Zum Hauptinhalt springen

So funktioniert der Vertragsabschluss

Dieser Artikel erklärt, wie Vertragsabschlüsse ablaufen und worauf du vor der Unterschrift besonders achten solltest.

Diese Woche aktualisiert

Der Vertrag wird direkt zwischen dir und dem Unternehmen geschlossen, nicht über ProviPanda. ProviPanda stellt die Plattform für die Kontaktaufnahme bereit, ist aber nicht Vertragspartner und nicht in den Vertragsabschluss eingebunden. Das bedeutet: Sobald ihr euch auf eine Zusammenarbeit einigt, liegt die Ausgestaltung der Vereinbarung bei euch.

Ein klarer Vertrag schützt beide Seiten. Er sorgt dafür, dass Erwartungen, Vergütung und Abläufe von Anfang an eindeutig sind und später keine Missverständnisse entstehen.

1) Wer ist Vertragspartner?

Du schließt den Vertrag immer mit dem Unternehmen, nicht mit ProviPanda. Kläre vorab:

  • Wer ist die rechtliche Einheit (Firma, ggf. Tochtergesellschaft)?

  • Wer unterschreibt auf Unternehmensseite?

  • Ab wann gilt die Zusammenarbeit offiziell als gestartet?

2) Welche Vertragsform liegt vor?

Je nach Setup kann es sich um eine Festanstellung oder eine freiberufliche Zusammenarbeit handeln. Wichtig ist, dass klar benannt ist, in welchem Rahmen ihr zusammenarbeitet und welche Regeln dafür gelten.

Wenn du dir bei der Einordnung unsicher bist, lohnt es sich, vorab gezielt Rückfragen zu stellen, bevor du zusagst.

3) Vergütung und Abrechnung sauber definieren

Vergütung ist nicht nur die Höhe, sondern vor allem die Logik. Achte darauf, dass eindeutig geregelt ist:

  • wofür du bezahlt wirst (z. B. Termin, Abschluss, Umsatz)

  • wann Vergütung als verdient gilt

  • wie häufig abgerechnet wird und wann ausgezahlt wird

  • ob es Sonderfälle gibt (z. B. Storno, Widerruf, Rücktritt)

Je präziser diese Punkte beschrieben sind, desto weniger Interpretationsspielraum gibt es später.

4) Leistungserwartung und Rahmenbedingungen klären

Ein guter Vertrag beschreibt nicht nur „Vertrieb“, sondern konkret:

  • welche Rolle du übernimmst (z. B. Setter/Closer)

  • welche Aufgaben dazugehören und welche nicht

  • ob bestimmte Prozesse oder Tools verpflichtend sind

  • wie Kommunikation, Reporting oder Übergaben geregelt sind

Das hilft beiden Seiten, Leistung fair zu bewerten.

5) Laufzeit, Kündigung und Änderungen

Achte auf klare Regelungen zu:

  • Laufzeit oder Projektzeitraum

  • Kündigungsfristen

  • Umgang mit Änderungen (z. B. Anpassung von Vergütung oder Aufgaben)

Gerade im Vertrieb ändern sich Rahmenbedingungen schnell. Umso wichtiger ist, dass klar ist, wie Anpassungen erfolgen.

Unser Fazit

ProviPanda bringt euch zusammen, der Vertrag entsteht zwischen dir und dem Unternehmen. Nimm dir die Zeit, die wichtigsten Punkte sauber zu klären: Vertragsform, Vergütung, Erwartungen und Laufzeit. Ein klarer Start schafft Vertrauen und ist die beste Grundlage für eine langfristig erfolgreiche Zusammenarbeit.

Disclaimer: ProviPanda stellt nur die Plattform bereit, ist nicht Vertragspartner und bietet keine Rechtsberatung.

Hat dies deine Frage beantwortet?