau so hinaus.
Die Signatur kommt erst beim Versand dazu
Die Signatur gehört zum Postfach, nicht zur Sequenz. Sie hinterlegen sie unter Einstellungen in der Kachel E-Mail & LinkedIn: Konto auswählen, bearbeiten, Feld E-Mail-Signatur ausfüllen.
Das Feld erscheint nur, wenn genau ein Konto angehakt ist. Sind mehrere ausgewählt, ist es ausgeblendet — das ist der häufigste Grund für „ich finde das Feld nicht".
Einer Sequenz können mehrere Postfächer zugewiesen sein. Welches davon eine einzelne Mail verschickt, entscheidet sich erst kurz vor dem Versand. Deshalb wird die Signatur auch erst dann eingesetzt.
Im Editor bleibt an ihrer Stelle daher der Platzhalter stehen. Das ist kein Fehler.
Die Vorschau im Einschreibe-Assistenten
Beim Einschreiben von Kontakten in eine Sequenz kommt vor der Bestätigung der Schritt Vorschau. Links wählen Sie einen Empfänger, rechts sehen Sie dessen fertige Nachrichten mit eingesetzten Platzhaltern.
Hier steht statt des Signatur-Platzhalters eine Beispiel-Signatur aus den der Sequenz zugewiesenen Postfächern. Sie zeigt, wie es aussehen wird — es kann aber die Signatur eines anderen Ihrer Postfächer sein als die, mit der später tatsächlich gesendet wird.
Sie können jede Nachricht hier direkt anpassen. Die Änderung gilt nur für diesen einen Empfänger; die Sequenz-Vorlage selbst bleibt unverändert.
Platzhalter, für die kein Wert vorliegt
Fehlt bei einem Kontakt der Wert zu einem Platzhalter, setzt Vakanzio wo möglich eine Ersatzformulierung ein — bei der Anrede zum Beispiel eine neutrale Variante ohne Herr oder Frau.
Gibt es keinen Ersatz, erscheint der Platzhalter in der Vorschau in eckigen Klammern. Das ist der Hinweis, dass hier nichts eingesetzt werden konnte: Korrigieren Sie den Text, bevor Sie einschreiben — die Mail ginge sonst genau so hinaus.
Schreiben Sie einen Platzhalter selbst falsch, bleibt er unverändert stehen und wird mitversendet.
Links und Anhänge in der Vorschau
Eine reine Textadresse wird nicht automatisch zum klickbaren Link. Markieren Sie den Text und setzen Sie den Link über das Link-Symbol in der Formatierungsleiste — dann ist er in der Vorschau blau unterstrichen und in der versendeten Mail klickbar.
Die tatsächlich versendete Fassung nachlesen
Im Posteingang wechseln Sie in der linken Seitenleiste auf Gesendet. Dort steht die Fassung, die wirklich hinausgegangen ist — inklusive der Signatur des Postfachs, das gesendet hat.
Dasselbe gilt in der Zeitachse eines Kontakts: Bereits versendete Schritte zeigen die echte versendete Mail, noch ausstehende Schritte eine Vorschau.
Wie die Mail am Ende aussieht, hängt zusätzlich vom E-Mail-Programm des Empfängers ab. Schriftart und Zeilenumbrüche können dort geringfügig abweichen.
Was das für die Praxis heißt
Verbindlich ist der Text im Sequenz-Editor. Prüfen Sie dort Formatierung, Absätze und Links.
Prüfen Sie im Einschreibe-Assistenten an zwei bis drei Empfängern, ob alle Platzhalter sinnvoll gefüllt sind.
Die Signatur prüfen Sie einmal je Postfach in den Einstellungen, nicht in der Sequenz.
Nach dem ersten Versand einer neuen Sequenz lohnt ein Blick in Gesendet — dort sehen Sie das Ergebnis so, wie der Empfänger es bekommen hat.
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