Bei manchen Blockchains verschwinden Assets beim Staking scheinbar aus deiner Wallet: Blockpit sieht nur eine Auszahlung ohne Gegenstück. Mit einer manuellen Staking-Integration zeigst du, dass die Assets noch dir gehören. Anschaffungskosten und Haltedauer bleiben erhalten, Bestand und Portfolio-Wert stimmen wieder.
ℹ️ Gut zu wissen: Für viele Fälle gibt es inzwischen einen einfacheren Weg. Mit den Labels Stake Transfer und DeFi Transfer verschiebst du gestakte Assets in eine Sub-Integration, ohne eine manuelle Integration anzulegen. Probiere zuerst diesen Weg. Diese Anleitung bleibt gültig für alles, was die Labels nicht abdecken, und erklärt, wie der bisherige Weg funktioniert.
Brauche ich eine manuelle Staking-Integration?
Das hängt davon ab, wie deine Blockchain oder Wallet Staking abbildet.
Ja, wenn alles zutrifft
✅ Synced Balance zu niedrig: Deine Integration zeigt um genau die gestakte Menge zu wenig.
✅ Auszahlung ohne Gegenstück: Für das Staking gibt es eine ausgehende Transaktion, meist mit Fehlendes Label (Aus).
✅ Kein eigener Staking-Key: Es gibt keinen Public Key, mit dem du die Staking-Wallet als eigene Integration anlegen könntest.
Nein, wenn …
⛔ die Blockchain Staking schon mitliefert: Transaktionen und Balance kommen automatisch über den Public Key, zum Beispiel bei Cosmos.
⛔ es einen eigenen Staking-Key gibt: Dann legst du die Staking-Wallet als weitere Integration an, zum Beispiel bei Solana.
💡 Synced Balance stimmt schon, inklusive Staking?
Dann ist die Auszahlung ins Staking eher ein interner Vorgang, und nur deine berechnete Balance weicht ab. In diesem Fall löschst du die ausgehende Transaktion einfach normal. Sie fließt dann nicht mehr in die Berechnung ein.
Warum ist das wichtig?
Bucht ein Staking-Vorgang Assets aus, ohne dass sie in einer anderen Integration ankommen, hält Blockpit sie für weg. Gehören sie dir aber noch, überträgst du mit einem Transfer in die Staking-Integration ihre Haltedauer und Anschaffungskosten. Gleichzeitig stimmen Bestand und Portfolio-Wert im Dashboard wieder.
Sonderfall: Assets in Smart Contracts gesperrt
Auch beim Locking in Smart Contracts entsteht oft eine Auszahlung ohne Gegenstück, zum Beispiel beim Restaking von Liquid-Staking-Token (LST) in EigenLayer. Die Lösung ist dieselbe: eine manuelle Staking-Integration.
Manuelle Staking-Integration anlegen
Suche zuerst in Transaktionen die Auszahlung ins Staking, meist mit Fehlendes Label (Aus).
ℹ️ Gut zu wissen: Im Beispiel unten wurde 1 ETH aus einer Ethereum-Integration ins Staking verschoben. Diese Auszahlung wird zum Transfer in die neue Staking-Integration.
1️⃣ Klicke oben rechts auf + Integration.
2️⃣ Gib Manuelle Integration ins Suchfeld ein und klicke auf Manuelle Integration.
3️⃣ Nenne sie zum Beispiel Manuelle Staking Wallet und klicke auf Weiter. Sie erscheint danach im Dashboard.
Auszahlung zum Transfer machen
1️⃣ Klicke an der Auszahlung auf Bearbeiten (Stift-Symbol).
2️⃣ Wähle als Label Transfer, dann als Gegenseite deine neue Staking-Integration, und klicke auf Speichern.
3️⃣ Die Transaktion erscheint als Transfer, und der Bestand steht in der Staking-Wallet im Dashboard.
💡 Tipp: Holst du die Assets später aus dem Staking zurück, gehst du genauso vor, nur in die andere Richtung: ein Transfer aus der Staking-Integration zurück in deine Wallet.
⚠️ Typische Fehler
✗ Die Staking-Auszahlung als Verkauf oder Verloren labeln → Bestand fehlt, Anschaffungskosten und Haltedauer gehen verloren
✗ Eine Staking-Integration anlegen, obwohl die Synced Balance stimmt → die Assets stehen doppelt im Portfolio
