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Visibility Sources: So verbinden Sie Ihre Daten

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Verfasst von Rein-Sander Ellip
Heute aktualisiert

Verbinden Sie sich auf Ihre Art: Mehrere Integrationswege für Echtzeit-Visibility und den Status „Onboarded“ – kostenlos.

Eine Visibility Source ist die technische Verbindung, die Echtzeit-Standorte und Transporte-Events von Ihren Fahrzeugen oder internen Systemen an Transporeon überträgt. Um im Visibility Control Center (VCC) den Status Onboarded zu erreichen, müssen Sie mindestens eine Visibility Source verbinden, damit die Plattform Datenupdates empfangen kann.

Kostenhinweis: Die Bereitstellung von Visibility-Daten über die Transporeon-Plattform ist für alle Carrier kostenlos.

Wann sollten Sie eine Visibility Source verbinden?

Sie müssen eine Visibility Source verbinden, wenn ein Kunde Echtzeit-Tracking für die Transporte anfordert, die Sie ausführen. Diese Verbindung stellt sicher, dass Sie die Kundenanforderungen erfüllen und verbessert die operative Transparenz.

Schnellauswahl

Wählen Sie die Option, die am besten zu Ihrem Betrieb passt:

  • Eigene Flotte mit GPS/ELD: Telematics/GPS-Anbieter verbinden.

  • TMS-basiertes Management: Ihr Transportation Management System per API anbinden.

  • Externe Carrier-Partner: Carrier Visibility nutzen (Partner verbinden eigene Quellen).

  • Trimble-Nutzer (Truckmate/TMW): Trimble TMS Trust Center verwenden.

  • Bestehende Visibility-Plattformen: Drittanbieter-Visibility-Anbieter (Aggregator) anbinden.

  • Keine feste GPS-Hardware: Driver Mobile App verwenden.


Datenschutz und Kontrolle

Das Verbinden einer Visibility Source unterliegt strengen Datenschutzprinzipien, damit Sie die Kontrolle über Ihre Flotteninformationen behalten:

  • Zuordnungsbasiertes Tracking: Daten werden nur geteilt, wenn ein Fahrzeug einem aktiven Transport zugeordnet ist. Ohne aktive Zuordnung werden keine Daten übertragen.

  • Zeitlich begrenzte Freigabe: Tracking startet zu Beginn einer Fahrt und endet automatisch mit Abschluss des Transports.

  • Datenminimierung: Transporeon erfasst oder teilt keine sensiblen, nicht positionsbezogenen Daten wie Lenk- und Ruhezeiten (HOS), persönliche Fahrerdaten oder Motordiagnosen.


Verbindungsoptionen

Option 1: Telematics / GPS

Am besten für Carrier mit eigener Flotte und bestehendem GPS-Anbieter.

  • Voraussetzung: Ein aktives Konto bei einem unterstützten Telematics-Anbieter.

  • Onboarding-Kriterium: Der Status wechselt auf Onboarded, sobald die Plattform das erste Positionsupdate eines integrierten Fahrzeugs erhält.

Option 2: TMS per API

Am besten für Carrier, die Transportevents direkt aus dem eigenen TMS senden können.

  • Voraussetzung: Eine API-Konfiguration, die „Start“, „Stop“ und „Position“-Events senden kann.

  • Onboarding-Kriterium: Status wechselt auf Onboarded, sobald das erste Transportevent erfolgreich empfangen wurde.

  • Detaillierte Anleitung: Open Visibility API-Dokumentation

Option 3: Carrier Partner Visibility

Am besten für Logistikdienstleister, die mit externen Partnern Transporte ausführen.

Option 4: Trimble TMS Trust Center

Am besten für Flotten mit Trimble Truckmate, Innovative oder TMW Suite.

  • Voraussetzung: Eine aktivierte Trust-Center-Verbindung in Ihrer Trimble-Umgebung.

  • Onboarding-Kriterium: Status wechselt, sobald der erste Connection-Handshake oder ein Transportevent registriert wird.

Option 5: Drittanbieter-Aggregatoren

Am besten für Carrier, die bereits eine sekundäre Visibility-Plattform nutzen (z. B. project44, Shippeo), die Daten an Transporeon weiterleiten kann.

  • Voraussetzung: Konfiguration in der Plattform Ihres Anbieters, um Daten an Transporeon zu pushen.

  • Onboarding-Kriterium: Status wechselt nach dem ersten erfolgreichen Data Push.

Option 6: Driver Mobile App

Am besten für Fahrzeuge ohne feste GPS-Hardware oder für temporäre/ad-hoc Transporte.

  • Voraussetzung: Fahrer müssen die mobile App herunterladen und während der Transportausführung verwenden.

  • Onboarding-Kriterium: Status wechselt, wenn ein Fahrer die erste Fahrt startet und ein Positionsupdate sendet.

  • Detaillierte Anleitung: Transporeon Trucker App einrichten


Häufige Fragen (FAQ)

Ich habe meinen Telematics-Anbieter verbunden, aber mein Status ist weiterhin Not Onboarded. Warum?

Das Statusupdate wird durch den Datenfluss ausgelöst. Auch wenn die technische Verbindung besteht, wechselt der Status erst auf Onboarded, wenn die Plattform das erste gültige Positions- oder Status-Event von einem Fahrzeug erhält, das einem aktiven Transport zugeordnet ist.

Kann ich mehrere Visibility Sources gleichzeitig verwenden?

Ja. Sie können Telematics für Ihre eigene Flotte nutzen und zusätzlich die Driver App für ad-hoc Partner oder Fahrzeuge ohne feste Hardware. Die Plattform priorisiert die Quelle, die für den jeweiligen Transport relevant ist.

Was passiert mit meinen Daten, nachdem ein Transport abgeschlossen ist?

Tracking endet automatisch, sobald das Event „Unloading Point“ oder „Final Destination“ verarbeitet wurde. Für dieses Fahrzeug werden keine weiteren Standortdaten aufgezeichnet, bis es einem neuen Transport zugeordnet ist.

Woher weiß ich, ob mein Telematics-Anbieter unterstützt wird?

Transporeon unterstützt weltweit mehr als 1.000 Telematics-Anbieter. Sie können Ihren Anbieter in Vehicle Management \> Integration settings suchen. Falls er nicht gelistet ist, können Sie direkt im Interface eine neue Integration anfragen.

Warum meldet mein Kunde „No Visibility“, obwohl ich bereits Onboarded bin?

Onboarded bestätigt, dass die technische Verbindung funktioniert. „No Visibility“ bedeutet meist, dass das konkrete Kennzeichen des Fahrzeugs oder die Telefonnummer des Fahrers nicht korrekt dem Transport zugeordnet wurde. Dadurch können die Daten nicht mit der Ladung verknüpft werden.

Gibt es ein Limit für die Anzahl der Fahrzeuge, die ich verbinden kann?

Nein. Sie können Ihre gesamte Flotte via Telematics verbinden, sodass jeder Lkw, den Sie einem Transporeon-Transport zuweisen, automatisch getrackt wird – ohne zusätzlichen manuellen Aufwand.

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