Der Profilvertrieb macht aus einem Kandidatenprofil einen Anlass zur Ansprache. Sie laden einen Lebenslauf hoch und legen die Ziel-Position fest; Vakanzio leitet daraus die Filter für die passenden offenen Stellen ab. Das Ergebnis öffnen Sie im Vakanzen-Explorer (der Ergebnisansicht, in der Sie weiter filtern und Listen speichern).
1. Lebenslauf hochladen
Sie starten im Dashboard unter KI-Vakanzen-Suche und wechseln oben auf den Tab Profilvertrieb; alternativ im Menüpunkt Profilvertrieb über den Button „Neuer Profilvertrieb".
Wählen Sie zuerst oben das Projekt aus — ohne aktives Projekt lässt sich die Suche später nicht starten.
In der Karte „Kandidat hinzufügen" laden Sie über das Feld „CV ablegen" genau einen Lebenslauf hoch. Erlaubt sind PDF und DOCX bis 5 MB.
Der Klick auf Profil extrahieren liest die Datei aus. Bei digitalen PDFs und DOCX-Dateien dauert das rund zehn Sekunden; bei eingescannten Lebensläufen schaltet Vakanzio automatisch auf Texterkennung um und braucht entsprechend länger.
Enthält die Datei keinen auslesbaren Text — etwa ein reines Foto in schlechter Qualität —, meldet Vakanzio einen Fehler und Sie können eine andere Datei wählen.
2. Extrahierte Kandidatendaten prüfen
Vakanzio zeigt das ausgelesene Profil als Übersicht: Name, aktuelle Position und Arbeitgeber, Wohnort und geschätzte Jahre Berufserfahrung.
Darunter folgen der Karriereverlauf (bis zu sechs Stationen mit Titel, Firma und Zeitraum; die laufende Station endet mit „heute"), die Ausbildung (bis zu fünf Einträge), Sprachen mit Niveau und bis zu 18 Skills.
Nur erkannte Angaben werden angezeigt — was im Lebenslauf fehlt oder nicht erkannt wurde, erscheint hier gar nicht. Lässt sich kein Name ermitteln, steht dort „Unbekannt".
Diese Ansicht dient der Kontrolle, die Felder sind hier nicht bearbeitbar. Stimmt etwas Grundlegendes nicht, gehen Sie über Zurück und laden eine bessere Fassung des Lebenslaufs hoch.
Passt das Profil, geht es über Ziele klären weiter.
3. Zielstellen und Suchvorgaben ergänzen
Statt eines Formulars führen Sie ein kurzes Gespräch: Der Assistent stellt immer nur eine Frage auf einmal.
Zuerst geht es um die Kernkriterien — die Ziel-Rolle beziehungsweise den Senioritätssprung und die fachlichen Muss-Anforderungen.
Standort oder Remote-Wunsch und das Gehaltsband werden aktiv abgefragt, sind aber ausdrücklich optional. „Keine Vorgabe" oder „egal" ist eine gültige Antwort.
Entscheidend: Was Sie nicht ausdrücklich nennen, wird auch nicht gefiltert. Gehalt, Standort, Arbeitsmodell, Branche und Muss-Anforderungen werden weder geschätzt noch aus dem Lebenslauf abgeleitet.
Das gilt besonders für die Branche — sie wird nie aus der Zielrolle oder dem bisherigen Werdegang hergeleitet, weil eine Branchen-Einschränkung die Suche stark verengt.
Der Lebenslauf dient in diesem Schritt nur als Kontext, um die Ziel-Rollenfamilie, das fachliche Kerngebiet und das Senioritätslevel einzuschätzen.
Sind die Kernkriterien geklärt, fasst der Assistent das Zielprofil in zwei bis drei Sätzen zusammen. Mit Vakanzen suchen starten Sie die Filtererstellung.
Ab hier verhält sich die Suche wie bei der KI-Suche.


