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Kundendatei in Beautinda richtig nutzen

Mit der Kundendatei in Beautinda kannst du alle wichtigen Informationen zu deinen Kundinnen und Kunden an einem zentralen Ort sammeln. Das hilft dir dabei, strukturierter zu arbeiten, dein Team besser zu informieren und Kundentermine sauber vorzubereiten.

Diese Woche aktualisiert

Wofür die Kundendatei gedacht ist

Im Studioalltag entstehen zu Kunden oft viele Informationen:

  • Kontaktdaten

  • Geburtstage

  • interne Hinweise

  • vergangene Termine

  • Dokumente

  • Bilder

  • besondere Auffälligkeiten oder Vorlieben

  • Informationen zur Zahlungsmoral oder Zuverlässigkeit

Wenn diese Informationen nur im Kopf, auf Zetteln oder verteilt in Chats liegen, geht schnell etwas verloren. Genau dafür ist die Kundendatei da: Damit du alles geordnet, nachvollziehbar und für dein Team zugänglich an einem Ort verwalten kannst.


Wo du die Kundendatei findest

Du findest die Kundendatei im Bereich „Kunden“.

Dort erhältst du eine Übersicht über alle angelegten Kunden. Über die Suchfunktion kannst du schnell nach einzelnen Personen suchen. Zusätzlich gibt es weitere Bereiche wie zum Beispiel den Posteingang oder Duplikate, damit Kundendaten möglichst sauber und übersichtlich bleiben.

Die Kundenliste ist also dein Startpunkt, um bestehende Kunden aufzurufen, neue Kunden anzulegen oder Einträge zu prüfen.


Warum man Kunden auch manuell anlegen sollte

Nicht jeder Kunde kommt automatisch durch eine Online-Buchung ins System. Viele Studios arbeiten auch mit:

  • telefonischen Terminvereinbarungen

  • Walk-ins

  • persönlichen Empfehlungen

  • Stammkunden, die vor Ort buchen

  • Kunden, die zunächst nur beraten werden

Damit auch diese Personen vollständig im System erfasst sind, kannst du Kunden manuell anlegen.

Das ist besonders sinnvoll, wenn du schon vor dem ersten Termin Informationen speichern möchtest oder wenn du Kundendaten bewusst sauber pflegen willst, statt erst auf eine spätere Online-Buchung zu warten.


Welche Daten du beim Kunden hinterlegen kannst – und warum das wichtig ist

Beim Anlegen eines Kunden kannst du persönliche Daten und Kontaktdaten hinterlegen.

Persönliche Daten

Hierzu gehören zum Beispiel:

  • Vorname

  • Nachname

  • Geschlecht

  • Geburtstag

Diese Angaben helfen dir nicht nur bei der Grundverwaltung, sondern auch bei einer persönlicheren Betreuung. Gerade Geburtstage oder korrekt gepflegte Namen können im Kundenkontakt einen echten Unterschied machen.

Kontaktdaten

Außerdem kannst du speichern:

  • E-Mail

  • Telefonnummer

  • Straße und Hausnummer

  • Postleitzahl

  • Stadt

Diese Daten sind wichtig, wenn du Kunden erreichen, zuordnen oder korrekt dokumentieren möchtest. Je sauberer die Daten gepflegt sind, desto einfacher werden spätere Prozesse – zum Beispiel bei Rückfragen, Terminabsprachen oder Auswertungen.


Kundenkategorien: Warum sie mehr sind als nur Labels

In der Kundendatei kannst du verschiedenen Kunden Kategorien zuweisen, zum Beispiel:

  • Neukunde

  • VIP-Kunde

  • Zuverlässig

  • Unzuverlässig

  • Spätzahler

  • Rabattsucher

  • Häufiger Käufer

  • Inaktiv

  • Gesperrt

Diese Kategorien sind vor allem für deine interne Organisation wichtig.

