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Warum sieht die Vorschau anders aus als die versendete Mail?

Warum Vorschau und versendete E-Mail auseinandergehen können – Signatur, Platzhalter, Links und Anhänge – und wo Sie die echte versendete Fassung nachlesen.

Verfasst von Lennart Mayer

Vorschau und versendete E-Mail entstehen in Vakanzio nach denselben Regeln — der Text, den Sie im Sequenz-Editor schreiben, bestimmt Formatierung und Abstände der fertigen Mail. Unterschiede gibt es nur an wenigen, klar benennbaren Stellen: allen voran bei der Signatur, die erst beim Versand aus dem sendenden Postfach eingesetzt wird.

Was Sie im Sequenz-Editor sehen

Sequenz-Editor mit markiertem Bearbeitungsfenster rechts, Feldern Betreff und Nachricht und Platzhaltern in geschweiften Klammern

  • Im Editor einer Sequenz (der Abfolge Ihrer Nachrichtenschritte) klicken Sie einen E-Mail-Schritt an und bearbeiten rechts Betreff und Nachricht.

  • Das ist die Vorlage, nicht die fertige Mail: Platzhalter wie Vorname oder Firma stehen hier noch als Text in geschweiften Klammern, weil noch kein Empfänger feststeht.

  • Was Sie hier an Formatierung setzen — fett, kursiv, Aufzählungen, Farben, Absätze — geht genau so hinaus.

Die Signatur kommt erst beim Versand dazu

Fenster E-Mail-Konten bearbeiten mit einem angehakten Konto und markiertem Feld E-Mail-Signatur

  • Die Signatur gehört zum Postfach, nicht zur Sequenz. Sie hinterlegen sie unter Einstellungen in der Kachel E-Mail & LinkedIn: Konto auswählen, bearbeiten, Feld E-Mail-Signatur ausfüllen.

  • Das Feld erscheint nur, wenn genau ein Konto angehakt ist. Sind mehrere ausgewählt, ist es ausgeblendet — das ist der häufigste Grund für „ich finde das Feld nicht".

  • Einer Sequenz können mehrere Postfächer zugewiesen sein. Welches davon eine einzelne Mail verschickt, entscheidet sich erst kurz vor dem Versand. Deshalb wird die Signatur auch erst dann eingesetzt.

  • Im Editor bleibt an ihrer Stelle daher der Platzhalter stehen. Das ist kein Fehler.

Die Vorschau im Einschreibe-Assistenten

Einschreibe-Assistent im Schritt Vorschau mit markierter Kopfzeile Vorschau und Bearbeitung fuer den gewaehlten Empfaenger

  • Beim Einschreiben von Kontakten in eine Sequenz kommt vor der Bestätigung der Schritt Vorschau. Links wählen Sie einen Empfänger, rechts sehen Sie dessen fertige Nachrichten mit eingesetzten Platzhaltern.

  • Hier steht statt des Signatur-Platzhalters eine Beispiel-Signatur aus den der Sequenz zugewiesenen Postfächern. Sie zeigt, wie es aussehen wird — es kann aber die Signatur eines anderen Ihrer Postfächer sein als die, mit der später tatsächlich gesendet wird.

  • Sie können jede Nachricht hier direkt anpassen. Die Änderung gilt nur für diesen einen Empfänger; die Sequenz-Vorlage selbst bleibt unverändert.

Platzhalter, für die kein Wert vorliegt

  • Fehlt bei einem Kontakt der Wert zu einem Platzhalter, setzt Vakanzio wo möglich eine Ersatzformulierung ein — bei der Anrede zum Beispiel eine neutrale Variante ohne Herr oder Frau.

  • Gibt es keinen Ersatz, erscheint der Platzhalter in der Vorschau in eckigen Klammern. Das ist der Hinweis, dass hier nichts eingesetzt werden konnte: Korrigieren Sie den Text, bevor Sie einschreiben — die Mail ginge sonst genau so hinaus.

  • Schreiben Sie einen Platzhalter selbst falsch, bleibt er unverändert stehen und wird mitversendet.

Links und Anhänge in der Vorschau

  • Eine reine Textadresse wird nicht automatisch zum klickbaren Link. Markieren Sie den Text und setzen Sie den Link über das Link-Symbol in der Formatierungsleiste — dann ist er in der Vorschau blau unterstrichen und in der versendeten Mail klickbar.

Die tatsächlich versendete Fassung nachlesen

Posteingang mit linker Seitenleiste und markiertem Eintrag Gesendet

  • Im Posteingang wechseln Sie in der linken Seitenleiste auf Gesendet. Dort steht die Fassung, die wirklich hinausgegangen ist — inklusive der Signatur des Postfachs, das gesendet hat.

  • Dasselbe gilt in der Zeitachse eines Kontakts: Bereits versendete Schritte zeigen die echte versendete Mail, noch ausstehende Schritte eine Vorschau.

  • Wie die Mail am Ende aussieht, hängt zusätzlich vom E-Mail-Programm des Empfängers ab. Schriftart und Zeilenumbrüche können dort geringfügig abweichen.

Was das für die Praxis heißt

  • Verbindlich ist der Text im Sequenz-Editor. Prüfen Sie dort Formatierung, Absätze und Links.

  • Prüfen Sie im Einschreibe-Assistenten an zwei bis drei Empfängern, ob alle Platzhalter sinnvoll gefüllt sind.

  • Die Signatur prüfen Sie einmal je Postfach in den Einstellungen, nicht in der Sequenz.

  • Nach dem ersten Versand einer neuen Sequenz lohnt ein Blick in Gesendet — dort sehen Sie das Ergebnis so, wie der Empfänger es bekommen hat.

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