Mit den Labels Stake Transfer und DeFi Transfer verschiebst du gestakte oder in DeFi gebundene Assets in eine Sub-Integration. Die gesperrten Assets bleiben in deinem Gesamt-Portfolio sichtbar, ohne dass du eine manuelle Integration anlegen musst. Anschaffungskosten und Haltefrist bleiben erhalten.
Du setzt das Label an einer Transaktion über die Schnellaktion oder über Bearbeiten. Nach dem Speichern legt Blockpit die Sub-Integration an.
ℹ️ Nicht verwechseln: Eine Sub-Integration (bei NEAR, Algorand, Solana und Sui auch Sub Wallet genannt) ist etwas anderes als ein Subaccount bei einer Börse: Dafür legst du eine eigene Integration an. Und sie ist etwas anderes als die Adressen unter einem xpub: Die fasst Blockpit in einer Integration zusammen.
Auf einen Blick
Du willst … | So geht es |
Assets ins Staking verschieben | Ausgang mit |
Assets in ein DeFi-Protokoll verschieben | Ausgang mit |
Assets zurückholen | Eingang mit demselben Label labeln |
das Ergebnis sehen | Dashboard › Integration aufklappen › Unterreiter, oder Transaktionen › Filter |
Wann brauche ich die Labels?
Du brauchst sie, wenn eine Transaktion Assets ins Staking oder in ein DeFi-Protokoll schickt und beim Import ohne Label geblieben ist (ein Fehlendes Label (Aus) oder Fehlendes Label (Ein)), und die Position nicht schon in der Haupt-Integration steht.
ℹ️ Gut zu wissen: Bei NEAR, Algorand, Solana und Sui erfasst Blockpit Staking und DeFi automatisch in Sub-Integrationen. Beim Consensus-Staking werden Ein- und Auszahlungen und Rewards automatisch erfasst, und für jedes DeFi-Protokoll gibt es eine eigene Sub-Integration. Dort brauchst du die Labels nicht.
Das gilt für neu angelegte Integrationen und für neue Einstiege in einen Staking- oder DeFi-Vertrag. Bestehende Integrationen, in denen ein Vertrag schon aktiv ist, lässt Blockpit unverändert: Es entstehen keine nachträglichen Transfers in Sub-Integrationen, damit keine vorhandenen Daten verändert werden.
ℹ️ Gut zu wissen: Die Labels ersetzen für viele Fälle den älteren Umweg über eine manuelle Staking-Integration. Wie dieser funktioniert und wann er noch passt, steht hier:
Die Labels im Überblick
▸ Stake Transfer: Assets gehen ins Staking, bleiben dir aber zugeordnet. Blockpit legt die Sub-Integration „<Integration> - Staking“ an.
▸ DeFi Transfer: Assets gehen in ein DeFi-Protokoll. Blockpit legt die Sub-Integration „<Integration> - DeFi“ an.
So erfasst du Einstieg und Ausstieg
1️⃣ Öffne in der Web-App die Transaktionen und suche die ausgehende Transaktion ins Staking oder in das DeFi-Protokoll.
2️⃣ Öffne die Schnellaktion der Transaktion oder klicke auf Bearbeiten.
3️⃣ Wähle das Label Stake Transfer oder DeFi Transfer und speichere.
⚠️ Achtung: Wähle das Label nur für einen echten Transfer deiner eigenen Assets. Tauschst du gegen einen Liquid-Staking-Token (zum Beispiel ETH gegen stETH), ist das ein Trade und kein Stake Transfer. Rewards bekommen das Label Staking oder Zinsen, nicht Stake Transfer.
4️⃣ Prüfe, ob die Sub-Integration angelegt wurde und der Bestand stimmt (siehe unten).
5️⃣ Für den Ausstieg labelst du den zurückkommenden Eingang mit demselben Label wie den Einstieg.
⚠️ Achtung: Ein anderes Label beim Ausstieg (zum Beispiel DeFi Transfer statt Stake Transfer) kann dazu führen, dass der Bestand in der Sub-Integration stehen bleibt. Nutze für Ein- und Ausstieg dasselbe Label.
Wo finde ich das Ergebnis?
▸ Dashboard: Öffne im Dashboard den Reiter Integrationen und klappe die Integration auf. Die Sub-Integration erscheint als eigener Unterreiter, zum Beispiel Staking.
▸ Transaktionen filtern: Filter Label › Stake Transfer oder DeFi Transfer, oder nach der Integration (Sammelordner „Staking“ bzw. „DeFi“).
▸ Excel-Vorlage: Im Feld Integration trägst du den Namen der Sub-Integration ein, zum Beispiel „<Integration> - Staking“.
Wichtige Ausnahmen
⛔ Natives Consensus-Staking mit eigener Staking-Adresse: Hier erfasst Blockpit das Staking schon über die Staking-Adresse. Kein Stake Transfer nötig.
⛔ Liquid Staking (ETH gegen stETH und ähnliche): Das ist ein Trade.
⛔ Rewards: Label Staking oder Zinsen, nicht Stake Transfer.
⛔ Börsen (CEX): Die Labels sind für Blockchain-Positionen gedacht.
⛔ Gesplittete Transaktion: Sie lässt sich nicht wieder zusammenführen. Entscheide vor dem Splitten, ob du sie wirklich teilen musst.
Typische Fehler
✗ Label gesetzt, obwohl die Integration Staking schon automatisch erfasst → die Position kann doppelt erscheinen
✗ Liquid Staking als Stake Transfer gelabelt → ein Tausch wird wie ein Transfer behandelt
✗ Rewards als Stake Transfer gelabelt → die Einnahmen fehlen im Steuerbericht
✗ Anderes Label beim Ausstieg → der Bestand bleibt in der Sub-Integration stehen
Häufige Fragen
Muss ich dafür eine manuelle Integration anlegen?
Nein. Die Sub-Integration legt Blockpit nach dem Speichern des Labels selbst an.
Warum zeigt meine bestehende Integration keine Sub-Integration?
Bei NEAR, Algorand, Solana und Sui verändert Blockpit bestehende Integrationen nicht, in denen ein Staking- oder DeFi-Vertrag schon aktiv ist. Neue Einstiege in einen Vertrag erfasst Blockpit dagegen automatisch in einer Sub-Integration. Für Positionen, die schon bestehen, setzt du die Labels Stake Transfer und DeFi Transfer selbst. Oder du legst die Integration neu an, dann gilt die automatische Erfassung rückwirkend, samt Sub-Integrationen sowie Stake Transfers und DeFi Transfers.
⚠️ Achtung: Eine neu angelegte Integration übernimmt manuelle Bearbeitungen der alten Integration nicht automatisch. Prüfe vorher, was du in der alten Integration angepasst hast.
Bleiben die Assets in meinem Portfolio sichtbar?
Ja, die gesperrten Assets zählen weiter zu deinem Gesamt-Portfolio.
Blockpit bietet keine Steuerberatung. Wende dich bei spezifischen Rechtsfragen an einen Steuerberater.