Sie helfen dir dabei, Kunden nicht nur als Datensatz zu sehen, sondern besser einzuordnen. So kannst du schneller erkennen:

  • ob jemand neu ist oder schon lange kommt

  • ob ein Kunde besonders wertvoll für dein Studio ist

  • ob es in der Vergangenheit Probleme gab

  • ob bei einer Buchung besondere Vorsicht oder Aufmerksamkeit sinnvoll ist

Gerade bei mehreren Mitarbeitenden sorgt das für mehr Klarheit im Team. Statt dass Informationen nur mündlich weitergegeben werden, sind sie direkt in der Kundendatei sichtbar.


Allgemeine Kundennotiz: Für interne Hinweise zum Kunden

Ein besonders wichtiger Bereich in der Kundendatei ist die allgemeine Kundennotiz.

Hier kannst du interne Informationen speichern, die für dein Studio relevant sind. Zum Beispiel:

  • persönliche Wünsche

  • bekannte Vorlieben

  • wichtige Hinweise zum Verhalten

  • organisatorische Besonderheiten

  • interne Absprachen

Der große Vorteil: Solche Informationen bleiben direkt am Kundenprofil und gehen nicht verloren. Wenn ein anderer Mitarbeitender den Kunden später betreut, ist der Kontext direkt sichtbar.

Die Kundennotiz ist also vor allem für alles gedacht, was intern wichtig ist und in Zukunft wieder relevant werden kann.


Kundeninfo: Hinweise, die bei der Terminerstellung sichtbar sind

Zusätzlich gibt es den Bereich „Kundeninfo (bei Terminerstellung sichtbar)“.

Dieser Bereich ist besonders praktisch, wenn bestimmte Hinweise genau im Moment der Buchung oder Terminplanung sichtbar sein sollen.

Das ist sinnvoll für Informationen, die im Arbeitsalltag sofort auffallen müssen, zum Beispiel:

  • wichtige organisatorische Hinweise

  • besondere Abläufe

  • Dinge, die bei Terminvergabe direkt beachtet werden sollen

Der Unterschied zur allgemeinen Kundennotiz ist also:

  • Allgemeine Kundennotiz = allgemeine interne Kartei-Information

  • Kundeninfo = Hinweis, der bei der Terminplanung direkt sichtbar sein soll

Dadurch kannst du Informationen gezielt dort platzieren, wo sie im Alltag am meisten helfen.


Marketing-Kommunikation: Zustimmung sauber dokumentieren

In der Kundendatei gibt es außerdem einen Bereich zur Marketing-Kommunikation.

Dort kannst du festhalten, dass ein Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, Marketing-E-Mails oder SMS zu erhalten.

Das ist wichtig, weil solche Zustimmungen nicht einfach vorausgesetzt werden dürfen. Der Hinweis im System erinnert dich daran, dass diese Einwilligung:

  • bewusst,

  • informiert und

  • eindeutig erfolgt sein muss.

Die Funktion dient also nicht einfach nur als Häkchen, sondern als bewusste Dokumentation dafür, dass du eine gültige Zustimmung vorliegen hast.


Das Kundenprofil im Detail: Was du dort alles machen kannst

Wenn du einen Kunden aus der Liste öffnest, gelangst du in das jeweilige Kundenprofil. Dort findest du mehrere Reiter, die unterschiedliche Zwecke erfüllen.

1. Übersicht

Die Übersicht ist die zentrale Arbeitsfläche zum Kunden.

Hier kannst du direkt:

  • einen Termin erstellen

  • eine Rechnung erstellen

  • Kundenbilder hochladen

  • Dokumente hochladen

Zusätzlich siehst du dort grundlegende Informationen wie:

  • E-Mail

  • Telefon

  • Geschlecht

  • Geburtstag

Außerdem kannst du dort studiointerne Steuerungen vornehmen, zum Beispiel:

Anzahlung für diesen Kunden aktivieren

Wenn diese Funktion aktiviert wird, kannst du gezielt festlegen, dass für diesen Kunden eine Anzahlung relevant ist.

Das ist besonders sinnvoll, wenn es in der Vergangenheit Probleme gab oder du dich bei bestimmten Kunden zusätzlich absichern möchtest. So kannst du individueller arbeiten und musst nicht für alle Kunden dieselben Regeln anwenden.

Kunde sperren

Wenn ein Kunde gesperrt wird, kann dieser keine Online-Buchung mehr abschließen.

Diese Funktion ist sinnvoll, wenn du einen Kunden bewusst von weiteren Online-Buchungen ausschließen möchtest – etwa bei wiederholten Problemen, Nichterscheinen oder anderen internen Gründen.

Damit wird die Kundendatei nicht nur zur Dokumentation, sondern auch zu einem aktiven Steuerungsinstrument für dein Studio.

2. Termine

Im Reiter „Termine“ bekommst du einen schnellen Überblick über die bisherige Historie des Kunden.

Dort siehst du zum Beispiel:

  • wie viele Termine der Kunde insgesamt hatte

  • wie viele Stornierungen vorliegen

  • wie oft der Kunde nicht erschienen ist

  • einen ungefähren Umsatzwert

Das ist im Alltag sehr hilfreich, weil du dadurch sofort ein Gefühl für die Kundenbeziehung bekommst.

Ein paar Beispiele:

  • Ein Kunde mit vielen erfolgreichen Terminen ist wahrscheinlich ein Stammkunde.

  • Mehrere Nichterscheinen können ein Warnsignal sein.

  • Wiederholte Stornierungen können für zukünftige Terminvergaben relevant sein.

  • Der Umsatzwert zeigt dir grob, wie aktiv und wertvoll ein Kunde für dein Studio bisher war.

Zusätzlich kannst du in diesem Bereich vergangene Termine einsehen und direkt einen neuen Termin hinzufügen. Dadurch ist die Kundenhistorie nicht losgelöst vom Alltag, sondern direkt nutzbar.

3. Anhang

Im Reiter „Anhang“ kannst du Dateien direkt dem Kundenprofil zuordnen.

Dazu gehören:

  • Kundendokumente

  • Kundenbilder

Das ist besonders praktisch, wenn du Unterlagen oder Bilder nicht separat speichern möchtest, sondern direkt beim richtigen Kunden hinterlegen willst.

So bleibt alles sauber zusammen:

  • Stammdaten

  • Notizen

  • Termine

  • Dokumente

  • Bilder

Gerade bei längerer Kundenbeziehung oder dokumentationspflichtigen Abläufen ist das ein großer Vorteil.

Warum die Kundendatei für Teams besonders wichtig ist

Die Kundendatei ist nicht nur für Einzelpersonen hilfreich, sondern vor allem dann, wenn mehrere Mitarbeitende mit denselben Kunden arbeiten.

Sie sorgt dafür, dass Wissen nicht nur im Kopf einer einzelnen Person bleibt. Stattdessen wird es:

  • dokumentiert

  • nachvollziehbar

  • intern nutzbar

  • dauerhaft verfügbar

Das schafft mehr Qualität im Kundenservice und reduziert Missverständnisse im Team.


Best Practice: So nutzt du die Kundendatei wirklich sinnvoll

Am meisten bringt dir die Kundendatei, wenn du sie nicht nur gelegentlich öffnest, sondern konsequent pflegst.

Sinnvoll ist zum Beispiel:

  • neue Kunden direkt sauber anlegen

  • wichtige Hinweise sofort notieren

  • Kategorien bewusst vergeben

  • problematische oder besonders wertvolle Kunden intern kennzeichnen

  • Dokumente und Bilder direkt am Profil speichern

  • relevante Hinweise in der Kundeninfo platzieren, wenn sie bei Terminen sichtbar sein sollen

Je konsequenter die Pflege, desto stärker wird die Kundendatei zu einem echten Organisationswerkzeug statt nur zu einer Kontaktliste.


Fazit

Die Kundendatei in Beautinda ist deine zentrale Kundenkartei. Sie hilft dir dabei, Kundendaten nicht nur zu speichern, sondern Kundenbeziehungen strukturiert zu verwalten.

Du kannst damit:

  • Kunden manuell anlegen

  • Kontaktdaten pflegen

  • interne Hinweise speichern

  • Kategorien vergeben

  • Termine nachvollziehen

  • Dokumente und Bilder hinterlegen

  • einzelne Kunden gezielt steuern, zum Beispiel über Anzahlungen oder Sperrungen

So wird aus einzelnen Kundendaten ein vollständiger Überblick, der dir und deinem Team den Studioalltag deutlich erleichtert.


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